Hoechst
Ein I.G. Farben Werk im Dritten Reich
Seiten
2005
|
2. Auflage
C.H.Beck (Verlag)
978-3-406-52959-7 (ISBN)
C.H.Beck (Verlag)
978-3-406-52959-7 (ISBN)
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Das vorliegende Buch untersucht die Geschichte des Werkes Hoechst als Teil des I.G. Farben Konzerns im Dritten Reich. Auf der Grundlage umfangreicher Archivrecherchen widmet sich der Autor der Frage nach dem Verhältnis von Werksleitung und Belegschaft zur NSDAP und ihren Organisationen. Ein besonderes Augenmerk legt er dabei auf die Frage nach den Handlungsspielräumen einer von Staat und I.G. Farben gleichermaßen beeinflußten Werksleitung.
1925 schlossen sich die drei führenden Unternehmen der deutschen chemischen Industrie – BASF, Bayer, Hoechst – und einige kleinere Chemieunternehmen zur I.G. Farbenindustrie AG zusammen. Die I.G. Farben wurden wie kaum ein zweiter Industriekomplex zum Synonym für die Verstrickung der Industrie in die Verbrechen des „Dritten Reiches“. Stephan Lindner untersucht die Reaktionen der Hoechst Werke (als Teil der I.G. Farben) auf die neuen politischen Verhältnisse. Er kann zeigen, daß Leben und Arbeiten bei Hoechst unter dem Nationalsozialismus von Anpassung, Ausgrenzung und Verfolgung gekennzeichnet war. Dabei behandelt er die zentrale Frage, inwieweit das Werk, seine Manager und Mitarbeiter mit dem neuen Regime, seinen Vertretern und Organisationen verbunden und in deren Verbrechen involviert oder gar aktiv an solchen beteiligt waren. Der Autor schildert dabei auch die dunkelsten Kapitel des Werkes: das Verhalten gegenüber seinen jüdischen oder als Juden geltenden Mitarbeitern, den sog. „Fremdarbeitern“ sowie die Beteiligung des Unternehmens an Menschenversuchen in Konzentrationslagern.
1925 schlossen sich die drei führenden Unternehmen der deutschen chemischen Industrie – BASF, Bayer, Hoechst – und einige kleinere Chemieunternehmen zur I.G. Farbenindustrie AG zusammen. Die I.G. Farben wurden wie kaum ein zweiter Industriekomplex zum Synonym für die Verstrickung der Industrie in die Verbrechen des „Dritten Reiches“. Stephan Lindner untersucht die Reaktionen der Hoechst Werke (als Teil der I.G. Farben) auf die neuen politischen Verhältnisse. Er kann zeigen, daß Leben und Arbeiten bei Hoechst unter dem Nationalsozialismus von Anpassung, Ausgrenzung und Verfolgung gekennzeichnet war. Dabei behandelt er die zentrale Frage, inwieweit das Werk, seine Manager und Mitarbeiter mit dem neuen Regime, seinen Vertretern und Organisationen verbunden und in deren Verbrechen involviert oder gar aktiv an solchen beteiligt waren. Der Autor schildert dabei auch die dunkelsten Kapitel des Werkes: das Verhalten gegenüber seinen jüdischen oder als Juden geltenden Mitarbeitern, den sog. „Fremdarbeitern“ sowie die Beteiligung des Unternehmens an Menschenversuchen in Konzentrationslagern.
Stephan H. Lindner, geb. 1961, Dr. phil. habil., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Geschichte der Technik der Technischen Universität München.
| Erscheint lt. Verlag | 20.4.2005 |
|---|---|
| Zusatzinfo | mit 29 Abbildungen und 20 Tabellen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 139 x 218 mm |
| Gewicht | 760 g |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Beruf / Finanzen / Recht / Wirtschaft ► Wirtschaft |
| Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Wirtschaftsgeschichte | |
| Technik | |
| Schlagworte | Archiv • Drittes Reich • Drittes Reich / 3. Reich; Sozial-/Wirtschafts-Geschichte • Drittes Reich; Sozial-/Wirtschafts-Geschichte • HC/Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Betriebswirtschaft, Unternehmen • Hoechst • Hoechst AG • I.G. Farben • IG Farbenindustrie • Nationalsozialismus • Nationalsozialismus (Ideologie) • NSDAP • Recherche • Unternehmensgeschichte • Werksgeschichte • Werksleitung • Wirtschaftsgeschichte |
| ISBN-10 | 3-406-52959-3 / 3406529593 |
| ISBN-13 | 978-3-406-52959-7 / 9783406529597 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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