Die Darstellung des Holocausts in Italien und Deutschland (eBook)
348 Seiten
Transcript Verlag
978-3-8394-3207-5 (ISBN)
Tommaso Speccher (Dr. phil.), geb. 1976, hat Philosophie und Geschichte in Bologna und Berlin studiert. Er ist als Philosoph und Übersetzer sowie als Mitarbeiter im Haus der Wannsee-Konferenz und im Jüdischen Museum Berlin tätig.
Inhalt 5
Danksagung 9
Vorwort 11
Der Holocaust als Ereignis 21
Historizität und Begrifflichkeit. Um den Holocaust herum 23
Worte und Ereignisse 25
Shoa versus Holocaust 32
Schlussfolgerung 37
Geschichte und Narrativität 41
Historizität und Bedeutung 43
Historizität und Narrativität 49
Schlussfolgerung 57
Semantik des Holocausts. Zwis chen Außergewöhnlichkeit und Spektakularisierung 59
Semantisches Feld des Holocausts 63
Einzigartigkeit des Holocausts 70
Schlussfolgerung 75
Diskursivität und Historizität. Die Produktion des Holocausts 79
Der Holocaustdiskurs 83
Materialität, Diskurs, Repräsentation 87
Schlussfolgerung 89
Der Holocaust in philosophischer Perspektive. Subjektivität und Epochalität 91
Subjektivität 94
Philosophie und Geschichte 96
Der Holocaust als politischer Diskurs 103
Der Holocaustdiskurs in Deutschland und in Italien 105
Deutschland, Italien und Europa 105
Erinnerungskultur in nationaler und europäischer Perspektive 108
Memorialisierung und Diskursivität des Holocaustdiskurses 114
Notwendigkeit und Komplexität des historischen Gedächtnisses 119
Deutschland und der Holocaust 125
Das Denkmal in Berlin und die deutsche Erinnerungskultur 125
Politik und Schuld 125
Schuld, Stigma, Einschnitt 131
Die Schuldfrage 134
Stunde Null 134
Die Schuldfrage 136
Die metaphysische Schuld 139
Schuld, Trauma, Geschichte 142
Stigma 146
Der Eichmann-Prozess 146
Die Holocaust-Serie 149
Die Goldhagen-Debatte 154
Einschreibung 157
Die deutsche Wiedervereinigung auf nationaler und europäischer Ebene: Die Rolle des Holocaustdiskurses 157
Der Holocaustdiskurs zwischen Nation und Internationalismus 160
Italien und der Holocaust 163
Der Shoadiskurs in Italien 163
Das Museo della Shoa in Rom und der heutige politische Rahmen (von den neunziger Jahren bis 2011) 163
Akteure und Hauptfiguren des italienischen Shoadiskurses (von 1945 bis zu den neunziger Jahren) 168
Resistenza und Shoa 170
Paradox der Resistenza: Die Befreiung und das Vergessen der antijüdischen Verfolgung 170
Das italienische Judentum und die „Gerechten unter den Völkern“ 175
Die katholische Auseinandersetzung mit der Shoa 176
Die Katholische Kirche von 1943 bis 1961. Kontinuität und Vorurteil in der Betrachtung der jüdischen Gesellschaft 176
Das Zweite vatikanische Konzil. Universalistischer Umbruch und Thematisierung des Shoadiskurses 180
Architektur und Erinnerung 185
Architektur und Niederschrift 187
Die Shoa schreiben und ihrer gedenken: Rom, Berlin, Europa 187
Architektur als historischer Einschnitt 193
Rom und Berlin: Die architektonische Sprache zwischen mythologischen Landschaften und materieller Niederschrift 198
Die Architektur als lebende Form 202
Der Dekonstruktivismus 207
Peter Eisenman und das Ende der Architektur 211
Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Historische Gründe und politische Funktion 219
Architektur und Einschreibung zwischen Geschichte und Politik 219
Die Geschichte zwischen Erhaltung und Fortschritt: Spiel und Fundament der Politik 219
Die Neue Wache: Wiedergeburt und Umwandlung eines (post-)nationalen Gedenkens 226
Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas 232
Der Ort, der Raum, die grundsätzlichen Fragen der zwei Wettbewerbe (1994-95, 1997-98) 232
Das Denkmal von Peter Eisenman (und Richard Serra) 237
Das Denkmal durchqueren: Politische Funktion 239
Villa Torlonia: Zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft 243
Das Gedenken an die Shoa im heutigen Italien zwischen Notwendigkeit und Kompromiss 243
Deportation, Vergessen und Mythos in den frühen künstlerischen Darstellungen der nationalsozialistischen Verfolgungen 249
Die Gedenkstätte für die Deportierten der Ardeatinischen Höhlen (Fosse Ardeatine) 249
Das Architekturbüro BBPR 250
Die Risiera di San Sabba 252
Das Museum der Shoa in der Villa Torlonia zwischen Herausforderung 255
Vom MEIS zum Museum der Shoa in der Villa Torlonia 255
Villa Torlonia zwischen Vergangenheit und Gegenwart 257
Erfahrung und Ethik 261
Philosophischer Diskurs und Holocaust im Spiegel 263
Dokumentalität, Praxis und Philosophie 263
Kollektivität, Subjekt und ethischer Diskurs 269
Ethisch-politische Funktion des Holocausts. Subjekt, Nation und Identität nach Hegel 275
Im Innersten der Erinnerung. Die Erfahrung des Anderen bei Lévinas 283
Religion, Sprachphilosophie und Nihilismus um den Holocaust 291
Rituelle Praxis und Dunkelheit. Wiedererlangung des Nihilismus der Zerstörung 301
Wege der Ethik 307
Messianische Dringlichkeiten 313
Schlussfolgerungen 319
Literaturverzeichnis 325
| Erscheint lt. Verlag | 1.8.2016 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Edition Kulturwissenschaft |
| Edition Kulturwissenschaft | |
| Edition Kulturwissenschaft | Edition Kulturwissenschaft |
| Verlagsort | Bielefeld |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 150 x 150 mm |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Geschichte ► Regional- / Ländergeschichte |
| Sozialwissenschaften | |
| Technik ► Architektur | |
| Schlagworte | Architecture • Architektur • Christentum • Christianity • Cultural History • Cultural Studies • Deutschland • Erinnerungskultur • ethics • Ethik • Europäische Geschichte • European History • Gedächtnis • Germany • Holocaust • Italien • Italy • Judaism • Judentum • Kulturgeschichte • Kulturwissenschaft • Mahnmal • Memorial • Memory • Memory Culture |
| ISBN-10 | 3-8394-3207-3 / 3839432073 |
| ISBN-13 | 978-3-8394-3207-5 / 9783839432075 |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
DRM: Digitales Wasserzeichen
Dieses eBook enthält ein digitales Wasserzeichen und ist damit für Sie personalisiert. Bei einer missbräuchlichen Weitergabe des eBooks an Dritte ist eine Rückverfolgung an die Quelle möglich.
Dateiformat: PDF (Portable Document Format)
Mit einem festen Seitenlayout eignet sich die PDF besonders für Fachbücher mit Spalten, Tabellen und Abbildungen. Eine PDF kann auf fast allen Geräten angezeigt werden, ist aber für kleine Displays (Smartphone, eReader) nur eingeschränkt geeignet.
Systemvoraussetzungen:
PC/Mac: Mit einem PC oder Mac können Sie dieses eBook lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. den Adobe Reader oder Adobe Digital Editions.
eReader: Dieses eBook kann mit (fast) allen eBook-Readern gelesen werden. Mit dem amazon-Kindle ist es aber nicht kompatibel.
Smartphone/Tablet: Egal ob Apple oder Android, dieses eBook können Sie lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. die kostenlose Adobe Digital Editions-App.
Buying eBooks from abroad
For tax law reasons we can sell eBooks just within Germany and Switzerland. Regrettably we cannot fulfill eBook-orders from other countries.
aus dem Bereich