In aller Munde und vor aller Augen?
Die Wahrnehmung des Widerstandes gegen das NS-Regime in achtzig Jahren. Tagungsband zur XXXVI. Königswinterer Tagung
Seiten
2025
Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte
978-3-86732-489-2 (ISBN)
Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte
978-3-86732-489-2 (ISBN)
Wer sich mit Widerstand befasst, stößt schnell auf Topoi wie »Aufstand des Gewissens« oder »das andere Deutschland«. Erinnert wird an ihn aber auch in Gestalt von Denkmälern oder jüngst auf Social Media. Doch woher kommen solche Begriffe und Erinnerungsformen?
Wer sich mit Widerstand befasst, stößt schnell auf Topoi wie »Aufstand des Gewissens« oder »das andere Deutschland«. Erinnert wird an ihn aber auch in Gestalt von Denkmälern oder jüngst auf Social Media beispielsweise mit @ichbinsophiescholl. Doch woher kommen solche Begriffe und Erinnerungsformen? Jedermann kennt die Geste des britischen Kriegspremiers Winston Churchill, der mit seinen gespreizten Fingern gern ein mutmachendes V für Victory zeigte. Doch wie entstand dieses Symbol? Wie und von wem ist es seinerzeit grafisch verbreitet und popularisiert worden? Inzwischen erinnern Denkmäler in vielfältigster Form an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus, doch war solch öffentliche Gedenken nach 1945 zunächst nicht unumstritten. An wen wird wie erinnert, und an wen unter Umständen auch nicht? Welche neuen Möglichkeiten bieten die digitalen Medien, und worin bestehen hier neben den Chancen auch Schwierigkeiten und Gefahren? Nicht zuletzt darf der Missbrauch von Symbolen des Widerstands nicht aus den Augen verloren werden: Die sogenannte »Wirmer-Flagge« ist zunehmend auf rechtsextremistischen Demonstrationen zu sehen.
Wer sich mit Widerstand befasst, stößt schnell auf Topoi wie »Aufstand des Gewissens« oder »das andere Deutschland«. Erinnert wird an ihn aber auch in Gestalt von Denkmälern oder jüngst auf Social Media beispielsweise mit @ichbinsophiescholl. Doch woher kommen solche Begriffe und Erinnerungsformen? Jedermann kennt die Geste des britischen Kriegspremiers Winston Churchill, der mit seinen gespreizten Fingern gern ein mutmachendes V für Victory zeigte. Doch wie entstand dieses Symbol? Wie und von wem ist es seinerzeit grafisch verbreitet und popularisiert worden? Inzwischen erinnern Denkmäler in vielfältigster Form an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus, doch war solch öffentliche Gedenken nach 1945 zunächst nicht unumstritten. An wen wird wie erinnert, und an wen unter Umständen auch nicht? Welche neuen Möglichkeiten bieten die digitalen Medien, und worin bestehen hier neben den Chancen auch Schwierigkeiten und Gefahren? Nicht zuletzt darf der Missbrauch von Symbolen des Widerstands nicht aus den Augen verloren werden: Die sogenannte »Wirmer-Flagge« ist zunehmend auf rechtsextremistischen Demonstrationen zu sehen.
| Erscheinungsdatum | 31.10.2025 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Schriftenreihe der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V. ; 32 |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 170 x 240 mm |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Zeitgeschichte |
| Sozialwissenschaften ► Politik / Verwaltung ► Politische Systeme | |
| Schlagworte | Bundesrepublik • Rezeption • Widerstand gegen den Nationalsozialismus |
| ISBN-10 | 3-86732-489-1 / 3867324891 |
| ISBN-13 | 978-3-86732-489-2 / 9783867324892 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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