Die bessere Hälfte
Künstlerinnen des 20. und 21. Jahrhunderts
Seiten
- Titel ist leider vergriffen;
keine Neuauflage - Artikel merken
Das Werk von Künstlerinnen wie Elaine de Kooning, Hanne Darboven, Agnes Martin und Eva Hesse bis zu Isa Genzken und Rosemarie Trockel unterzieht Isabelle Graw einer umfassenden, in drei Abschnitte aufgebauten Analyse. Während zunächst Techniken und Methoden zusammenfassend beschrieben werden, zieht die Autorin im zweiten und dritten Kapitel Milieustudien und Schilderungen des Kunstbetriebes hinzu. Die Verbindung von formalen und ästhetischen Beobachtungen mit sozialen und politischen Einschätzungen eröffnet in dieser kritischen Studie modellartig einen neuen Zugang zu einem scheinbar allzu bekannten Thema. Graws Grundthesen sind zu brisanten Titeln zusammengefasst, die Widerspruch erregen werden, wenn etwa im ersten Kapitel als vorrangiges künstlerisches Verfahren der Frauen die"Aneignung"diskutiert und anschließend im zweiten Kapitel das Geschick der Künstlerinnen in der Ortswahl als"Frauen am Machtpol"beschrieben wird. Die Entscheidung, den Blick allein auf diejenigen Künstlerinnen zu lenken, die es im landläufigen Sinne"geschafft haben", wird abschließend diskutiert. Unter dem Titel"Ausnahmefrauen"begründet die Autorin, warum nicht der Normalfall eines fälschlicherweise angenommenen"weiblichen Prinzips"im Kunstbetrieb, sondern die Ausnahme interessieren muss, die bekanntlich mehr über verborgene Gesetze verrät als die Regel.
Das Werk von Künstlerinnen wie Elaine de Kooning, Hanne Darboven, Agnes Martin und Eva Hesse bis zu Isa Genzken und Rosemarie Trockel unterzieht Isabelle Graw einer umfassenden, in drei Abschnitte aufgebauten Analyse. Während zunächst Techniken und Methoden zusammenfassend beschrieben werden, zieht die Autorin im zweiten und dritten Kapitel Milieustudien und Schilderungen des Kunstbetriebes hinzu. Die Verbindung von formalen und ästhetischen Beobachtungen mit sozialen und politischen Einschätzungen eröffnet in dieser kritischen Studie modellartig einen neuen Zugang zu einem scheinbar allzu bekannten Thema.
Graws Grundthesen sind zu brisanten Titeln zusammengefasst, die Widerspruch erregen werden, wenn etwa im ersten Kapitel als vorrangiges künstlerisches Verfahren der Frauen die "Aneignung" diskutiert und anschließend im zweiten Kapitel das Geschick der Künstlerinnen in der Ortswahl als "Frauen am Machtpol" beschrieben wird. Die Entscheidung, den Blick allein auf diejenigen Künstlerinnen zu lenken, die es im landläufigen Sinne "geschafft haben", wird abschließend diskutiert. Unter dem Titel "Ausnahmefrauen" begründet die Autorin, warum nicht der Normalfall eines fälschlicherweise angenommenen "weiblichen Prinzips" im Kunstbetrieb, sondern die Ausnahme interessieren muss, die bekanntlich mehr über verborgene Gesetze verrät als die Regel.
Das Werk von Künstlerinnen wie Elaine de Kooning, Hanne Darboven, Agnes Martin und Eva Hesse bis zu Isa Genzken und Rosemarie Trockel unterzieht Isabelle Graw einer umfassenden, in drei Abschnitte aufgebauten Analyse. Während zunächst Techniken und Methoden zusammenfassend beschrieben werden, zieht die Autorin im zweiten und dritten Kapitel Milieustudien und Schilderungen des Kunstbetriebes hinzu. Die Verbindung von formalen und ästhetischen Beobachtungen mit sozialen und politischen Einschätzungen eröffnet in dieser kritischen Studie modellartig einen neuen Zugang zu einem scheinbar allzu bekannten Thema.
Graws Grundthesen sind zu brisanten Titeln zusammengefasst, die Widerspruch erregen werden, wenn etwa im ersten Kapitel als vorrangiges künstlerisches Verfahren der Frauen die "Aneignung" diskutiert und anschließend im zweiten Kapitel das Geschick der Künstlerinnen in der Ortswahl als "Frauen am Machtpol" beschrieben wird. Die Entscheidung, den Blick allein auf diejenigen Künstlerinnen zu lenken, die es im landläufigen Sinne "geschafft haben", wird abschließend diskutiert. Unter dem Titel "Ausnahmefrauen" begründet die Autorin, warum nicht der Normalfall eines fälschlicherweise angenommenen "weiblichen Prinzips" im Kunstbetrieb, sondern die Ausnahme interessieren muss, die bekanntlich mehr über verborgene Gesetze verrät als die Regel.
Isabelle Graw, geboren 1962, lebt als Kunstkritikerin in Berlin. 1990 gründete sie gemeinsam mit Stefan Germer (†) die Zeitschrift Texte zur Kunst, deren Herausgeberin und Redakteurin sie seither ist. Tätigkeit als freie Autorin für „artforum", die „TAZ", „Die Zeit" und Verfasserin zahlreicher Katalogtexte. Sie ist Professorin für Kunstgeschichte und Kunsttheorie an der Kunsthochschule für bildende Kunst, Städelschule, Frankfurt am Main. Erste Buchveröffentlichung: „Silberblick. Texte zu Kunst u
| Erscheint lt. Verlag | 25.3.2003 |
|---|---|
| Zusatzinfo | 68 schw.-w. Abb. |
| Verlagsort | Köln |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 135 x 210 mm |
| Gewicht | 633 g |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Kunstgeschichte / Kunststile |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Gender Studies | |
| Schlagworte | 20. Jahrhundert • 21. Jahrhundert • Analyse • Frauen • Gender • Kunst • Kunstbetrieb • Kunstgeschichte • Künstlerin • Künstlerinnen • Kunstsoziologie • Methoden • Soziologie • Technik |
| ISBN-10 | 3-8321-5961-4 / 3832159614 |
| ISBN-13 | 978-3-8321-5961-0 / 9783832159610 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Mehr entdecken
aus dem Bereich
aus dem Bereich
eine Geschichte des IfS aus feministischer Perspektive
Buch | Softcover (2025)
Bertz und Fischer (Verlag)
CHF 25,20
Buch | Hardcover (2025)
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (Verlag)
CHF 139,95