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Fluchtpunkt Film

Integrationen von Flüchtlingen und Vertriebenen durch den deutschen Nachkriegsfilm 1945–1990
Buch | Softcover
368 Seiten
2017
bebra wissenschaft (Verlag)
978-3-95410-092-7 (ISBN)
CHF 44,75 inkl. MwSt
Die Studie von Alina Laura Tiews erkundet diese bisher unbekannte Filmgeschichte von Flucht und Vertreibung für den Zeitraum des geteilten Deutschlands nach 1945. Nicht nur die Filme selbst werden darin ausgewertet, sondern ebenso unveröffentlichtes Archivmaterial zu deren Produktions- und Rezeptionsgeschichte ...
Filme über Flucht und Vertreibung der Deutschen am Ende und in der Folge des Zweiten Weltkrieges sind kein neuartiges Phänomen der Jahrtausendwende. Vielmehr prägten audiovisuelle Erzählungen den gesellschaftlichen Umgang mit diesem Thema bereits seit dem Zeitpunkt des Geschehens.Die Studie von Alina Laura Tiews erkundet diese bisher unbekannte Filmgeschichte von Flucht und Vertreibung für den Zeitraum des geteilten Deutschlands nach 1945. Nicht nur die Filme selbst werden darin ausgewertet, sondern ebenso unveröff entlichtes Archivmaterial zu deren Produktions- und Rezeptionsgeschichte. So weist die Untersuchung nach, wie populäre Spiel- und Fernsehfi lme die unterschiedlichen Diskurse in DDR und Bundesrepublik mitgestalteten und zur Integration der deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen in die Nachkriegsgesellschaften beitrugen. Bei allen Unterschieden zeigen sich dabei auch überraschende Ähnlichkeiten im filmischen Umgang mit dem Thema in beiden deutschen Staaten.

Alina Laura Tiews, Dr. phil., geboren 1984, studierte Neuere und Neueste Geschichte und Deutsche Philologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Seit 2013 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle Mediengeschichte des Hans-Bredow-Instituts in Hamburg und forscht in den Bereichen Medien- und Migrationsgeschichte. Von 2005 bis 2009 arbeitete sie für das Deutsche Historische Museum und ist seither auch als freie Historikerin für verschiedene Museen und Bildungseinrichtungen tätig, u. a. für die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung in Lübeck.

»Alina Laura Tiews leistet mit Fluchtpunkt Film eine wichtige und grundlegende Arbeit zum Thema Flucht und Vertreibung in Film und Fernsehen. (...) Zukünftige Arbeiten zum Thema kommen an Fluchtpunkt Film nicht vorbei.«
Medien & Kommunikationswissenschaft

»Sowohl ihre präzise erarbeiteten Filmanalysen als auch die quellenkritische Einbettung der Filme in den jeweiligen Entstehungskontext machen ihre Untersuchung zu einer Studie mit Vorbildcharakter, an der sich ähnlich gelagerte Arbeiten bestens orientieren können.«
Sehepunkte

Erscheinungsdatum
Reihe/Serie Diktatur und Demokratie im 20. Jahrhundert ; 6
Co-Autor Alina Laura Tiews
Zusatzinfo 19 schw.-w. Abb.
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Maße 170 x 240 mm
Gewicht 628 g
Einbandart Paperback
Themenwelt Geschichte Allgemeine Geschichte Zeitgeschichte
Sozialwissenschaften Kommunikation / Medien Medienwissenschaft
Schlagworte Alina Laura Tiews • Bundesrepublik Deutschland (1949-1990); Politik/Zeitgeschichte • Deutsche Demokratische Republik (DDR); Politik/Zeitgeschichte • Deutschland: Kalter Krieg (1945 bis 1990 n. Chr.) • Film • Filmgeschichte 1945-1990 • Filmgeschichte, Filmtheorie und Filmkritik • Flucht / Flüchtling (Motiv) • Geschichte und historische Hilfswissenschaften • Nachkriegsfilm • Nachkriegsfilme • Soziologie, Gesellschaft • Vertriebene • Zeitgeschichte
ISBN-10 3-95410-092-4 / 3954100924
ISBN-13 978-3-95410-092-7 / 9783954100927
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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