Die deutsche Posaune im Vogtland
Verein der Freunde und Förderer des Musikinstrumenten-Museums Markneukirchen (Verlag)
978-3-9819816-5-0 (ISBN)
- Titel nicht im Sortiment
- Artikel merken
Diesem Ziel ist der 2008 gegründete „Verein für Mitteldeutsche Posaunengeschichte e. V.“ verpflichtet. Geradezu folgerichtig führte das zu einer regen Zusammenarbeit mit dem Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen und seinem Förderverein, die – ebenfalls seit 2008 – die Publikationsreihe „Meisterleistungen deutscher Instrumentenbaukunst“ verantworten.
Diese Kooperation mündete 2017 in die Sonderausstellung „Die Deutsche Posaune im Vogtland“. Sie fand im 200. Geburtsjahr von Johann Christoph Penzel statt und erinnerte damit in besonderer Weise an den aus dem Vogtland stammenden Namensgeber der Leipziger Posaune, die lange Zeit auch als Modell Penzel bekannt war.
Der Begleitband dokumentiert alle 69 ausgestellten Posaunen, enthält wissenschaftliche Beiträge zur Geschichte der Deutschen Posaune und ihrer Verbreitung, berichtet über bauliche Details und Handwerkstechniken, informiert über Meister und Werkstätten in Leipzig und im Vogtland, welche sich speziell um den Bau und die Weiterentwicklung dieses Instruments verdient gemacht haben.
Geboren 1974 in Oelsnitz/V., besuchte von 1980 bis 1990 die Polytechnische Oberschule in Markneukirchen. Vom heimischen Instrumentenbau inspiriert, erlernte er anschließend den Beruf des Metallblasinstrumentenmachers. Ab 1996 erfolgte die Weiterbildung zum Metallblasinstrumentenmachermeister. Seit 2015 Mitglied im Meisterprüfungsausschuss im Metallblasinstrumentenmacher-Handwerk der Handwerkskammer Chemnitz. Seit 2017 unterrichtet er als Honorarkraft für Metall- und Holzblasinstrumente an der Berufs- und Berufsfachschule Vogtländischer Instrumentenbau Klingenthal. Im Musikinstrumenten-Museum seiner Heimatstadt ist er seit September 2021 hauptamtlich tätig. Die 1997 begonnenen Forschungen zum vogtländischen Metallblasinstrumentenbau von 1900 bis zur Gegenwart waren stets geprägt von engen Kontakten zu einheimischen Instrumentenbauern. Seit 2003 ist er Mitglied im „Verein der Freunde und Förderer des Musikinstrumenten-Museums Markneukirchen e.V.“ und aktiv an Projekten des Museums beteiligt (u.a. Koordination des Baus der Riesentuba, Sonderausstellung und Publikation „Historische Kataloge). Mario Weller was born in 1974 in Oelsnitz/V. He attended the Polytechnic Secondary School in Markneukirchen from 1980 to 1990. Inspired by local instrument makers, he then trained as a maker of brass instruments. From 1996, he completed further training, culminating in his certification as a master of brass instrument making. He has been a member of the Master’s Examination Board for brass instrument makers since 2015. This was followed in 2017 by an appointment as honorary assistant lecturer at the Vogtland Vocational School of Instrument Making in Klingenthal. Since September 2021, Mario Weller has been engaged in research work for the Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen, where he also takes care of the collection. In 1997, he commenced his research into “Brass instrument making in the Vogtland region from 1900 to the present day”, a project that was characterised right from the start by the close contact with instrument makers in the region. He has been a member of the Verein der Freunde und Förderer des Musikinstrumenten-Museums Markneukirchen e.V. since 2003, a cooperation which has led to several projects and to ongoing collaboration with the Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen. Mario Weller has established a firm connection to the museum through his work as an honorary moderator in the specialist forum, which began in 2007, as an intermediary in the acquisition of musical instruments and sponsors and in the making of and project coordination surrounding the museum’s “giant tuba”. His invaluable ideas and direct involvement in the realisation of special exhibitions has led to various publications and specialist lectures.
Geboren 1972 in Oelsnitz/V., aufgewachsen in Markneukirchen, Konservatoriums-Besuch und Lehramtsstudium in Zwickau. Seit 1997 Lehrer für Musik und Deutsch am Gymnasium Markneukirchen. Zum Beginn des Wintersemesters 2021 erfolgte die Berufung durch die Westsächsische Hochschule Zwickau auf eine halbe Professur für Musikinstrumentenkunde/Musikgeschichte am Studiengang Musikinstrumentenbau Markneukirchen. Er ist Leiter des Blasorchesters seiner Heimatstadt seit 1999, 2017 erfolgte die Ernennung zum Stadtmusikdirektor. Seit der Gründung des Vereins der Freunde und Förderer des Musikinstrumenten-Museums Markneukirchen 1995 ist er dessen stellvertretender Vorsitzender. Enrico Weller befasst sich in seinen zahlreichen musikwissenschaftlichen Arbeiten mit der Geschichte des vogtländischen Musikinstrumentenbaus, 2003 promovierte er zum „Blasinstrumentenbau im Vogtland von den Anfängen bis zum Beginn des 20. Jahrhundert“ (Druckfassung 2004). Er ist Mitherausgeber sämtlicher Publikationen des Museums und Co-Autor einiger Bände der Reihe „Meisterleistungen deutscher Instrumentenbaukunst“ (Oskar Oehler, Historische Kataloge, Faszination Saxophon, Saitenherstellung, Verbunden durch Musik und Geschichte: Schönbach/Luby–Markneukirchen–Bubenreuth). Born in 1972 in Oelsnitz/V., Enrico Weller grew up in Markneukirchen, attended the Conservatory and then completed studies in Zwickau to become a school teacher. Since 1997, he has been teaching music and German at the Grammar School in Markneukirchen. At the beginning of the 2021 winter semester, he was appointed by the West Saxon University of Applied Arts and Sciences in Zwickau to a half professorship in the field of musical instrument making, specialising in the subjects Musical instrument studies/Music history. Since 1999, Enrico Weller has conducted the wind orchestra in his home town, and in 2017, was appointed town music director in Markneukirchen. He has been vice chairman of the Verein der Freunde und Förderer des Musikinstrumenten-Museums Markneukirchen e.V. since it was founded in 1995. Enrico Weller’s numerous musicological works deal with the history of musical instrument making in the Vogtland region. In 2003, he completed his doctorate on “Wind instrument making in the Vogtland region from the beginnings to the start of the 20th century” (printed in 2004). He is co-editor of all the museum’s publications and co-author of several volumes in the series “Masterpieces of German Instrument Making”: “Oskar Oehler”, “Historical Catalogues”, “Fascination Saxophone”, “String manufacture”, “Linked through Music and History”.
Hannes Vereecke ist Professor für Musikinstrumentenbau und Dekan der Fakultät für Angewandte Kunst an der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Nach seinem Studium des Musikinstrumentenbaus am Königlichen Konservatorium in Gent promovierte er am Institut für Wiener Klangstil der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Sein Forschungsinteresse gilt der technischen Musikinstrumentenkunde, insbesondere dem Spannungsfeld zwischen Entwurf und Fertigungstechnologie in einem historischen, musikalischen und ökonomischen Kontext. Hannes Vereecke is Professor of Musical instrument making and Dean of the Faculty of Applied Arts at the West Saxon University of Applied Arts and Sciences in Zwickau. After studying musical instrument making at the Royal Conservatory in Ghent, he completed his doctorate at the Institut für Wiener Klangstil at the University of Music and Performing Arts in Vienna. His research interests focus on musical instrument technology, particularly on the relationship between design and manufacturing technology in a historical, musical and economic context.
Stephan Voigt, geb. 1971, ist der älteste Sohn des Markneukirchner Metallblasinstrumentenbaumeisters und anerkannten Kunsthandwerkers Helmut Voigt. 1988 –1990 absolvierte er die Ausbildung zum Metallblasinstrumentenmacher, 1995 legte er die Meisterprüfung mit Auszeichnung ab. In den Jahren 2002 – 2004 unterrichtete er als Lehrer an einer norwegischen Fachschule für Musikinstrumentenbau. Während dieser Zeit leitete er ein Projekt zur „Erforschung und Entwicklung von Technologien zur originalgetreuen Rekonstruktion am Beispiel der Bronzeluren“. Er unterrichtete an der Oscar-Walcker-Schule in Ludwigsburg als Gastdozent in der Meisterklasse und ist Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschusses Metallblasinstrumentenbau der Handwerkskammer Chemnitz. 2013 übernahm er die Werkstatt seines Vaters und stellt bis heute hochwertige Metallblasinstrumente in Handarbeit her. Stephan Voigt ist 1. Posaunist im Sinfonieorchester des Stadtorchesters Markneukirchen und stellvertretender Obermeister der „Innung des vogtländischen Musikinstrumentenhandwerks Markneukirchen“. Stephan Voigt is the eldest son of the master brass instrument maker and renowned craftsman Helmut Voigt from Markneukirchen. Between 1988 and 1990, Stephan Voigt undertook training as a maker of brass instruments and passed his examination as a master craftsman in 1995. From 2002 to 2004 he taught musical instrument making at a technical college in Norway. During this period, he headed a project focusing on “Research and development of technologies for faithful reconstruction, based on the example of the brass lure”. He was also a guest lecturer to the master class at the Oscar Walcker School in Ludwigsburg, and is chairman of the examination board for the journeyman’s examination in the Chamber of Crafts in Chemnitz. In 2013, Stephan Voigt took over his father’s workshop, where he continues to make high quality handcrafted brass instruments. He is the first trombonist in the Markneukirchen symphony orchestra and deputy head of the Guild of Vogtland musical instrument makers, Markneukirchen.
| Erscheinungsdatum | 23.04.2025 |
|---|---|
| Zusatzinfo | 116 Fotos und Abbildungen im Textteil, 144 Fotos im Katalogteil, alle Posaunen sind komplett abgebildet , zusätzlich Detailaufnahmen. |
| Verlagsort | Markneukirchen |
| Sprache | englisch; deutsch |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Musik ► Musikgeschichte |
| Sozialwissenschaften | |
| Schlagworte | Adorf im Vogtland • Alschausky • Enrico Weller • Hannes Vereecke • Instrumentenbau in Leipzig • Mario Weller • Markneukirchen • MetallblasinstrumentenmACHER • Musikinstrumentenbau • Musikinstrumentenmuseum • Penzel • Posaune • Posaunenbauer • Robert Piering • Stephan Voigt • Ventilposaune • Vogtland |
| ISBN-10 | 3-9819816-5-0 / 3981981650 |
| ISBN-13 | 978-3-9819816-5-0 / 9783981981650 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
aus dem Bereich