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Pille Macht Diskurs - Kris Vera Hartmann

Pille Macht Diskurs

Hormonelle Kontrazeption im (post-)fordistischen Sexualitätsdispositiv
Buch | Softcover
240 Seiten
2020
Budrich Academic Press (Verlag)
978-3-96665-020-5 (ISBN)
CHF 39,95 inkl. MwSt
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Wie hat sich die Anti-Baby-Pille in Deutschland von einer politisierten zu einer normalisierten Technik entwickelt? Die Autorin untersucht vielfältige historische Diskurse um die Pille in der BRD von 1958 bis 1989 und analysiert, wie die Pille als materielle Objektivation in gesellschaftliche Machtverhältnisse, Normierungsbestrebungen sowie Emanzipationsvorstellungen verstrickt war.

lt;b>Kris Vera Hartmann, Dr. disc. pol., Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg




I. EINLEITUNG

I.1 Die Pille - zwischen Unbehagen und Normalität

I.2 Macht und Widerstand

I.3 Die Pille im Zentrum des Sexualitätsdispositivs

I.4 Zur Dispositivanalytischen Forschungsperspektive

I.5 Empirisches Vorgehen

I.6 Aufbau der Arbeit

II. THEORETISCHE UND HISTORISCHE GRUNDLAGEN

II.1 Vom Fordismus zum Postfordismus

II.1.1 Fordismus

II.1.2 Krise des Fordismus

II.1.3 Postfordismus

II.1.4 Fazit

II.2 Bevölkerungsdiskurse und Biopolitik

II.2.1 Malthus

II.2.2 Neomalthusianismus und selektive Bevölkerungspolitik

II.2.3 Der Überbevölkerungsdiskurs nach 1945

II.2.4 Fazit

II.3 Geschichte der Pille als materielles Objekt

II.3.1 Anfänge der modernen Verhütung

II.3.2 Hormone

II.3.3 Die Geburt der Pille

II.3.4 Fazit

II.4 Materielle Wirkung

II.4.1 Biochemische Zusammenhänge

II.4.2 Verpackung

II.4.3 Fazit

III. WESTDEUTSCHE PILLENDISKURSE VON 1958 BIS 1989/1990

III.1 Von der konservativen Abwehr zur liberalen Akzeptanz

III.1.1 Der Kampf um die Pille (ca. 1958-1966)

III.1.2 Die Pille in der Sexwelle (ab ca. 1966)

III.1.3 Die Normalisierung der Pille (ab ca. 1968)

III.1.4 Die Pille im Gegendiskurs der Frauenbewegung (ab 1968)

III.1.5 Fazit

III.2 Überbevölkerung

III.2.1 Die Vermehrung der Anderen

III.2.2 Kritische Perspektiven

III.2.3 Fazit

III.3 Befreiung der Sexualität

III.3.1 Psychoanalytische Repressionsdiskurse: Freud und Reich

III.3.2 Befreiung der Sexualität durch die Pille

III.3.3 Fazit

III.4 Medizin und Medizinkritik

III.4.1 Die Medizin als Autorität

III.4.2 Die schwankende Autorität

III.4.3 Kritik der Autorität

III.4.4 Fazit

III.5 Von der übermäßig fruchtbaren Frau zur informierten Patientin

III.5.1 Die übermäßig Fruchtbare

III.5.2 Die Hilfsbedürftige

III.5.3 Das heterosexuelle Sexobjekt

III.5.4 Die Feministin

III.5.5 Die informierte Patientin

III.5.6 Fazit

IV. DIE PILLE IM (POST-) FORDISTISCHEN SEXUALITÄTSDISPOSITIV

IV.1 Diskursverhältnisse

IV.2 Machtverhältnisse

IV.2.1 Ökonomische, politische und medizinische Regulierung von Generativität

IV.2.2 Sexualisierung des "jungen Mädchens"

IV.2.3 Normalisierung der weiblichen Heterosexualität

IV.2.4 Transformierte Hysterisierung der Frauen

IV.3 Postfordistische Neustrukturierungen

V. SCHLUSS

V.1 Zusammenfassung - Die Polyvalenz des Dispositivs

V.2 Forschungsperspektiven

Erscheinungsdatum
Verlagsort Leverkusen-Opladen
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 351 g
Themenwelt Sozialwissenschaften Soziologie Gender Studies
Schlagworte Anti-Baby-Pille • Biomacht • bio politics • Biopolitik • Birth Control • Contraception • contraceptive pill • dipositive analysis • Discourse analysis • Diskursanalyse • Dispositivanalyse • Fordism • Fordismus • Frauenbewegung • Geburtenkontrolle • neo malthusianism • Neomalthusianismus • Pille • Postfordism • Regulationsansatz • women's movement • women’s movement
ISBN-10 3-96665-020-7 / 3966650207
ISBN-13 978-3-96665-020-5 / 9783966650205
Zustand Neuware
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