»Wir haben freier gelebt«
Deutschland, einig Vaterland? Fast ein Vierteljahrhundert nach dem Mauerfall ist die DDR-Erinnerungslandschaft immer noch zerklüftet.
Deutschland, einig Vaterland? Das kommunikative Gedächtnis der Deutschen ist gestört: Sie wollen sich nicht mehr über die DDR unterhalten. Michael Meyen zeigt auf, dass die Leitmedien seit 1990 fast ausschließlich von der Diktatur erzählen und uns so einen Anker für die kollektive Identität nehmen.
Während die Westdeutschen zu wissen glauben, wie es »drüben« gewesen ist, vermeidet es der Ostdeutsche überwiegend, als DDR-Bürger enttarnt zu werden. Die Folgen: Die Muster »Arrangement« und »Fortschritt« verschwinden aus dem kollektiven Gedächtnis - und die Jugend hat ein Zerrbild vom Leben in der DDR.
Michael Meyen ist Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität München.
»Wer angesichts des uferlosen Informationsangebots nach solider [...] thematischer Präsentation der Berichterstattung führender Printmedien über die DDR sucht, wird hier mit interessanten Auszügen und Hinweisen gut bedient.«
Christoph Kleßmann, H-Soz-u-Kult, 01.10.2013 20131001»Wer angesichts des uferlosen Informationsangebots nach solider [...] thematischer Präsentation der Berichterstattung führender Printmedien über die DDR sucht, wird hier mit interessanten Auszügen und Hinweisen gut bedient.«
»Insgesamt vertieft Michael Meyens Langzeit-Diskursanalyse bislang vorliegende Erkenntnisse. Zudem gleicht er seine Ergebnisse mit dem Chor des kommunikativen Gedächtnisses ab. Damit ist seine Doppel-Studie eine ertragreiche Pionierleistung.«
»Höchst anregendes Buch.«
»Vorzüglich geeignet ist das Buch für die politische Bildung in Schule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung, da es eine Fundgrube von interessanten Zitaten ganz unterschiedlicher Herkunft [...] aufweisen kann.«
»Michael Meyen überzeugt vor allem durch die angestellten methodischen Bezüge auf Erinnerungskonzepte [...] sowie auf sozialwissenschaftliche Herangehensweisen [...]. Diese Verknüpfung von Methoden unterschiedlicher Disziplinen führt zu einer fundierten Analyse der Erinnerungslandschaft DDR und ordnet sie zugleich nachvollziehbar ein.«
»Eine empfehlenswerte, interessante und informative Lektüre.«
»Ein erhellender Blick auf den kollektiven und oft widersprüchlichen Erinnerungsdiskurs zur DDR.«
| Erscheint lt. Verlag | 26.3.2013 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Kultur- und Medientheorie |
| Verlagsort | Bielefeld |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 225 mm |
| Gewicht | 393 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Zeitgeschichte |
| Geisteswissenschaften ► Geschichte ► Regional- / Ländergeschichte | |
| Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Kulturgeschichte | |
| Sozialwissenschaften ► Kommunikation / Medien ► Medienwissenschaft | |
| Schlagworte | Cultural History • DDR • Deutsche Demokratische Republik (DDR); Politik/Zeitgeschichte • Deutsche Demokratische Republik; Politik/Zeitgeschichte • Deutsche Geschichte • Diskursanalyse • Erinnerungskultur • Gedächtnis • Gedächtnis (Geschichte) • German History • Geschichte des 20. Jahrhunderts • Gruppendiskussionen • History of the 20th Century • Kollektive Identität • Kulturgeschichte • media • Media Aesthetics • Media Studies • Medien • Medienästhetik • Medienwissenschaft • Memory Culture |
| ISBN-10 | 3-8376-2370-X / 383762370X |
| ISBN-13 | 978-3-8376-2370-3 / 9783837623703 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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