Vom Menschsein und der Religion
Eine praktische Kulturtheologie
Seiten
2019
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-156564-9 (ISBN)
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-156564-9 (ISBN)
Die Rede von der säkularen Moderne überzeugt nicht mehr. Die kulturelle und politische Präsenz der Religion ist unbestreitbar, obwohl die Bindung der Menschen an die Kirchen weiter nachlässt. Wilhelm Gräb zeigt, dass eine solche Situation religionstheoretische Klärungen und religionspraktische Impulse verlangt. Er erläutert, wie diese praktische Kulturtheologie zu solchen beiträgt und auch der Kirche Wege zu einem professionellen Umgang mit Religion zeigt.
Die Rede von der säkularen Moderne überzeugt nicht mehr. Die kulturelle und politische Präsenz der Religion ist ein öffentliches Thema, obwohl die Bindung der Menschen an die Kirchen weiter nachlässt. Wo die Religion auftritt, da zeigt sich, dass es um Identität und Zugehörigkeit geht, um das Eigene und das Fremde, um den Sinn und was das Ganze überhaupt soll. Wilhelm Gräb beschreibt, wie die Theologie zur Klärung dieser Fragen beitragen kann. Nicht indem sie normative Ansprüche geltend macht, sondern indem sie Einblick in die Gründe für die ebenso ermutigende wie gefährliche Zugehörigkeit der Religion zum Menschsein verschafft. Der Autor zeigt den lebenspraktischen Gewinn auf, den die Religion aus einer theologischen Verständigung über sich zieht. Er stellt sich dabei in die Tradition liberaler protestantischer Religions- und Kulturtheologie. Sein Ziel ist es, das Potential frei zu legen, das diese Theologie für das Verstehen und die Bildung von Religion in sich trägt.
Die Rede von der säkularen Moderne überzeugt nicht mehr. Die kulturelle und politische Präsenz der Religion ist ein öffentliches Thema, obwohl die Bindung der Menschen an die Kirchen weiter nachlässt. Wo die Religion auftritt, da zeigt sich, dass es um Identität und Zugehörigkeit geht, um das Eigene und das Fremde, um den Sinn und was das Ganze überhaupt soll. Wilhelm Gräb beschreibt, wie die Theologie zur Klärung dieser Fragen beitragen kann. Nicht indem sie normative Ansprüche geltend macht, sondern indem sie Einblick in die Gründe für die ebenso ermutigende wie gefährliche Zugehörigkeit der Religion zum Menschsein verschafft. Der Autor zeigt den lebenspraktischen Gewinn auf, den die Religion aus einer theologischen Verständigung über sich zieht. Er stellt sich dabei in die Tradition liberaler protestantischer Religions- und Kulturtheologie. Sein Ziel ist es, das Potential frei zu legen, das diese Theologie für das Verstehen und die Bildung von Religion in sich trägt.
Geboren 1948; 1968-72 Studium der Theologie; 1979 Promotion; 1980-88 Assistentur und Habilitation in Praktischer Theologie in Göttingen; 1993-99 Lehrstuhl für Praktische Theologie an der Ruhr-Universität Bochum; 1999-2016 Lehrstuhl für Praktische Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin; seit 2011 Extraordinary Professor an der Theologischen Fakultät der Universität Stellenbosch, Südafrika.
| Erscheinungsdatum | 18.01.2019 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Praktische Theologie in Geschichte und Gegenwart |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 158 x 238 mm |
| Gewicht | 537 g |
| Themenwelt | Religion / Theologie ► Christentum ► Kirchengeschichte |
| Sozialwissenschaften ► Ethnologie | |
| Schlagworte | Ästhetik • Humanität • Kommunikation • Kulturhermeneutik • Religionshermeneutik |
| ISBN-10 | 3-16-156564-9 / 3161565649 |
| ISBN-13 | 978-3-16-156564-9 / 9783161565649 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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