Gesellschaftspsychologie einer Revolution
Die „Solidarność“ als Massenbewegung, ihre Niederlage während des Kriegsrechts, und wie ihr Mythos als Deckmantel für die Transformationsprozesse in Polen genutzt wurde
Seiten
2018
Böhlau Köln (Verlag)
978-3-412-51246-0 (ISBN)
Böhlau Köln (Verlag)
978-3-412-51246-0 (ISBN)
Wie der Mythos der Gewerkschaft »Solidarność« für die Transformation in Polen benutzt wurde
Die Oskar-Halecki-Vorlesung 2014 des Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) widmet sich dem politischen und erinnerungskulturellen Vermächtnis der Gewerkschaft Solidarnosc in Polen. Der neoliberale Transformationskurs von führenden Mitgliedern der Solidarnosc der 1990er Jahre wird den ursprünglichen politischen und gesellschaftlichen Zielsetzungen der oppositionellen Massenbewegung von 1980-1981 gegenübergestellt. Der Text ist ein starkes Plädoyer für soziale Gerechtigkeit und dokumentiert die zeithistorische Perspektive eines der Vorkämpfer der politischen Opposition gegen die Polnische Vereinigte Arbeiterpartei und späteren Kritikers des nach der Wende eingeschlagenen Reformwegs.
Die Oskar-Halecki-Vorlesung 2014 des Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) widmet sich dem politischen und erinnerungskulturellen Vermächtnis der Gewerkschaft Solidarnosc in Polen. Der neoliberale Transformationskurs von führenden Mitgliedern der Solidarnosc der 1990er Jahre wird den ursprünglichen politischen und gesellschaftlichen Zielsetzungen der oppositionellen Massenbewegung von 1980-1981 gegenübergestellt. Der Text ist ein starkes Plädoyer für soziale Gerechtigkeit und dokumentiert die zeithistorische Perspektive eines der Vorkämpfer der politischen Opposition gegen die Polnische Vereinigte Arbeiterpartei und späteren Kritikers des nach der Wende eingeschlagenen Reformwegs.
Karol Modzelewski ist emeritierter Professor für mittelalterliche Geschichte an den Universitäten Breslau und Warschau. Seit den 1960er Jahren gehörte er der politischen Opposition in Polen an und war mehrere Jahre inhaftiert.
Christian Lübke ist Direktor des Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) in Leipzig.
Adamantios Th. Skordos ist wissenschaftlicher Referent des Direktors des Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) in Leipzig.
| Erscheinungsdatum | 01.10.2018 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Oskar-Halecki-Vorlesung |
| Zusatzinfo | mit 1 farb. Abb. |
| Verlagsort | Köln |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 165 x 245 mm |
| Gewicht | 146 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Zeitgeschichte |
| Geisteswissenschaften ► Geschichte ► Regional- / Ländergeschichte | |
| Sozialwissenschaften | |
| Schlagworte | 20. Jahrhundert • GWZO • Polen /Geschichte, Politik 1945 ff. • Systemtransformation • Zeitgeschichte |
| ISBN-10 | 3-412-51246-X / 341251246X |
| ISBN-13 | 978-3-412-51246-0 / 9783412512460 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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