Gute Unterhaltung, schlechte Unterhaltung (eBook)
362 Seiten
Transcript Verlag
978-3-8394-0233-7 (ISBN)
Kerstin Goldbeck (Dr. disc. pol.) hat an der Universität Göttingen promoviert. Derzeit arbeitet sie als Referentin für Medienwissenschaft beim Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger.
Cover Gute Unterhaltung, schlechte Unterhaltung 1
Inhalt 6
Danksagung 10
Vorwort 11
Einleitung 14
Teil 1: Eine positive Perspektive: Cultural Studies und Populärkultur 24
1. Kurze theoretische Skizzierung der Cultural Studies 26
1.1 Schwer zu fassen: das Projekt der Cultural Studies 26
1.2 ›Kultur‹ in den Cultural Studies 29
1.3 Kulturanalysen in den Cultural Studies 33
1.4 Cultural Studies und Populärkultur 37
1.4.1 Exkurs: Was ist Unterhaltung? 38
1.4.2 Fiske und Populärkultur 41
1.4.3 Populäre Hierarchien? 45
1.5 Cultural Studies und populärkulturelle Texte: Zentrale Studien 47
1.5.1 Janice Radway: »Reading the Romance: Women, Patriarchy, and Popular Literature« 48
1.5.2 Ien Ang: »Watching Dallas« 50
1.5.3 Dorothy Hobson: »Crossroads« 52
1.5.4 David Morley/Charlotte Brunsdon: »Everyday Television: Nationwide« 53
1.5.5 Seiter, Kreuzner, Borchers und Warth: »Soap Operas im amerikanischen Fernsehen« 57
1.5.6 Mary Ellen Brown: »Soap Operas and Women’s Talk. The Pleasure of Resistance« 58
1.6 Zur deutschsprachigen Rezeption der Cultural Studies 59
Teil 2: Fiske und ›populäre Texte‹ 64
1. Die Offenheit populärer Texte 66
1.1 Verortung Fiskes in den Cultural Studies 66
1.2 Ecos früher Blick auf Populäres 70
1.3 Fiskes ›populäre Texte‹ und ihre Eigenheiten 74
1.3.1 Undisziplinierte Texte: Populäre Texte und Textoffenheit 74
1.3.2 ›Inescapable intertextuality‹ 80
1.3.3 Genre als populäre Form horizontaler Intertextualität 82
2. Grenzen der Bedeutungsfreiheit: Lesarten 86
2.1 Bedeutungsreservoirs: Konnotation und Denotation bei Barthes 87
2.2 Bedeutungsproduktion und Lesarten in Halls Encoding/Decoding-Modell 91
2.2.1 ›A model which has to be worked with and developed and changed‹ 93
2.2.2 Impulse für die Forschung 96
2.2.3 Kritik an Halls Modell 97
2.3 Fiskes Lesarten: Bedeutungsfreiraum versus Ideologie 101
2.3.1 Kurze Vorbemerkung zu ›Ideologie‹ und ›Hegemonie‹ 101
2.3.2 Ideologische Fesseln: Codes of Television 105
2.3.3 Textuelle Kontrolle: Realismus als ideologisches Konzept 108
2.3.4 Vergnügen in den Cultural Studies 111
2.3.5 Widerständiges Vergnügen bei Fiske 114
2.4 Die Revisionismusdebatte 119
2.4.1 Die Cultural Studies und der ›neue Revisionismus‹ in der Populärkulturforschung 119
2.4.2 Fiske im Zentrum der Kritik 122
3. Anbindung populärer Fernsehtexte an Diskurse 130
3.1 Fiskes Diskursbegriff 131
3.2 Fiskes Diskursanalyse(n) 135
3.2.1 Diskursive Charaktere 137
3.2.2 Wissen als diskursives Instrument 138
3.2.3 »Media Matters« 141
3.2.4 Populäre Texte aus diskursanalytischer Sicht 144
3.3 Was charakterisiert Fiskes Blick auf Populäres? 145
Teil 3: »Wer wird Millionär?« und »GZSZ« im Diskurs der Fernsehkritik 150
1. Inhaltliche Rahmung: Fernsehkritik, Soaps und Quizshows 152
1.1 Zur Fernsehkritik 153
1.2 Soaps und Quizsendungen in Deutschland 158
1.2.1 Quiz Shows – ›Dinosaurier‹ der deutschen Fernsehunterhaltung 160
1.2.2 »Wer wird Millionär?« (RTL) 164
1.2.3 Daily Soap Operas – ein Neuling im deutschen Fernsehen 168
1.2.4 »Gute Zeiten, schlechte Zeiten« (RTL) 172
2. Methode 177
2.1 Begrifflichkeiten 177
2.2 SZ, FAZ und die diskursive Zirkulation von Bedeutungen 179
2.3 Das ausgewählte Analysematerial 181
2.4 Methodisches Vorgehen 182
3. Der Diskursstrang »GZSZ« in der Fernsehkritik 187
3.1 Inhaltliche Schwerpunkte in der Bewertung von »Gute Zeiten, schlechte Zeiten« 187
3.2 Erster Fokus: Die Produktion 189
3.2.1 Argumentationsstrang: »Gute Zeiten, schlechte Zeiten« als Produkt der Kulturindustrie 189
3.2.2 Argumentationsstrang: Soaps als Indikator für eine Negativentwicklung des deutschen Fernsehens 194
3.3 Zweiter Fokus: Die Darstellerinnen und Darsteller 201
3.3.1 Argumentationsstrang: Keine SchauspielerInnen bei »Gute Zeiten, schlechte Zeiten« 202
3.4 Dritter Fokus: Die Handlung 208
3.4.1 Argumentationsstrang: Handlung nach Plan 209
3.4.2 Argumentationsstrang: Wo ist der Bezug zur Realität? 213
3.5 Vierter Fokus: Die ZuschauerInnen 220
3.5.1 Argumentationsstrang: Passive RezipientInnen 221
3.5.2 Argumentationsstrang: Handelnde Fans 227
3.6 Zusammenfassung des Diskursstrangs zu »Gute Zeiten, schlechte Zeiten« 231
3.7 Cultural Studies oder ›Kulturindustrie‹? Zwei Blickwinkel auf »GZSZ« 235
3.7.1 Parallelen zum Diskurs der Cultural Studies? 236
3.7.2 »Gute Zeiten, schlechte Zeiten« und die ›Kulturindustrie‹ 242
3.8 »Gute Zeiten, schlechte Zeiten« und Diskurse zum dualen Rundfunk 246
3.8.1 Die Konvergenzhypothese 246
3.8.2 ›Private ownership‹- versus ›public service‹-Diskurs 249
4. Der Diskursstrang »Wer wird Millionär?« in der Fernsehkritik 251
4.1 Zentrale inhaltliche Schwerpunkte 251
4.2 Erster Fokus: Das Konzept von »Wer wird Millionär?« 253
4.2.1 Argumentationsstrang: »Wer wird Millionär?« als perfekte ›Quizmaschine‹ 254
4.2.2 Argumentationsstrang: »Wer wird Millionär?« als Ausdruck des Populären 263
4.3 Zweiter Fokus: Die Produzenten 269
4.3.1 Argumentationsstrang: Kein gutes Haar an den Produzenten 269
4.4 Dritter Fokus: Der Moderator Günther Jauch 274
4.4.1 Argumentationsstrang: Das Phänomen Jauch 274
4.4.2 Argumentationsstrang: Schatten auf der weißen Weste 280
4.4.3 Argumentationsstrang: Jauch zwischen Unterhaltung und Information 285
4.5 Vierter Fokus: Die KandidatInnen 291
4.5.1 Argumentationsstrang: ›Ungeniertes Unwissen‹ – die wahren Motive der KandidatInnen 291
4.6 Fünfter Fokus: Die ZuschauerInnen 300
4.6.1 Argumentationsstrang: »Wer wird Millionär?« als perfekter Publikumsanreiz 301
4.7 Zusammenfassung zum Diskursstrang »Wer wird Millionär?« 305
4.8 Cultural Studies oder Kulturindustrie? 311
4.8.1 Parallelen zum Diskurs der Cultural Studies 311
4.8.2 Der Diskurs der Kulturindustrie bei »Wer wird Millionär?« 315
4.9 Diskurse zur Situation des Rundfunks 318
4.9.1 Der Diskurs um Senderkonkurrenzen als Krise der öffentlich-rechtlichen Fernsehunterhaltung 318
4.9.2 Was ist legitime Fernsehunterhaltung? 320
4.9.3 Der Diskurs um Authentizität in der Mediengesellschaft 322
Resümee 328
Literatur 338
| Erscheint lt. Verlag | 16.6.2004 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Cultural Studies |
| Cultural Studies | |
| Cultural Studies | Cultural Studies |
| Verlagsort | Bielefeld |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 140 x 140 mm |
| Gewicht | 512000 g |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Film / TV |
| Geisteswissenschaften | |
| Sozialwissenschaften | |
| Schlagworte | Cultural Studies • Culture • Fernsehen • Fernsehkritik • John Fiske • Kultur • Kulturwissenschaft • media • Media Aesthetics • Medien • Medienästhetik • Popkultur • popular culture • Television |
| ISBN-10 | 3-8394-0233-6 / 3839402336 |
| ISBN-13 | 978-3-8394-0233-7 / 9783839402337 |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
DRM: Digitales Wasserzeichen
Dieses eBook enthält ein digitales Wasserzeichen und ist damit für Sie personalisiert. Bei einer missbräuchlichen Weitergabe des eBooks an Dritte ist eine Rückverfolgung an die Quelle möglich.
Dateiformat: PDF (Portable Document Format)
Mit einem festen Seitenlayout eignet sich die PDF besonders für Fachbücher mit Spalten, Tabellen und Abbildungen. Eine PDF kann auf fast allen Geräten angezeigt werden, ist aber für kleine Displays (Smartphone, eReader) nur eingeschränkt geeignet.
Systemvoraussetzungen:
PC/Mac: Mit einem PC oder Mac können Sie dieses eBook lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. den Adobe Reader oder Adobe Digital Editions.
eReader: Dieses eBook kann mit (fast) allen eBook-Readern gelesen werden. Mit dem amazon-Kindle ist es aber nicht kompatibel.
Smartphone/Tablet: Egal ob Apple oder Android, dieses eBook können Sie lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. die kostenlose Adobe Digital Editions-App.
Buying eBooks from abroad
For tax law reasons we can sell eBooks just within Germany and Switzerland. Regrettably we cannot fulfill eBook-orders from other countries.
aus dem Bereich