Comica – Donna Attrice – Innamorata
Frühe Berufsschauspielerinnen und ihre Kunst
Seiten
2011
Leipziger Uni-Vlg (Verlag)
978-3-86583-430-0 (ISBN)
Leipziger Uni-Vlg (Verlag)
978-3-86583-430-0 (ISBN)
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Auf der Suche nach dem Reichtum und der Vielfalt von Theater, auf die sich die „Leipziger Beiträge zur Theatergeschichtsforschung“ begeben, erkundet die Studie von Katy Schlegel die frühen Berufsschauspielerinnen der so genannten Commedia dell’Arte.
Im Zentrum stehen jene professionellen Schauspielerinnen, die im 16. und 17. Jahrhundert zuerst die italienischen und bald auch die europäischen Schauplätze eroberten. Für die Zeitgenossen war es eine unerhörte Neuerung, dass leibhaftige Frauen Frauenfiguren spielten. Die Quellen lassen sie im Widerstreit der Lobpreisung als „göttliche Frau“ und der Verdammung als „höllische Furie“ erscheinen.
Katy Schlegel revidiert das im deutschsprachigen Raum geläufige Bild dieser Schauspielerinnen als Wegbereiterinnen der bürgerlichen 'naturwahren' Schauspielkunst.
Aus kulturhistorischer Sicht erweisen sie sich als Akteurinnen, die höchst artifiziell mit dem zeitgenössischen Menschen- und Frauenbild, mit Rollen und mit Subjektverfassungen spielten. Auch diese Comiche, obgleich ohne Gesichtsmaske, spielten ebenso wie die Comici, ihre männlichen Kollegen, auf der Grundlage der Gesamtkörpermaske. Dies ermöglichte ihnen Verwandlungen, Vervielfältigungen und Grenzüberschreitungen, in denen sie Grundfragen der menschlichen Existenz kommunizierten.
Im Zentrum stehen jene professionellen Schauspielerinnen, die im 16. und 17. Jahrhundert zuerst die italienischen und bald auch die europäischen Schauplätze eroberten. Für die Zeitgenossen war es eine unerhörte Neuerung, dass leibhaftige Frauen Frauenfiguren spielten. Die Quellen lassen sie im Widerstreit der Lobpreisung als „göttliche Frau“ und der Verdammung als „höllische Furie“ erscheinen.
Katy Schlegel revidiert das im deutschsprachigen Raum geläufige Bild dieser Schauspielerinnen als Wegbereiterinnen der bürgerlichen 'naturwahren' Schauspielkunst.
Aus kulturhistorischer Sicht erweisen sie sich als Akteurinnen, die höchst artifiziell mit dem zeitgenössischen Menschen- und Frauenbild, mit Rollen und mit Subjektverfassungen spielten. Auch diese Comiche, obgleich ohne Gesichtsmaske, spielten ebenso wie die Comici, ihre männlichen Kollegen, auf der Grundlage der Gesamtkörpermaske. Dies ermöglichte ihnen Verwandlungen, Vervielfältigungen und Grenzüberschreitungen, in denen sie Grundfragen der menschlichen Existenz kommunizierten.
| Erscheint lt. Verlag | 21.12.2011 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Leipziger Beiträge zur Theatergeschichtsforschung ; 3 |
| Zusatzinfo | einige z.T. farb. Abb. |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 140 x 210 mm |
| Gewicht | 466 g |
| Einbandart | Paperback |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Theater / Ballett |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Gender Studies | |
| Schlagworte | 16. Jahrhundert • 16. Jahrhundert; Geistes-/Kultur-G. • 17. Jahrhundert • 17. Jahrhundert; Geistes-/Kultur-G. • 17. Jahrhundert; Geistes-/Kultur-Geschichte • Beruf • Commedia dell'arte • Commedia dell’Arte • Frauen • Frauenbild • Gesamtkörpermaske • Geschichte • Geschlechtervorstellung • Italien • Rollen • Schauspielerin • Schauspielerinnen • Theater • Theorie |
| ISBN-10 | 3-86583-430-2 / 3865834302 |
| ISBN-13 | 978-3-86583-430-0 / 9783865834300 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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