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John N. Weatherly, Klaus Meyer-Lutterloh, Ralf Pourie, Lutz M Drach, Oliver Emrich, Joachim-Michael Engel, Eva-Maria Fach, Mortimer zu Eulenburg, André Henke, Monika Knetsch, Hannelore Loskill, Ralf Pourie, John N. Weatherly, Klaus Meyer-Lutterloh, Jörn Schroeder-Printzen, Delia Schreiber, Gerhard Schuler, Karin Simons, Gabriele Stumm, Dirk Zils
2012
Buch | Softcover
CHF 55, 70
zur Neuauflage
Mit Beiträgen von:
D. Adam | T. Bachmann | M. Graf zu Eulenburg | C. Galfetti
U. Helms | I. Lägel | S. Lösment | H. Loskill | M. Menning
T. Menning | F. Menning | K. Meyer-Lutterloh | G. Platter
R. Pourie | S. Sänger | S. Schikorra | M. Schmöller
D. Schreiber | C. Schubert | S. Twork | W. Vogd | J.N. Weatherly

Inhalt

Geleitwort1
Vorwort5

I. Einführung in das Patientencoaching11

1. Vorbemerkungen KLAUS MEYER-LUTTERLOH13

2. Die Patientenrolle im Wandel der Medizin und des Gesundheitssystems
CORNELIUS SCHUBERT, WERNER VOGD14
2.1 Einleitung 14
2.2 Interaktionsorientierte Medizin15
2.3 Hierarchisch organisierte Medizin16
2.4 Netzwerkförmig organisierte Medizin17
2.5 Schluss: Die Rolle von Patienten im Netzwerk19

3. Compliance, Adherence, Empowerment – Patientenverhalten als zielführendes Element
im Behandlungsprozess KLAUS MEYER-LUTTERLOH21
3.1 Schlüsselrolle der Bürger im Gesundheitswesen21
3.2 Mitarbeit der Patienten im medizinischen Behandlungsprozess22
3.2.1 Zahlen und Fakten22
3.2.1 Compliance24
3.2.2 Adherence25
3.2.3 Persistence26
3.2.4 Concordance26
3.2.5 Empowerment – die hohe Schule des Selbstmanagements und der Selbstbestimmtheit
des Patienten26
3.2.6 Einflüsse des Gesundheitssystems auf die Therapietreue273.2.7 Therapietreue hängt von vielen Faktoren ab28

4. Patientencoaching – Definition und Aufgaben KLAUS MEYER-LUTTERLOH31
4.1 Definition des Patientencoachings31
4.2 Phasen des Patientencoachings32
4.3 Paradigmenwechsel 33
4.4 Bedarfslage für Patientencoaching34
4.4.1 Entwicklung der Morbidität und der Krankheitskosten34
4.4.2 Verhaltensbedingte Gesundheitsprobleme36
4.4.3 Orientierungsprobleme im Gesundheitssystem36
4.4.4 Informationsüberflutung36
4.4.5 Vom Objekt der Medizin zum selbstverantwortlichen „Gesundheitsbürger“37
4.5 Klassifizierung von Patientencoaching-Programmen37
4.6 Beispiele für Coaching-Angebote von Krankenkassen 39
4.7 Einordnung von Patienten­coaching in das Portfolio der Health Management Services39
4.8 Zum Schluss ein kurzer Blick auf das Gesundheitscoaching40

5. Was kann und soll Coaching leisten und was nicht? KLAUS MEYER-LUTTERLOH 42
5.1 Voraussetzung auf Seiten des Patienten42
5.2 Was Coaching nicht ist43

6. Allgemeine Anforderungen an einen Coach THOMAS BACHMANN44
6.1 Vorbemerkungen44
6.2 Die Kompetenzbereiche des Patentencoachs44
6.2.1 Fach- und Feldkompetenz44
6.2.2 Methodenkompetenz45
6.2.3 Coachingausbildung46
6.2.4 Evaluation der Ergebnisse46

7. Spezielle Eignungsvoraus­setzungen und Anforderungen an einen Patientencoach
MECHTILD SCHMÖLLER48

8. Soft Skills oder: Was macht Beratung erfolgreich? GUNTRAM PLATTER50
8.1. Soft Skills – was ist das denn? 50
8.2. Zusammenfassung59

9. Partizipative Entscheidungs­findung – Voraussetzungen aus Sicht von Patienten
URSULA HELMS61

10. Die Zusammenarbeit des Patientencoachs mit anderen Gesundheitsprofessionen
MICHAEL MENNING, SABINE TWORK64
10.1 Ausgangssituation64
10.2 Einfluss von Behandlungs­teams auf die Adherence64
10.2.1 Interventionsmöglichkeiten durch Behandlungsteams6510.2.2 Vorbedingung: Schulung von Behandlungsteams 66
10.3 Fazit67

11. Patientencoaching aus Patientensicht HANNELORE LOSKILL69
11.1 Einführung69
11.2 Bedarf und Bedürfnis69
11.3 Möglichkeiten und Grenzen69
11.4 Gemeinsam zum Nutzen des Patienten handeln70

12. Ökonomische Betrachtung des Patientencoachings – Finanzierung und Refinanzierung KLAUS MEYER-LUTTERLOH71
12.1 Einführung71
12.2 Studien über ökonomische Effekte des Patientencoachings71
12.3 Theoretische Überlegungen zu den ökonomischen Effekten des Patientencoachings73
12.4 Finanzierung der Patientencoaches74
12.5 Langfristige Ergebnisse und Einsparerwartungen75
12.6 Volkswirtschaftliche Neben­effekte76
12.7 Fazit76



II. Methodenkompetenz – Das spezielle Rüstzeug eines Coachs79

1. Vorbemerkungen KLAUS MEYER-LUTTERLOH81

2. Konzepte des Patientencoachings JOHN N. WEATHERLY, MORTIMER GRAF ZU EULENBURG82
2.1 Ziele des Patientencoachings82
2.2 Phasen des Patientencoachings84
2.2.1 Vorbereitungsphase85
2.2.2 Informationsphase85
2.2.3 Entschluss – Planung – Umsetzungsbegleitung88
2.2.4 Nachbereitung: Exitphase (Abschied – Übertragung von Vertrauen und Kompetenz
auf Patienten bzw. zusätzliche Hilfsangebote) Patient und Coach90
2.2.5 Einzelne Coaching-Konzepte und -Methoden91
2.3 Fazit: Situationsgerechter Einsatz notwendig92

3. Mittel und Methoden des Patientencoachings JOHN N. WEATHERLY93
3.1 Selbstbestimmungsfähigkeiten stärken93
3.2 Bedarfsermittlung und Patientensteuerung93
3.3 Kenntnisse über Versorgungsabläufe94
3.4 Ressourcenanalyse und Ressourcensicherheit 94
3.5 Bewertung von Versorgungsnetzen95
3.6 Objektive Kriterien der Qualität96
3.7 Effiziente Nutzung der Ressourcen98
3.8 Hilfen zur Orientierung im sich ständig verändernden Gesundheitssystem100

4. Die psychologische Dimension des Patientencoachings INES LÄGEL102
4.1 Der Patient im Behandlungsprozess 102
4.2 Der Patient als Individuum104
4.3 Professionelle Grundhaltung105
4.4. Grundlagen der Kommunikation106
4.4.1 Verbale und nonverbale Kommunikation107
4.4.2 Inhalts- und Beziehungsebene108
4.4.3 Die vier Seiten einer Nachricht110
4.4.4 Das Aktive Zuhören111
4.4.5 Fragetechniken113
4.4.6 Geschlossene Fragen113
4.4.7 Offene Fragen113
4.4.8 Suggestivfragen113
4.4.9 Alternativfragen114
4.4.10 Zirkuläre Fragen114
4.4.11 Die Wunderfrage114
4.4.12 Ich- und Du-Botschaften115
4.5. Ressourcenorientierung und -förderung116
4.6 Ziele und Zielvereinbarung119
4.7 Motivation und Verhaltens-modifikation121
4.7.1 Bedürfnispyramide nach Maslow121
4.7.2 Das Rubikon-Modell nach Heckhausen122
4.7.3 Intrinsische und extrinsische Motivation122
4.8 Gruppenarbeit123
4.9 Arbeit mit Bezugspersonen124
4.10 Konfliktmanagement125
4.10.1 Gewinn-Verlust-Methode126
4.10.2 Jeder-Gewinnt-Methode126
4.11 Besondere Herausforderungen127
4.11.1 Der hilflose oder abhängige Patient128
4.11.2 Der fordernde Patient129
4.11.3 Der ablehnende Patient130
4.11.4 Der sterbende Patient131
4.11.5 Selbstreflexion des Patientencoachs132

5. Systemisches Patientencoaching als Methode der Wahl DELIA SCHREIBER136
5.1 Coaching: Begleitung statt Beratung136
5.2 Der methodische Ansatz des systemischen Coachings137
5.3 Übertragbarkeit auf die Arbeit mit Patienten137
5.4 Wer ist befähigt, Patientencoaching auszuführen?138



III. Das Netzwerk eines Patientencoaches141

1. Einleitung MORTIMER GRAF ZU EULENBEG, STEPHAN SCHIKORRA143
1.1 Definition von Netzwerken143
1.2 Funktion und Rolle von Gesundheitsnetzwerken im Versorgungsmanagement144

2. Das Persönliche Netzwerk eines Patientencoaches MORTIMER GRAF ZU EULENBURG,
STEPHAN SCHIKORRA145
2.1 Definition und wichtige Aspekte Persönlicher Netzwerke145
2.2 Welchen konkreten Nutzen ziehen Patientencoaches aus ihrem Persönlichen Netzwerk? 146
2.3 Welchen konkreten Nutzen zieht das Persönliche Netzwerk aus den Patientencoaches?146
2.4 Beurteilungskriterien für Persönliche Netzwerke146
2.5 Methoden für ein überzeugendes Persönliches Netzwerk146

3. Zusammenarbeit des Patientencoachs mit dem Casemanagement
MORTIMER GRAF ZU EULENBURG, STEPHAN SCHIKORRA148

4. Zusammenarbeit des Patientencoachs mit neuen Versorgungsstrukturen
MORTIMER GRAF ZU EULENBURG, STEPHAN SCHIKORRA150
5. Zusammenarbeit des Patientencoaches mit Krankenkassen und -versicherungen
MORTIMER GRAF ZU EULENBURG, STEPHAN SCHIKORRA151
5.1 Veränderte Rahmenbedingungen für Krankenkassen151
5.2 Die Interessenlage zwischen Patientencoachs und Kassen152
5.3 Schnittstellen der Zusammenarbeit153
5.4 Neutralität der Patientencoaches153
5.5 Fazit153

6. Arzt und Patientencoach – wie die Zusammenarbeit gelingt DELIA SCHREIBER155
6.1 Die Annäherung des Patientencoachs an den Arzt155
6.2 Ein gemeinsames Ziel definieren155
6.3 Patientencoach ist ein Dienstleistungsberuf156



IV. Technische und datenschutzrechtliche Rahmenbedingungen beim
Patientencoaching RALF POURIE159
1. Verantwortlicher Umgang mit Sozialdaten161
1.1 Definitionen161
1.2 Regelungen zum Umgang mit Sozialdaten162
1.3 Anforderungen an den Datenschutz als Patientencoach163
1.4 Umsetzung der datenschutzrechtlichen Vorgaben165

2. IT-technische Anforderungen an den Patientencoach167
2.1 Vorbemerkungen167
2.2 Einbindung in die Telematik-Infrastruktur167
2.3 Schnittstellen 167

3. Zusammenfassung169



V. Praxisbeispiele171

1. Vorbemerkungen KLAUS MEYER-LUTTERLOH173

2. Telefonbasiertes Patientencoaching in der Praxis: Ein Projekt der 4sigma GmbH
unterstreicht Nutzen und Effektivität in Hinblick auf eine bessere und kostengünstigere
Patientenversorgung RALF POURIE174
2.1 Vorstellung und Vision der 4sigma174
2.2 Warum Patientencoaching?174
2.3 Patientencoaching – Wie ist das bei 4sigma?175
2.3.1 Kernelemente und Ablauf eines zielführenden telefonbasierten Patientcoachings
bei 4sigma175
2.4 Patientencoaching in der Praxis: Ein Projekt der 4sigma GmbH178
2.4.1 Patientencoaching konkret: Ein Beispiel aus der Praxis1782.4.2 Rahmenbedingungen und Ablauf des Projekts181
2.4.3 Ergebnisse des Projekts Patientencoaching181
2.5 Diskussion183

3. PatientPartners-Programm der Deutschen Rheuma-Liga CRISTINA GALFETTI, M.A.184
3.1 Einführung184
3.2 Umsetzung in Deutschland186

4. MindHealth Management – Coachingprogramme für nephrologische Patienten und
Transplantationspatienten SABINE LÖSMENT189
4.1 MindHealth Management: Gesundheit fängt im Kopf an – Krankheitsbewältigung auch189
4.2 Hintergrund: Zur Situation in Nephrologie und Transplantation189
4.3 MindHealth Management190
4.3.1 Zwei Patientencoachings – ein Ziel: Die Stärkung des Selbstmanagements der Patienten190
4.3.2 Patientencoaching: MindHealth Management in der Nephrologie191
4.3.3 Patientencoaching: MindHealth Management in der Transplantation194

5. Kooperatives Lernen als Patient Care Instrument MICHAEL MENNING, THOMAS MENNING, FRANK MENNING198
5.1 Was bedeutet „Kooperatives Lernen“?198
5.1.1 Grundprinzip des Kooperativen Lernens199
5.1.2 Basiselemente des Kooperativen Lernens200
5.2 Kooperatives Lernen in Patientenschulungen201
5.2.1 Anforderungen an Patientenschulungen201
5.2.2 Kooperative Patientenschulungen 202
5.2.3 Voraussetzung für Gesundheitsprofessionen204
5.3 Ergebnis des Projektes „Psychoedukatives Training im Kooperativen Lernstil“204
5.4 Fazit205



VI. Glossar209
VII. Webadressen SYLVIA SÄNGER221
VIII. Herausgeber- und Autorenverzeichnis229

Mitarbeit Koordination: Boris Herfurth
Vorwort Klaus Meyer-Lutterloh, Dieter Adam
Zusatzinfo 47 z.T. farbige Abbildungen
Sprache deutsch
Maße 170 x 240 mm
Gewicht 710 g
Einbandart Paperback
Themenwelt Medizin / Pharmazie Gesundheitsfachberufe
Schlagworte Case Management • Gesundheitswesen • Patientencoaching • Selbstmanagement • therapiegerechtes Verhalten • Versorgungsmanagement
ISBN-10 3-9814519-1-0 / 3981451910
ISBN-13 978-3-9814519-1-7 / 9783981451917
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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