Körpergedächtnis
Unterwäsche einer sowjetischen Epoche
Seiten
2003
Österreichisches Museum für Volkskunde (Verlag)
978-3-900359-99-7 (ISBN)
Österreichisches Museum für Volkskunde (Verlag)
978-3-900359-99-7 (ISBN)
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Unterwäsche.., Hygienische Notwendigkeit, Objekt der Begierde, erotisches Requisit, Produkt der Modewirtschaft? Eine interessante Sache jedenfalls, die die Phantasie von
Konsumenten wie Kulturwissenschaftlern beflügelt. Wie alle Gebrauchsgüter hat die Unterwäsche im 20. Jahrhundert eine vielfältige Entwicklung genommen. Das Thema Unterwäsche war lange Zeit kein Thema, unaussprechlich im buchstäblichen Sinn. Das Spiel mit körperlichen Reizen in der Warenwerbung - und nicht nur in jener für die Wäsche selbst - machte diesem Umstand in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts im kapitalistischen Teil der Welt ein Ende. Die Werbung - mit weiblichen Beauties in verführerischen Dessous und inzwischen auch mit gestylten Männerkörpern in Markenwäsche - spielt mit der erotischen Anziehungskraft spärlich bekleideter Körper und erzielt damit Millionenumsätze.
ln der sowietischen Gesellschaft und in anderen kommunistisch orientierten Ländern blieb das Thema bis vor wenigen Jahren tabu und Wäsche in der Öffentlichkeit praktisch unsichtbar. In diesem Ausstellungskatalog wird diesem Thema breiten Raum gegeben.
Unterwäsche.., Hygienische Notwendigkeit, Objekt der Begierde, erotisches Requisit, Produkt der Modewirtschaft? Eine interessante Sache jedenfalls, die die Phantasie von
Konsumenten wie Kulturwissenschaftlern beflügelt. Wie alle Gebrauchsgüter hat die Unterwäsche im 20. Jahrhundert eine vielfältige Entwicklung genommen. Das Thema Unterwäsche war lange Zeit kein Thema, unaussprechlich im buchstäblichen Sinn. Das Spiel mit körperlichen Reizen in der Warenwerbung - und nicht nur in jener für die Wäsche selbst - machte diesem Umstand in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts im kapitalistischen Teil der Welt ein Ende. Die Werbung - mit weiblichen Beauties in verführerischen Dessous und inzwischen auch mit gestylten Männerkörpern in Markenwäsche - spielt mit der erotischen Anziehungskraft spärlich bekleideter Körper und erzielt damit Millionenumsätze.
ln der sowietischen Gesellschaft und in anderen kommunistisch orientierten Ländern blieb das Thema bis vor wenigen Jahren tabu und Wäsche in der Öffentlichkeit praktisch unsichtbar. In diesem Ausstellungskatalog wird diesem Thema breiten Raum gegeben.
Konsumenten wie Kulturwissenschaftlern beflügelt. Wie alle Gebrauchsgüter hat die Unterwäsche im 20. Jahrhundert eine vielfältige Entwicklung genommen. Das Thema Unterwäsche war lange Zeit kein Thema, unaussprechlich im buchstäblichen Sinn. Das Spiel mit körperlichen Reizen in der Warenwerbung - und nicht nur in jener für die Wäsche selbst - machte diesem Umstand in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts im kapitalistischen Teil der Welt ein Ende. Die Werbung - mit weiblichen Beauties in verführerischen Dessous und inzwischen auch mit gestylten Männerkörpern in Markenwäsche - spielt mit der erotischen Anziehungskraft spärlich bekleideter Körper und erzielt damit Millionenumsätze.
ln der sowietischen Gesellschaft und in anderen kommunistisch orientierten Ländern blieb das Thema bis vor wenigen Jahren tabu und Wäsche in der Öffentlichkeit praktisch unsichtbar. In diesem Ausstellungskatalog wird diesem Thema breiten Raum gegeben.
Unterwäsche.., Hygienische Notwendigkeit, Objekt der Begierde, erotisches Requisit, Produkt der Modewirtschaft? Eine interessante Sache jedenfalls, die die Phantasie von
Konsumenten wie Kulturwissenschaftlern beflügelt. Wie alle Gebrauchsgüter hat die Unterwäsche im 20. Jahrhundert eine vielfältige Entwicklung genommen. Das Thema Unterwäsche war lange Zeit kein Thema, unaussprechlich im buchstäblichen Sinn. Das Spiel mit körperlichen Reizen in der Warenwerbung - und nicht nur in jener für die Wäsche selbst - machte diesem Umstand in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts im kapitalistischen Teil der Welt ein Ende. Die Werbung - mit weiblichen Beauties in verführerischen Dessous und inzwischen auch mit gestylten Männerkörpern in Markenwäsche - spielt mit der erotischen Anziehungskraft spärlich bekleideter Körper und erzielt damit Millionenumsätze.
ln der sowietischen Gesellschaft und in anderen kommunistisch orientierten Ländern blieb das Thema bis vor wenigen Jahren tabu und Wäsche in der Öffentlichkeit praktisch unsichtbar. In diesem Ausstellungskatalog wird diesem Thema breiten Raum gegeben.
| Erscheint lt. Verlag | 20.3.2003 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Kataloge des Österreichischen Museums für Volkskunde in Wien ; 82 |
| Co-Autor | Ekaterina Degot, Julia Demidenko, Irina Sandomirskaja, Margot Schindler |
| Mitarbeit |
Mitglied der Redaktion: Margot Schindler |
| Übersetzer | Fabian Steinhauer, Swetlana Steinhauer |
| Zusatzinfo | zahlr. schw.-w. u. farb. Abb. |
| Verlagsort | Wien |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 203 x 164 mm |
| Einbandart | Spiralbindung |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Ethnologie ► Volkskunde |
| Schlagworte | Hardcover, Softcover / Ethnologie/Volkskunde • HC/Ethnologie/Volkskunde • Körperempfinden • Körpergedächtnis • Russische Geschichte 20. Jh. • Unterwäsche |
| ISBN-10 | 3-900359-99-7 / 3900359997 |
| ISBN-13 | 978-3-900359-99-7 / 9783900359997 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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