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Unzeitgemäße Utopien

Migrantinnen zwischen Selbsterfindung und Gelehrter Hoffnung
Buch | Softcover
304 Seiten
2007
transcript (Verlag)
978-3-89942-496-6 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Unzeitgemäße Utopien - María do Mar Castro Varela
CHF 41,70 inkl. MwSt
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In der vorliegenden Untersuchung werden Migrantinnen nach ihren Utopien befragt, ihren »kleinen Träumen« und »großen Sehnsüchten« nachgespürt. Dabei gelingt es, die enge Verflochtenheit zwischen utopischem Denken und migrantischen Praxen herauszuarbeiten und Migrantinnen als kritisch-politische Mitglieder einer demokratischen Gesellschaft darzustellen. Die utopischen Beiträge erscheinen ungetrübt als paradox, naiv und gleichzeitig politisch radikal, strategisch durchdacht. Einseitige Forschungsperspektiven, die Migrantinnen entweder zu »Heldinnen« verklären oder sie in der Rolle als »Opfer« festzurren, werden hier gleichzeitig problematisiert und irritiert.

María do Mar Castro Varela ist Professorin für Allgemeine Pädagogik und Soziale Arbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Sie ist u.a. Gründerin und Mitglied des bildungsLab* und Vorsitzende des Berliner Instituts für kontrapunktische Gesellschaftsanalysen (BI:KA). Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte umfassen Fragen der Ethik, Kunst, Trauma, Emanzipation und Wissensproduktion.

»Castro Varela liefert mit dieser theoretisch wie empirisch anspruchsvollen Arbeit den LeserInnen Denkstoff auf mehreren Ebenen: So verrückt sie das eindeutige Bild von der 'Migrantin' in Richtung Pluralität und holt gleichzeitig jene Elemente - wie Grenzen, Raumpolitiken und Identitätsfragen - ins Wahrnehmungsfeld, die Diskriminierung (an-)greifbar machen.«

Magdalena Freudenschuß, INKOTA-Brief, 141 (2007) 20071001

»Castro Varela liefert mit dieser theoretisch wie empirisch anspruchsvollen Arbeit den LeserInnen Denkstoff auf mehreren Ebenen: So verrückt sie das eindeutige Bild von der ›Migrantin‹ in Richtung Pluralität und holt gleichzeitig jene Elemente – wie Grenzen, Raumpolitiken und Identitätsfragen – ins Wahrnehmungsfeld, die Diskriminierung (an-)greifbar machen.«

Besprochen in:pro ZUKUNFT, 3 (2007)

»Das Buch von María do Mar Castro Varela eröffnet [...] viele diskursive Räume, die zum Weiterdenken zwingen. Insofern handelt es sich um ein Buch, das einen Diskurs setzt und nach einer unmittelbaren Fortsetzung in der Praxis ruft.«

»[Dieses Buch ist] gleichermaßen für Studierende, für PraktikerInnen, für Lehrende und Forschende aus verschiedenen Arbeitsbereichen nicht nur des Nonprofit-Sektors geeignet. Auch für an der Qualitätsdiskussion Interessierte des Profit-Sektors bietet dieses Buch eine Fülle von nützlichen Hinweisen und Anregungen, da das theoretische Fundament der vorgestellten Evaluationskonzeption sektorübergreifend nutzbar ist.«

»In ihrer theoretisch und methodisch sehr fundierten Arbeit weist María do Mar Castro Varela auf die großen Potentiale hin, die utopisches Denken beinhaltet und setzt sich überzeugend für die Utopie als politisch bedeutsame Kategorie ein.«

»Insgesamt zeigt diese Studie, welch großes Potenzial utopisches Denken hat. Dies ist – mit Blick auf die Methode ›Zukunftswerkstatt‹ – keine neue, aber eine nichts desto weniger wichtige Erkenntnis.«

Erscheint lt. Verlag 27.1.2007
Reihe/Serie Kultur und soziale Praxis
Verlagsort Bielefeld
Sprache deutsch
Maße 148 x 225 mm
Gewicht 438 g
Themenwelt Sozialwissenschaften Ethnologie
Sozialwissenschaften Soziologie Gender Studies
Sozialwissenschaften Soziologie Spezielle Soziologien
Schlagworte Antidiskriminierung • Ausländerin • Gender • Gender Studies • Geschlecht • Migrantin • Migration • Migration / Migrant • Racism • Rassismus • Social Inequality • Sociology • Soziale Ungleichheit • Soziologie • Utopie
ISBN-10 3-89942-496-4 / 3899424964
ISBN-13 978-3-89942-496-6 / 9783899424966
Zustand Neuware
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