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Monnè: Schmach und Ärger

Buch | Hardcover
332 Seiten
2013
diaphanes (Verlag)
978-3-03734-323-4 (ISBN)
CHF 29,90 inkl. MwSt
Mit Hexerei, islamischen Gebeten, exzessiven Opfergaben und dem Bau eines massiven Schutzwalls will König Djigui Keita sein vollendetes Reich vor den vorrückenden französischen Eroberern schützen. Doch eines Tages steht plötzlich eine französische Kolonne vor ihm, die völlig unbehelligt über den verzauberten Hügel geritten kam und nun freundlich grüßt. Der intrigante Übersetzer, den die Franzosen mitbringen, gehört zu allem Überfluss zum Clan der Soumaré und ist für Djigui unantastbar. So nimmt die Kolonisierung - das größte »monnè«, die größte Schmach aller Zeiten - ungehindert ihren Lauf.Der Roman erzählt die Geschichte der französischen Kolonisierung Westafrikas als eine Geschichte der Missverständnisse. Voll beißender Ironie und mit unerschöpflichem Sprachwitz wagt dieses Buch den anderen Blick auf die afrikanisch-europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts und berührt grundsätzliche Fragen der Verständigung, der kulturellen Unterschiede und nicht zuletzt der fortwirkenden Stereotype.

Mit Hexerei, islamischen Gebeten, exzessiven Opfergaben und dem Bau eines massiven Schutzwalls will König Djigui Keita sein vollendetes Reich vor den vorrückenden französischen Eroberern schützen. Doch eines Tages steht plötzlich eine französische Kolonne vor ihm, die völlig unbehelligt über den verzauberten Hügel geritten kam und nun freundlich grüßt. Der intrigante Übersetzer, den die Franzosen mitbringen, gehört zu allem Überfluss zum Clan der Soumaré und ist für Djigui unantastbar. So nimmt die Kolonisierung - das größte monnè, die größte Schmach aller Zeiten - ungehindert ihren Lauf.
Der Roman erzählt die Geschichte der französischen Kolonisierung Westafrikas als eine Geschichte der Missverständnisse. Voll beißender Ironie und mit unerschöpflichem Sprachwitz wagt dieses Buch den anderen Blick auf die afrikanisch-europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts und berührt grundsätzliche Fragen der Verständigung, der kulturellen Unterschiede und nicht zuletzt der fortwirkenden Stereotype.

Ahmadou Kourouma war einer der bedeutendsten Autoren der afrikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Aus politischen Gründen verbrachte er die meiste Zeit seines Lebens im Exil in Algerien, Kamerun, im Togo und in Frankreich. Der aufklärerische, kritische und oft satirische Gestus seiner Romane brachte ihm den Ruf eines »afrikanischen Voltaire« ein. Sein Umgang mit der französischen Sprache ist geprägt von kritischer Aneignung, Umformung und spielerischer Unterwanderung der Kolonialsprache.  

»Ein wahrhaft fantastisches Werk ... Ich zähle dieses Buch zur Weltliteratur ... Sie werden ein unbekanntes Afrika entdecken und einen ungewohnten Blick auf die Kolonialherren. Und noch etwas: Sie werden sich durch dieses Buch gut unterhalten fühlen und sogar amüsieren.« Ulrich Wickert

Erscheint lt. Verlag 20.2.2013
Reihe/Serie Literatur
Übersetzer Vera Gärttling
Sprache deutsch
Maße 135 x 210 mm
Gewicht 540 g
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Geschichte Teilgebiete der Geschichte Wirtschaftsgeschichte
Schlagworte Afrika • Afrikanische Literatur • Gegenwartsliteratur • Kolonialismus • Kolonialismus / Kolonialgeschichte; Romane/Erzählungen • Kolonialismus; Romane/Erzähl. • Kolonialismus; Romane/Erzählungen • Westafrika • Westafrika, Geschichte; Romane/Erzähl. • Zeitgeschichte
ISBN-10 3-03734-323-0 / 3037343230
ISBN-13 978-3-03734-323-4 / 9783037343234
Zustand Neuware
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