Widerstände beim Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule für ein Kind mit Down-Syndrom
Eine mikroanalytische Fallstudie aus der Perspektive des Kindes, der Eltern und der Professionellen
Seiten
2015
Projekt (Verlag)
978-3-89733-353-6 (ISBN)
Projekt (Verlag)
978-3-89733-353-6 (ISBN)
Im bildungspolitischen Diskurs wird dem Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule eine hohe Bedeutung beigemessen.
In den Bundesländern existieren unterschiedlich gestaltete Projekte, um die zukünftigen Schulkinder auf die Schule vorzubereiten. Über welche Erwartungen und Vorstellungen verfügen jedoch Eltern in besonderen Ausgangslagen und wie unterscheiden sich diese von denen der Pädagoginnen? Die vorliegende mikroanalytische Fallstudie analysiert den Übergang eines Kindes mit Down-Syndrom von einer Kindertagesstätte der Behindertenhilfe in die Regelschule. Die Ergebnisse zeigen ein Spannungsverhältnis zwischen den Erzieherinnen und der Lehrerin auf der einen und den Eltern auf der anderen Seite. Während die Eltern die soziale Partizipation ihrer Tochter in der Regelschulklasse anstreben, wird deutlich, dass die Pädagoginnen den Fokus auf die Defizite des Kindes legen und so implizit die Förderschule als geeignetere Form der Beschulung für ein Kind mit Down-Syndrom ansehen.
In den Bundesländern existieren unterschiedlich gestaltete Projekte, um die zukünftigen Schulkinder auf die Schule vorzubereiten. Über welche Erwartungen und Vorstellungen verfügen jedoch Eltern in besonderen Ausgangslagen und wie unterscheiden sich diese von denen der Pädagoginnen? Die vorliegende mikroanalytische Fallstudie analysiert den Übergang eines Kindes mit Down-Syndrom von einer Kindertagesstätte der Behindertenhilfe in die Regelschule. Die Ergebnisse zeigen ein Spannungsverhältnis zwischen den Erzieherinnen und der Lehrerin auf der einen und den Eltern auf der anderen Seite. Während die Eltern die soziale Partizipation ihrer Tochter in der Regelschulklasse anstreben, wird deutlich, dass die Pädagoginnen den Fokus auf die Defizite des Kindes legen und so implizit die Förderschule als geeignetere Form der Beschulung für ein Kind mit Down-Syndrom ansehen.
Dr. Sabine Doerner hat an der Hochschule Fulda „Frühkindliche inklusive Bildung“ sowie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main „Archäologie und Kulturgeschichte, Geologie/Paläontologie und Altorientalistik“ studiert. Zurzeit arbeitet sie als freie Mitarbeiterin in einem Forschungsprojekt an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main.
| Erscheint lt. Verlag | 2.1.2015 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Frühkindliche inklusive Bildung ; 3 |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 135 x 210 mm |
| Gewicht | 5 g |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Pädagogik ► Sonder-, Heil- und Förderpädagogik |
| Sozialwissenschaften ► Pädagogik ► Vorschulpädagogik | |
| Schlagworte | Behinderung • Bildungswesen • Downsyndrom • Downsyndrom / Trisomie 21 • Einschulung • Einschulung / Schuleintritt • Elementarpädagogik • Inklusion • Kindertageseinrichtungen/-stätten • Kindertageseinrichtung / Kindertagesstätte • Reggio-Pädagogik |
| ISBN-10 | 3-89733-353-8 / 3897333538 |
| ISBN-13 | 978-3-89733-353-6 / 9783897333536 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Mehr entdecken
aus dem Bereich
aus dem Bereich
was Eltern und Pädagogen wissen müssen
Buch | Softcover (2023)
Kohlhammer (Verlag)
CHF 47,60
das Struktur-Lege-Verfahren als Kompass
Buch | Softcover (2024)
modernes lernen (Verlag)
CHF 33,50