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Anti-Gewalt-Training Magdeburg (eBook)

Ein sozialtherapeutisches Gruppenprogramm der Gewaltprävention
eBook Download: PDF
2011 | 1. Auflage
220 Seiten
Pabst Science Publishers (Verlag)
978-3-89967-714-0 (ISBN)
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"Mehr als 600.000 Menschen sind im Jahr 2009 direkt Opfer einer Körperverletzung geworden. Jedes dieser Opfer hat Familie, eine Partnerin bzw. einen Partner, evtl. Kinder und/oder Freunde, so dass mehr als 2 Millionen Menschen direkt und indirekt durch Gewaltstraftaten in ihrer Lebensqualität erheblich beeinträchtigt wurden. Die Frage nach geeigneten Behandlungsmöglichkeiten für Gewalttäter ist daher dringend. Im Rahmen von Behandlungskonzepten hat sich die konfrontativ-provokative Methode in den vergangenen Jahren mehr und mehr durchgesetzt und zeigt viel versprechende Erfolge. Das ""Anti-Gewalt-Training Magdeburg"" ist ein seit 1998 bei gewalttätigen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen angewandtes Konzept, welches mittlerweile bundesweit Anerkennung findet. Es besteht aus bis zu acht Modulen, wobei der Grundgedanke dieses Programms darin besteht, ein handlungsorientiertes sozialtherapeutisches Training erlern- und erlebbar zu machen. Dabei sollen Gewalttäter möglichst auf verschiedenen Erlebensebenen aktiviert werden. Externe und interne Anforderungen sollen besser bewältigt werden können. Grundsätzlich handelt es sich bei dieser Trainingsform um ein ""deliktorientiertes Training"". Die von den Tätern begangenen Gewaltstraftaten stehen im Fokus. Ergänzt wird diese deliktorientierte Arbeit mit verschiedensten Modulen zur Stärkung des Selbstbewusstseins und der Kommunikationsfähigkeiten sowie dem Erlernen von Deeskalationstechniken und Techniken zur Bewältigung von Ängsten."

Inhaltsverzeichnis 6
1 Vorwort 12
2 Einleitung 16
3 Zahlen, Fakten und Kosten 20
4 Das Anti-Gewalt-Training Magdeburg® 27
4.1 Philosophie 28
4.2 Kursziele 31
4.2.1 Erklärung für kriminelles (gewalttätiges) Verhalten 32
4.2.2 Angst und Scham 33
4.3 Gäste 38
4.4 Durchführungs- und Rahmenbedingungen des Anti-Gewalt-Trainings Magdeburg® 40
5 Die acht Module des Anti- Gewalt-Trainings Magdeburg® 42
5.1 Einführungsphase und Kosten-Nutzen- Analyse 43
5.1.1 Vorgespräche 44
5.1.2 Screeningbogen für Teilnehmer 45
5.1.3 Änderungssensitiver Einstellungsfragebogen (ÄEF) 49
5.1.4 Beginn der Sitzungen 54
5.2 Tatoffenbarung 59
5.3 Körpersprachetraining 59
5.4 Kommunikationstraining 65
5.5 Deeskalationstraining 67
5.6 Deliktbezogene Anamnese 68
5.7 Demaskierungssitzungen/Tatkonfrontationen 69
5.8 Empathiephase 71
6 Täterpersönlichkeit 74
6.1 Ausschlusskriterien 75
6.2 Gewalttätertypen 75
7 Methodisches Inventarium 79
7.1 Allgemeine Methoden 79
7.2 Spezifische Methoden 80
7.2.1 Kognitive Umstrukturierung 80
7.2.2 Verstärkung 80
7.2.3 Selbstbeobachtung und -kontrolle 80
7.2.4 Verhaltensregeln 81
7.2.5 Verhaltensvertrag/Vereinbarung 82
7.2.6 Hausaufgaben 83
7.2.7 Rollenspiele 84
7.2.8 Methoden der Gesprächsführung 85
7.2.9 Gruppen 89
7.2.10 Gruppenübungen 89
7.2.11 Gruppengespräche 89
7.2.12 Kommunikationsregeln 90
7.2.13 Arbeitsmappe 90
7.2.14 Sitzungsablauf 92
7.2.15 Entspannungsübungen 92
7.2.16 Blitzlicht 93
7.2.17 Hymne 94
8 Dunkelziffer 96
8.1 Das „Ohrfeigenbeispiel“ 101
9 Was ist Gewalt? 105
9.1 Der Fall Otto W. 109
10 Rechtsmedizinische Aufgaben im Anti-Gewalt- Training Magdeburg® 112
10.1 Einleitung 112
10.2 Das Berufsbild des Rechtsmediziners 112
10.3 Welche Grundsätze haben sich für den rechtsmedizinischen Part des Anti-Gewalt- Trainings als vorteilhaft erwiesen? 114
10.4 Zusammenfassung 116
10.5 Bildmaterial 116
11 Anti-Gewalt-Trainings angewandt im Maßregelvollzug 119
11.1 AGT im Maßregelvollzug 119
12 Anwendung des Anti- Gewalt-Trainings Magdeburg® im Schulbereich 123
12.1 Gewalt an Schulen 123
12.2 Anti-Gewalt-Training in der Schule 125
12.3 Rahmenbedingungen eines AGTs in der Schule 125
12.4 Modifikation und Änderungsanpassungen eines AGTs in der Schule 127
13 Anti-Gewalt-Training für Kinder und Jugendliche 131
13.1 Vorbemerkung Teil I 131
13.2 Vorbemerkung Teil II 132
13.3 Entstehung eines Anti-Gewalt-Trainings für Kinder und Jugendliche 137
13.4 Die Umsetzung des Anti-Gewalt-Trainings mit Kindern und Jugendlichen 138
13.4.1 Aufnahmekriterien 138
13.4.2 Einführungsphase 139
13.4.3 Kosten- und Nutzenanalyse 141
13.4.4 Körpersprachetraining 143
13.4.5 Kommunikationstraining 144
13.4.6 Deeskalationstraining 144
13.4.7 Deliktbezogene Anamnese 145
13.4.8 Empathiephase 145
13.4.9 Wiederkehrende Übungen 146
13.5 Ergebnisse 146
13.6 Perspektiven in der Gewaltprävention 147
14 Der Schläger im Lichte des deutschen (Straf-) Rechts 148
14.1 Einleitung: Grundstrukturen der deutschen Rechtsordnung 148
14.1.1 Rechtsgebiete 148
14.1.2 Gerichtssystem 150
14.1.3 Instanzenzug im Strafverfahren 150
14.1.4 Wechselbeziehungen zwischen den Rechtsgebieten 151
14.1.5 Grundsätze des Straf- und Strafprozessrechts 152
14.2 Materielles Strafrecht: Körperverletzungs- (sog. „Rohheits-„) Delikte9 156
14.2.1 Straftatbestände 157
14.2.2 Vorsätzliches und fahrlässiges Handeln (§ 15 StGB) 160
14.2.3 Strafantrag (§ 230 StGB) und öffentliches Interesse an der Strafverfolgung 160
14.2.4 Rechtswidrigkeit der Tat und Rechtfertigung des Täters 161
14.2.5 Schuld und Schuldunfähigkeit 165
14.2.6 Strafbarkeit des Versuchs 167
14.3 Ablauf des Strafverfahrens 167
14.3.1 Ermittlungsverfahren 167
14.3.2 Gerichtliches Verfahren 170
14.3.3 Vollstreckungsverfahren 171
14.4 Rechte des Beschuldigten im Strafverfahren 172
14.5 Folgen der Tat (I): Strafrechtliche Sanktionen 174
14.5.1 Erwachsenenstrafrecht 174
14.5.2 Jugendstrafrecht 177
14.5.3 Grundsätze der Strafzumessung 179
14.5.4 Strafaussetzung zur Bewährung 180
14.5.5 Einflussmöglichkeiten des Beschuldigten auf die Rechtsfolgen 181
14.6 Folgen der Tat (II): Finanzielle Ansprüche gegen den Täter 183
14.7 Folgen der Tat (III): Weitere Konsequenzen 189
14.8 Schlusswort des Verfassers 191
15 Möglichkeiten und Chancen der Evaluation konfrontativer Trainings zur Gewalt-prävention am Beispiel des „Anti-Gewalt-Trainings Magdeburg®“ 195
15.1 Vorbemerkungen 195
15.2 Qualifizierungsmaßnahme 196
15.3 Möglichkeiten der Evaluation 196
15.4 Evaluationsziele 196
15.5 Mögliche Evaluationsinhalte 197
15.6 Besonderheiten 198
15.7 Schwierigkeiten der Umsetzung einer Evaluation 198
15.8 Resümee 199
16 Persönliche Einschätzung über Beginn, Verlauf und Ende des Anti-Gewalt- Trainings 2004 des Teilnehmers Marko E. (Anti-Gewalt-Training Magdeburg® im Strafvollzug im Jahr 2004) 200
17 Mein Leben war vorbei und jetzt fängt es wieder an – das ist meine Geschichte über mein Leben („Sunny“ Sabrina G.) 205
18 Schlusswort 208
19 Literaturverzeichnis 210
Über die Autoren 212
Tim Marx – Dipl.-Sozialpädagoge 212
Manja Marx – Dipl.-Gesundheitswirtin Master of Arts Erwachsenenbildung 213
Co-Autoren Dr. med. Norbert Beck 213
Dr. jur. Horst W. Nopens – Oberstaatsanwalt 214
Steffen Rektorik – Staatlich anerkannter Erzieher 214

Erscheint lt. Verlag 1.1.2011
Sprache deutsch
Themenwelt Geisteswissenschaften Psychologie Sozialpsychologie
ISBN-10 3-89967-714-5 / 3899677145
ISBN-13 978-3-89967-714-0 / 9783899677140
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