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Arbeit und Geschlecht im Umbruch der modernen Gesellschaft

Forschung im Dialog
Buch | Softcover
VII, 301 Seiten
2007
VS Verlag für Sozialwissenschaften
978-3-531-15139-7 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Arbeit und Geschlecht im Umbruch der modernen Gesellschaft -
CHF 62,95 inkl. MwSt
Zur Veränderung der Arbeits- und Geschlechterverhältnisse
Brigitte Aulenbacher, Maria Funder, Heike Jacobsen, Susanne Völker Brigitte Aulenbacher, Maria Funder, Heike Jacobsen, Susanne Völker Dass Arbeits- und Lebenswelten in Bewegung geraten sind, lässt sich wohl nicht mehr übersehen, strittig hingegen ist bis heute, wie tief greifend diese Umbrüche in den Arbeits- und Beschäftigungsverhältnissen sind und welche Konsequenzen sich mit ihnen verbinden. Haben wir es tatsächlich mit einem epochalen Ver- derungsprozess zu tun oder reproduzieren sich nur die alten Muster in neuem Gewand? Herausgefordert durch diesen Wandel sind sowohl die Arbeits- und Industriesoziologie als auch die Frauen- und Geschlechterforschung. Beide schlugen in der Vergangenheit größtenteils getrennte Pfade ein, wenn es darum ging, theoretische Konzepte zu entwickeln und empirische Studien zur Entwi- lung von Arbeit in Gegenwartsgesellschaften durchzuführen. Doch könnten sie mehr miteinander zu tun haben, denn Arbeit ist ein, wenn nicht sogar der zent- le Gegenstand der Arbeits- und Industriesoziologie und ein bedeutendes Thema der Frauen- und Geschlechterforschung. Und so blicken beide Forschungsstränge auf eine beachtliche Geschichte empirischer und theoretischer Forschung in diesem Feld zurück. In dieser Geschichte gab es bereits in der Vergangenheit eine Reihe von - rallelen und Berührungspunkten, sogar ein Stück gemeinsamen Weges, aber auch Spannungen und Unterschiede. Beide Forschungsstränge oder zumindest bedeutende Strömungen darin, stehen in der Tradition der (modernen) Klassiker, deren Reflexionen auf das Verhältnis von Theorie und Empirie, von Erkenntn- theorie und -kritik bis heute, wenngleich auch keineswegs ungebrochen, ihre Gesellschaftsanalysen beeinflussen.

Brigitte Aulenbacher, promovierte und habilitierte Soziologin, ist Professorin für Soziologische Theorie und Sozialanalyse (unter besonderer Berücksichtigung der Gender-Dimension) und Leiterin der Abteilung für theoretische Soziologie und Sozialanalysen des Instituts für Soziologie der Johannes Kepler Universität Linz. Arbeitsgebiete: Gesellschaftstheorie, Methodologie, Geschlechter-, Rationalisierungs-, Arbeits-, Organisationsforschung.

Prof. Dr. Maria Funder arbeitet am Institut für Soziologie der Philipps-Universität Marburg.

Dr. Heike Jacobsen ist Sozialwissenschaftlerin und Mitglied der Geschäftsführung am Landesinstitut Sozialforschungsstelle Dortmund.

Forschung im Dialog - Einleitung.- Forschung im Dialog - Einleitung.- Dienstleistungen: Interaktion, Wissen und Privatisierung.- Tertiarisierung, (Markt-)Individualisierung, soziale Polarisierung - neue Konfliktlagen im Geschlechterverhältnis?.- Client first. Geschlechtshierarchische Konturen der Projektarbeit in Unternehmensberatungen.- Doing Gender in der interaktiven Arbeit - ein handlungstheoretischer Vorschlag zur Verbindung der Geschlechter- und Arbeitssoziologie.- Der Staat auf dem Weg zum kundenorientierten Dienstleistungsunternehmen? New Public Management geschlechtsspezifisch analysiert.- Flexibilisierung, Vermarktlichung und Subjektivierung.- Subjektivierung von Arbeit und Arbeitskraft. Die Zukunft der Beruflichkeit und die Dimension Gender als Beispiel.- De-Institutionalisierung, Individualisierung und Personalisierung? Arbeit, Organisation und Geschlecht im Wandel.- Verdichtung, Flexibilisierung und Selbstvermarktung. Fremd- und Selbstzwänge in modernen Beschäftigungsfeldern.- Krise der Arbeit, Krise der Sinnstiftung - Ein kulturtheoretisch-strukturaler Zugang zur Geschlechter- und Arbeitsforschung.- Wandel betrieblicher Geschlechterpolitik durch Vermarktlichung und Subjektivierung von Arbeit - "Riskante Chancen" für Frauen.- Arbeiten in der globalen Ökonomie.- Inklusionen und Exklusionen in der Globalisierung der Arbeit. Einige Überlegungen.- "Desorganisierter Despotismus". Globale Produktion, soziale Diskriminierung und Arbeitsbeziehungen in der Elektronikindustrie in China.- Schwer arbeitende Frauen in den "Outcaste-Zonen" kapitalistischer Gesellschaften. Ihre Utopien vom freien Mensch-Sein und "guten Leben" am Beispiel Indien und Italien.- Zukunft der Arbeitsgesellschaft.- Entgrenzte Arbeit - gefährdete Reproduktion.Genderfragen in der Arbeitsforschung.- Geschlechter- und Arbeitsverhältnisse in Bewegung.- Soziabilität - auf der Suche nach neuen Leitbildern der Arbeits- und Geschlechterpolitik.- Prekarisierung und Geschlecht. Ein Versuch über unsichere Beschäftigung und männliche Herrschaft in nachfordistischen Arbeitsgesellschaften.

Erscheint lt. Verlag 12.7.2007
Reihe/Serie Geschlecht und Gesellschaft
Zusatzinfo VII, 301 S.
Verlagsort Wiesbaden
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 400 g
Themenwelt Sozialwissenschaften Soziologie Gender Studies
Sozialwissenschaften Soziologie Spezielle Soziologien
Schlagworte Arbeit • Arbeitsgesellschaft • Aulenbacher • Berufstätige Frau • Geschlecht • Geschlechterforschung • Geschlechterrolle / Geschlechterbeziehung • Geschlechterverhältnis • Soziologie
ISBN-10 3-531-15139-8 / 3531151398
ISBN-13 978-3-531-15139-7 / 9783531151397
Zustand Neuware
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