Milton Friedmans Freiheitsverständnis
Systematische Rekonstruktion und wirtschaftsethische Diskussion
Seiten
Milton Friedman polarisiert: Er bezeichnet die "Freiheit zu hungern" als das höchste Gut einer Gesellschaft und lehnt eine soziale Verantwortung von Unternehmen ab. Björn Görder analysiert Prämissen und Konsequenzen dieser Theorie und entgegnet Friedman: Ein umfassenderes Verständnis von Freiheit ist nötig, wenn Menschen tatsächlich selbstbestimmt leben sollen.
Milton Friedman polarisiert: Er bezeichnet die "Freiheit zu hungern" als das höchste Gut einer Gesellschaft und lehnt eine soziale Verantwortung von Unternehmen ab. Björn Görder analysiert Friedmans negatives Verständnis von Freiheit vor dem Hintergrund von dessen erkenntnistheoretischen und anthropologischen Voraussetzungen und beschreibt die institutionentheoretischen Konsequenzen dieser Theorie. Görder diskutiert Friedmans normative Freiheitstheorie im Horizont philosophischer, theologischer und empirischer Ansätze. So entwickelt er eine Freiheitstheorie, die Friedmans Impulse für individuelle Selbstbestimmung aufnimmt. Gleichzeitig vertritt er die anthropologisch fundierte These: Ein umfassenderes Verständnis von Freiheit ist nötig, wenn Menschen tatsächlich selbstbestimmt leben sollen. Das verlangt, in Fragen der Verantwortung, Gerechtigkeit, Institutionentheorie und Präferenzautonomie über Friedman hinaus zu denken.
Milton Friedman polarisiert: Er bezeichnet die "Freiheit zu hungern" als das höchste Gut einer Gesellschaft und lehnt eine soziale Verantwortung von Unternehmen ab. Björn Görder analysiert Friedmans negatives Verständnis von Freiheit vor dem Hintergrund von dessen erkenntnistheoretischen und anthropologischen Voraussetzungen und beschreibt die institutionentheoretischen Konsequenzen dieser Theorie. Görder diskutiert Friedmans normative Freiheitstheorie im Horizont philosophischer, theologischer und empirischer Ansätze. So entwickelt er eine Freiheitstheorie, die Friedmans Impulse für individuelle Selbstbestimmung aufnimmt. Gleichzeitig vertritt er die anthropologisch fundierte These: Ein umfassenderes Verständnis von Freiheit ist nötig, wenn Menschen tatsächlich selbstbestimmt leben sollen. Das verlangt, in Fragen der Verantwortung, Gerechtigkeit, Institutionentheorie und Präferenzautonomie über Friedman hinaus zu denken.
Geboren 1980; 2001-09 Studium der Ev. Theologie; 2009-13 Arbeit an der Dissertation; begleitend Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Fernuniversität Hagen; seit 2012 Vikariat bei der Evangelischen Landeskirche in Württemberg; 2014 Promotion.
| Erscheint lt. Verlag | 28.7.2015 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Perspektiven der Ethik |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 156 x 238 mm |
| Gewicht | 785 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Wirtschaftsgeschichte |
| Geisteswissenschaften ► Philosophie ► Allgemeines / Lexika | |
| Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie | |
| Wirtschaft ► Volkswirtschaftslehre ► Wirtschaftspolitik | |
| Schlagworte | Ethik • Friedmans, Milton • Individualismus • Liberalismus • Marktwirtschaft • Neoliberalismus • Theologische • Theologische Ethik |
| ISBN-10 | 3-16-153665-7 / 3161536657 |
| ISBN-13 | 978-3-16-153665-6 / 9783161536656 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Mehr entdecken
aus dem Bereich
aus dem Bereich
wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen
Buch | Hardcover (2025)
C.H.Beck (Verlag)
CHF 39,20
Aufstieg und Fall der Deutschland AG
Buch | Hardcover (2025)
Suhrkamp (Verlag)
CHF 41,95