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Die Beschneidung von Jungen (eBook)

Ein trauriges Vermächtnis

Matthias Franz (Herausgeber)

eBook Download: EPUB
2014 | 1. Auflage
448 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht Unipress (Verlag)
978-3-647-99680-6 (ISBN)

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Die Beschneidung von Jungen -
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Die Auseinandersetzung um die rituelle, medizinisch nicht begründete Genitalbeschneidung kleiner, nicht einwilligungsfähiger Jungen findet seit dem Urteil des Kölner Landgerichts vom Mai 2012 nun auch in Deutschland statt. Sie bewegt sich im Spannungsfeld der Grundrechte auf Religionsfreiheit einerseits und auf körperliche Unversehrtheit andererseits. Die Heftigkeit der Debatte lässt auf tiefgreifende Ängste und Konflikte schließen. Es geht um die Frage, ob es heute in einer säkularen Demokratie noch angemessen ist, kleinen Jungen zur Absicherung der gruppalen und religiösen Identität von Erwachsenen Schmerzen und Ängste zuzufügen, sie erheblichen Gesundheitsrisiken und irreversibler Verletzung der Intimzone auszusetzen. Leidvolle körperliche, sexuelle und seelische Langzeitfolgen der Beschneidung sind möglich und belegt. In diesem Buch äußern sich Betroffene, Ärzte, Juristen, Psychoanalytiker, Politiker und andere Fachleute kritisch zur Jungenbeschneidung und engagieren sich für den Kinderschutzgedanken. Sie werben für eine Debatte auf wissenschaftlicher und rechtlicher Grundlage. Prof. Matthias Franz hat auf dem Düsseldorfer Männerkongress im September 2016 zur Beschneidungsthematik einen Vortrag gehalten mit dem Titel »Genitalbeschneidung: Patriarchalische Loyalität statt Bindung?«. Am 8. Mai 2017, fünf Jahre nach dem sogenannten Kölner Beschneidungsurteil, fand die Fachtagung »Jungenbeschneidung in Deutschland« statt.

Prof. Dr. med. Matthias Franz ist Universitätsprofessor für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universitätsklinik Düsseldorf, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Lehranalytiker und Supervisor (DPG, DGPT, D3G, IPD, POP). Er ist Vorsitzender der Akademie für Psychoanalyse und Psychosomatik Düsseldorf und der Psychotherapietage NRW. Seien Arbeitsschwerpunkte umfassen die Epidemiologie und Prävention psychosomatischer Erkrankungen, Folgen familiärer Trennung. Der Programmleiter für »wir2« der Walter Blüchert Stiftung forscht zu Affektforschung, Alexithymie, männlicher Identitätsentwicklung und entwicklungspsychologischer Bedeutung des Vaters.

Prof. Dr. med. Matthias Franz ist Universitätsprofessor für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universitätsklinik Düsseldorf, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Lehranalytiker und Supervisor (DPG, DGPT, D3G, IPD, POP). Er ist Vorsitzender der Akademie für Psychoanalyse und Psychosomatik Düsseldorf und der Psychotherapietage NRW. Seien Arbeitsschwerpunkte umfassen die Epidemiologie und Prävention psychosomatischer Erkrankungen, Folgen familiärer Trennung. Der Programmleiter für »wir2« der Walter Blüchert Stiftung forscht zu Affektforschung, Alexithymie, männlicher Identitätsentwicklung und entwicklungspsychologischer Bedeutung des Vaters.

Erscheint lt. Verlag 12.3.2014
Co-Autor Volker von Loewenich, Maximilian Stehr, Jérôme Segal, Irmingard Schewe-Gerigk, Jörg Scheinfeld, Mattias Schäfer, Marlene Rupprecht, Holm Putzke, Christoph Kupferschmid, Rolf Dietrich, Andreas Gotzmann, Friedrich Moll, Josef Tutsch, Adriaan de Klerk
Zusatzinfo mit 11 Abb.
Verlagsort Göttingen
Sprache deutsch
Themenwelt Sozialwissenschaften Soziologie
Schlagworte Baby • Beschneidung • Deutsches Recht • Frühe Kindheit • Frühkindliche Entwicklung • Genitalbeschneidung • Islam • Judentum • Jungen • Kinderarzt • Kindheit • Kindliche Entwicklung • Körperverletzung • Männer • Männergesundheit • Männlichkeit • Medizinethik • Menschenrechte • Menschenwürde • Moslem • moslemische Kultur • Neugeborenes • Psychisches Trauma • Ritual • Sexualität • Sexualwissenschaft • Sexuelle Entwicklung • Trauma • Traumatisierung • Unversehrtheit
ISBN-10 3-647-99680-7 / 3647996807
ISBN-13 978-3-647-99680-6 / 9783647996806
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