Zum Hauptinhalt springen
Nicht aus der Schweiz? Besuchen Sie lehmanns.de
Milton Friedmans Freiheitsverständnis - Björn Görder

Milton Friedmans Freiheitsverständnis

Systematische Rekonstruktion und wirtschaftsethische Diskussion

Björn Görder (Autor)

Online Resource
2015
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-153748-6 (ISBN)
CHF 129,95 inkl. MwSt
  • Versand in 10-14 Tagen
  • Versandkostenfrei
  • Auch auf Rechnung
  • Artikel merken
Milton Friedman polarisiert: Er bezeichnet die "Freiheit zu hungern" als das höchste Gut einer Gesellschaft und lehnt eine soziale Verantwortung von Unternehmen ab. Björn Görder analysiert Prämissen und Konsequenzen dieser Theorie und entgegnet Friedman: Ein umfassenderes Verständnis von Freiheit ist nötig, wenn Menschen tatsächlich selbstbestimmt leben sollen.
Milton Friedman polarisiert: Er bezeichnet die "Freiheit zu hungern" als das höchste Gut einer Gesellschaft und lehnt eine soziale Verantwortung von Unternehmen ab. Björn Görder analysiert Friedmans negatives Verständnis von Freiheit vor dem Hintergrund von dessen erkenntnistheoretischen und anthropologischen Voraussetzungen und beschreibt die institutionentheoretischen Konsequenzen dieser Theorie. Görder diskutiert Friedmans normative Freiheitstheorie im Horizont philosophischer, theologischer und empirischer Ansätze. So entwickelt er eine Freiheitstheorie, die Friedmans Impulse für individuelle Selbstbestimmung aufnimmt. Gleichzeitig vertritt er die anthropologisch fundierte These: Ein umfassenderes Verständnis von Freiheit ist nötig, wenn Menschen tatsächlich selbstbestimmt leben sollen. Das verlangt, in Fragen der Verantwortung, Gerechtigkeit, Institutionentheorie und Präferenzautonomie über Friedman hinaus zu denken. Milton Friedman polarizes. He regards the "freedom to starve" to be the ultimate social goal which can be made by society and rejects the idea that businesses should be socially responsible. Björn Görder analyzes Friedman's negative concept of freedom in the context of its epistemological and anthropological assumptions and illustrates its political consequences. The author then goes on to discuss Friedman's normative theory of freedom with references to philosophical, theological and empirical approaches. Affirming Friedman's commitment for individual self-determination, he develops his own theory of freedom. His central claim, based on anthropological reasoning, is: that a more enhanced concept of freedom is required if people really are to be able to lead a self-determined life.

Geboren 1980; 2001-09 Studium der Ev. Theologie; 2009-13 Arbeit an der Dissertation; begleitend Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Fernuniversität Hagen; seit 2012 Vikariat bei der Evangelischen Landeskirche in Württemberg; 2014 Promotion.

Erscheint lt. Verlag 28.7.2015
Reihe/Serie Perspektiven der Ethik
Verlagsort Tübingen
Sprache deutsch
Themenwelt Geschichte Teilgebiete der Geschichte Wirtschaftsgeschichte
Geisteswissenschaften Philosophie Allgemeines / Lexika
Schlagworte Individualismus • Liberalismus • Marktwirtschaft • Neoliberalismus • Theologische Ethik
ISBN-10 3-16-153748-3 / 3161537483
ISBN-13 978-3-16-153748-6 / 9783161537486
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
Haben Sie eine Frage zum Produkt?
Mehr entdecken
aus dem Bereich