Distanz und Einlassung (eBook)
279 Seiten
Waxmann Verlag GmbH
978-3-8309-8784-0 (ISBN)
Georg Hans Neuweg, Jahrgang 1965, Dr. rer. soc. oec., außerordentlicher Universitätsprofessor am Institut für Pädagogik und Psychologie der Universität Linz, leitet die dortige Abteilung für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, befaßt sich seit Jahren intensiv mit der Erkenntnis- und Wissenstheorie Polnayis und ist Mitglied in der Polanyi Society.
Buchtitel 1
Impressum 4
Inhalt 5
Zur Einführung in den vorliegenden Band 7
Das Wissen der Wissensvermittler. Problemstellungen, Befunde und Perspektiven der Forschung zum Lehrerwissen 15
1. Einführung und Übersicht 15
2. Inhaltsbereiche des Lehrerwissens 20
2.1 Überblick 20
2.2 Fachwissen 22
2.3 Fachdidaktisches Wissen 23
2.4 Die implizite fachdidaktische Dimension des Fachwissens 25
2.5 Pädagogisches Wissen 27
3. Die Repräsentation des Lehrerwissens 30
3.1 Die Differenz der Wissensformen 30
3.2 Ansätze der Konzeptualisierung nicht-propositionaler Formen des Lehrerwissens 33
4. Der Zusammenhang zwischen explizitem Wissen und Können 36
4.1 Rhetorische Scheinlösungen des Theorie-Praxis-Problems 36
4.2 Denkfiguren zum Verhältnis zwischen Wissen und Können 37
5. Fazit und Perspektiven 40
Literatur 44
Kontextualisierte Kompetenzmessung. Eine Bilanz zu aktuellen Konzeptionen und forschungsmethodischen Zugängen 55
Evidenzbasierte Lehrerbildung 63
Figuren der Relationierung von Lehrerwissen und Lehrerkönnen 71
1. Integrationskonzepte 71
1.1 Das Technologiekonzept 72
1.2 Das Mutterwitzkonzept 73
1.3 Das Prozeduralisierungskonzept 74
1.4 Das Brillenkonzept 74
1.5 Das Induktionskonzept 75
1.6 Das Parallelisierungskonzept 76
2. Differenzkonzepte 78
2.1 Das Persönlichkeitskonzept 78
2.2 Das Erfahrungs- und Meisterlehrekonzept 79
2.3 Das Anreicherungskonzept 81
2.4 Das Reflexionskonzept 82
2.5 Das Interferenzkonzept 84
2.6 Das konsekutive Dreiphasenkonzept 85
Literatur 87
Ist das Technologie-Modell am Ende? Zu den Möglichkeiten und Grenzen der Förderung der Kompetenz von Lehrerinnen und Lehrern durch erziehungswissenschaftlich-technologisches Wissen 91
1. Das Technologie-Modell: Begriff und Merkmale 92
2. Einwände gegen das Technologie-Modell und ihre Bewertung 94
3. Recht und Grenze des Technologie-Modells 101
Literatur 103
Der Persönlichkeitsansatz in der Lehrer/innen/forschung. Grundsätzliche Überlegungen, exemplarische Befunde und Implikationen für die Lehrer/innen/bildung (zusammen mit Johannes Mayr) 105
1. Von der „Persönlichkeit“ zur „Expertise“ 105
2. Empirische Befunde zur Relevanz- und zur Stabilitätsthese 107
2.1 Zur Relevanz von Persönlichkeitsmerkmalen für den Lehrerberuf 108
2.2 Zur Stabilität von Persönlichkeitsmerkmalen innerhalb der Lehrerlaufbahn 112
3. Implikationen des Persönlichkeitsansatzes 114
3.1 Persönlichkeit verändern 115
3.2 Mit Persönlichkeit(en) umgehen 116
3.3 Die Studien- und Laufbahnwahl bewusst gestalten 118
Literatur 120
Erfahrungslernen in der Lehrerbildung. Potentiale und Grenzen im Lichte des Dreyfus-Modells 125
1. Eine Phänomenologie des Fertigkeitserwerbs 126
2. Zu den Funktionen universitärer Lehrerausbildung 129
3. Über die fünfte Stufe hinaus: Lehrerfortbildung 131
Literatur 133
Emergenzbedingungen pädagogischer Könnerschaft 137
1. Erfahrung 137
1.1 Das Können und die Universität – ein notwendig schwieriges Verhältnis 137
1.2 Der Nährboden des Könnens: Eine Kultur der Einlassung 142
2. Wissen 144
2.1 Lehrinhaltswissen als Kernbestandteil fachdidaktischer Kompetenz 144
2.2 Funktionen pädagogischen Wissens im Lichte des Primats des Könnens 146
2.3 Das Studium und die Kultur der Distanz 148
3. Reflexion 150
4. Persönlichkeit 153
Literatur 156
Lehrerhandeln und Lehrerbildung im Lichte des Konzepts des impliziten Wissens 161
1. Jenseits des Modells der Wissensapplikation: Sieben Orientierungsmarken für eine Theorie intelligenten (Lehrer-)Handelns 162
1.1 Abschied vom Deliberationsmodell 162
1.2 Intuitiv-improvisierendes Handeln als Normalform des Könnens 163
1.3 Handlungsleitendes versus handlungsrechtfertigendes Wissen 164
1.4 Vom Konzept des „handlungsleitenden Wissens“ zu einem instrumentalistischen psychologischen Theorieverständnis 165
1.5 Die Reformulierung des Problems des Verhältnisses zwischen Wissen und Können 167
1.6 Können als Kunst und implizites Wissen als nichtformalisierbares Wissen 167
1.7 Implizites Wissen als erfahrungsgebundenes Wissen 169
2. Konsequenzen für die Lehrerbildung 170
2.1 Die akademische Erstausbildung 171
2.2 Schulpraktikum und Referendariat 173
2.3 Die Lehrerfortbildung 174
Literatur 176
Distanz und Einlassung Skeptische Anmerkungen zum Ideal einer „Theorie-Praxis-Integration“ in der Lehrerbildung 179
1. Das Integrationssyndrom 179
2. Korrolarien des Integrationssyndroms 180
3. Differenz statt Integration: Lehrerkönnen im tacit knowing view 183
4. Distanz und Einlassung als Gelingensbedingungen von Lehrerbildung 187
Literatur 188
Fortbildung im Kontext eines phasenübergreifenden Gesamtkonzeptes der Lehrerbildung 191
1. Problemstellung 191
2. Das Rohmaterial: Zwölf lehrerbildungsdidaktische Leitvorstellungen 192
3. Organisierende Gesichtspunkte: Anreicherung und Konsekution 194
4. Zur phasenspezifischen Verortung einzelner Leitvorstellungen 197
4.1 Lernen in der ersten und zweiten Phase 197
4.2 Fortbildung als Arbeit an flexiblen Mustern 199
5. Synopse 203
Literatur 204
Praxis als Theorieanwendung? Eine Kritik am „Professionsgenerierungs-Ansatz“ 207
„Professionsgenerierung“ durch Einübung von Wissensanwendung 207
Problemzonen im Konzept Osers 208
Die Differenz der „Wissensformen“ 211
Literatur 213
Das Schweigen der Könner. Strukturen und Grenzen des Erfahrungswissens 215
Ein bisschen Handlungstheorie 219
Das Explikationsproblem 224
Das Instruktionsproblem 226
Das Modifikationsproblem 228
Didaktische Implikationen 232
Und das Wissen und das Denken? 233
Praxis in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung: Wozu, wie und wann? Rückfragen an eine lehrerbildungsdidaktische Einigungsformel 239
1 Der Ochse in seinem Verhältnis zur Botanik 239
2 Praxis in abgeleiteter Funktion 241
3 Praxislernen sui generis 245
4 Distanz, Einlassung und die Arbeit an flexiblen Mustern 250
Literatur 253
Lob der Spontaneität oder Wie viel Planung braucht der Mensch? 257
Indikationen und Kontraindikationen für die Lektüredes folgenden Textes 257
Erstens: Unterrichten ist wie Wildwasserpaddeln 258
Zweitens: Wildwasserpaddler sind keine bewusstlosen Automaten 258
Drittens: Denken kann gefährlich sein 259
Viertens: Nicht-Denken auch 261
Literatur 261
Was ist guter Unterricht? Ein Dialog 263
„Da ist viel Gefühl dabei.“ Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Erklären (zusammen mit Karin Nöbauer) 273
Unterrichtshandeln jenseits von Plan und Routine 273
Die Sache verstehen 274
Ein immer anderes „stimmiges Gesamtpaket“ 274
Konzentriert und doch gelassen 275
Im Dialog mit sich und der Situation 276
Es gibt kein Regelbuch 277
Die Praxis geht ihrer Theorie voraus 277
Wie erlernt man die Kunst des Erklärens? 278
Literatur 279
| Erscheint lt. Verlag | 1.3.2018 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Pädagogik |
| ISBN-10 | 3-8309-8784-6 / 3830987846 |
| ISBN-13 | 978-3-8309-8784-0 / 9783830987840 |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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