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Narrative Muster im Kontext von Wort und Bild (eBook)

Eine empirische Studie zum schriftlichen Erzählen in der Grundschule

(Autor)

eBook Download: PDF
2019
512 Seiten
J.B. Metzler (Verlag)
978-3-476-04917-9 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Narrative Muster im Kontext von Wort und Bild - Lis Schüler
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An der Schnittstelle von Sprach- und Literaturdidaktik kristallisiert sich die schreibdidaktische Relevanz eines rezeptiven Zugangs zum Erzählen heraus. Zugänge wie Sage, Gemälde und Figur eröffnen Schülerinnen und Schülern im Grundschulalter die Möglichkeit, sich einzuschreiben in Inhalte und Formen des Erzählens, die über prototypische sprachliche Mittel und Strukturen weit hinausgehen. Die Sprachformen, die die Kinder erproben, zeigen, dass ihre Sprachkompetenz nicht nur als literale, sondern auch als ästhetische, literarische Kompetenz zutage treten kann - und zwar grundsätzlich unabhängig vom Sozialindex des Einzugsgebiets und vom sprachlichen Hintergrund der Kinder. 
Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Mechthild Dehn und Prof. Dr. Petra Hüttis-Graff.


Die Autorin
Lis Schüler ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Germanistik/Primarstufendidaktik Deutsch. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Textschreiben, Erzählen, Rechtschreiben, Schriftspracherwerb, und Mehrsprachigkeit.

Die AutorinLis Schüler ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Germanistik/Primarstufendidaktik Deutsch. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Textschreiben, Erzählen, Rechtschreiben, Schriftspracherwerb, und Mehrsprachigkeit.

Geleitwort 5
Danksagung 6
Inhaltsverzeichnis 7
Abbildungsverzeichnis 11
Tabellenverzeichnis 14
Abkürzungsverzeichnis 15
Einleitung 16
Einblick: Heimat weg und wieder hin, aber allein! 16
Forschungsinteresse und theoretische Einordnung 20
Aufbau der Arbeit 24
1 Was macht eine Erzählung zur Erzählung? 26
1.1 Vorgestellte Erfahrung 28
1.2 Storyworlds 33
2 Sprachformen als narrative Muster 42
2.1 Sprachformen für vorgestellte Erfahrung 44
2.2 Sprachformen für Ereignisfolgen 53
3 Narrative Musterbildung 62
3.1 Textmuster und Mustertexte 63
3.2 Narrative Muster als Material der Transformation 75
4 Diskussionsstand zum Erzählerwerb im Grundschulalter 82
4.1 „Sprachliche Mittel“ in Studien zum Erzählen 85
4.2 Diskussion zur Perspektive auf „sprachliche Mittel“ 100
5 Methode der empirischen Studie 107
5.1 Zur Erhebung der schriftlichen Erzählungen 107
Zur Anlage der Studie 107
Zum Ablauf der Erhebung 110
Zu den Aufgabenstellungen 111
5.2 Zur Untersuchung der schriftlichen Erzählungen 115
Zur Aufbereitung der Daten 115
Zur Methode der Untersuchung 116
Zur Entwicklung der Kategorien 121
Kategorien: Sprachformen für vorgestellte Erfahrung 123
Kategorien: Sprachformen für Ereignisfolgen 145
6 Zugänge in Wort und Bild 159
6.1 Sage: Dädalus und Ikarus 159
6.2 Gemälde: Auf dem Segler 165
6.3 Figuren: Von Pippi bis Spiderman 172
6.4 Zugänge: Zentrale Aspekte 177
7 Textformen als Konkretion, Erweiterung und Variation 179
7.1 Sage: Von Dädalus und Flib 182
7.2 Gemälde: Von Aufbruch und Ankunft 195
7.3 Figuren: Von Räuberei und Schläue 204
7.4 Textformen: Zentrale Befunde 215
8 Sich Einschreiben in narrative Muster für vorgestellte Erfahrung 218
8.1 Sage: Von Weite und Verzweiflung 218
8.2 Gemälde: Von Liebe und Gefahr 246
8.3 Figuren: Von Stärke und Mut 264
8.4 Zur Häufigkeit erprobter Sprachformen für vorgestellte Erfahrung 281
8.5 Narrative Muster für vorgestellte Erfahrung: Zentrale Befunde 294
9 Sich Einschreiben in narrative Muster für Ereignisfolgen 298
9.1 Sage: Von Meisterschaft bis Sturz 298
9.2 Gemälde: Von Weg und Ziel 314
9.3 Figuren: Von Verwandlung und Befreiung 324
9.4 Zur Häufigkeit erprobter Sprachformen für Ereignisfolgen 334
9.5 Narrative Muster für Ereignisfolgen: Zentrale Befunde 344
10 Sich Einschreiben als individueller Prozess der Annäherung 348
10.1 Tamim: Darstellung einer Ereignisfolge zur Sage 348
10.2 Nina: Entfaltung vorgestellter Erfahrung zum Gemälde 351
10.3 Luke: Die erste Geschichte zur Figur 353
10.4 Individueller Prozess der Annäherung: Zentrale Aspekte 356
11 Diskussion der Befunde 357
Literaturverzeichnis 370
Bildnachweise 386
Anhang 387
I. Verzeichnis der Schülerinnen und Schüler 387
II. Vorgaben zum Schreiben 390
1. Textfassung der Sage 390
2. Die Figuren und ihre Geschichte 391
3. Vermutlich rezipierte Geschichte zur Figur 397
III. Sprachformen für vorgestellte Erfahrung 399
1. Sprachformen zur Sage 399
Weite (alle erprobten Sprachformen) 399
Fliegen und Übermut 400
Verzweiflung 402
Kunstfertigkeit, Ruhm und Reichtum 403
2. Sprachformen zum Gemälde 404
Liebe 404
Gefahr und Rettung oder Verderben 405
Weite 406
Heimat und Fremde 407
3. Sprachformen zur Figur 408
Heldenhafte Eigenschaften 408
Gefahr und Rettung (oder Verderben) 409
Kampf gegen das Böse 411
Freiheit und Selbstbestimmung 412
IV. Sprachformen für Ereignisfolgen 414
1. Sprachformen zur Sage 414
Meisterlehre bis Flucht (alle erprobten Sprachformen) 414
Heimweh bis Gefangenschaft 419
Suche bis Flug 421
2. Sprachformen zum Gemälde 423
Gefahr bis Rettung oder Verderben 423
Ferner Ort 425
Dauer der Fahrt 428
3. Sprachformen zu Figuren (unterschiedliche Ereignisfolgen) 429
V. Textkorpus 432
1. Texte zur Sage 432
2. Texte zum Gemälde 460
3. Texte zu Figuren 484
4. Formulierungen erster Gedanken, Eindrücke, Ideen zum Gemälde 513
5. Transkript der Geschichte zur Sage von Stefan 519

Erscheint lt. Verlag 6.4.2019
Zusatzinfo XIX, 512 S. 1 Abb.
Verlagsort Stuttgart
Sprache deutsch
Themenwelt Geisteswissenschaften Sprach- / Literaturwissenschaft Anglistik / Amerikanistik
Geisteswissenschaften Sprach- / Literaturwissenschaft Literaturwissenschaft
Sozialwissenschaften Pädagogik
Schlagworte ästhetische Kompetenz • Grundschule • literale Kompetenz • Literarische Kompetenz • literary diction • Literaturdidaktik • Mehrsprachigkeit • Musterbildung • Narrativ • narratologisch fundierter Erzählbegriff • Schreibaufgabe • Schreibdidaktik • Schreiben zu Vorgaben • Sozialindex • Sprachdidaktik • Vorstellungsbildung
ISBN-10 3-476-04917-5 / 3476049175
ISBN-13 978-3-476-04917-9 / 9783476049179
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