Zaren, Bären und Barbaren
Das mediale deutsche Russlandbild am Anfang des 21. Jahrhunderts und seine historischen Wurzeln
Seiten
2014
Schäfer, Gabriele (Verlag)
978-3-944487-19-9 (ISBN)
Schäfer, Gabriele (Verlag)
978-3-944487-19-9 (ISBN)
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Die aktuellen Darstellungen Russlands in der deutschen Presse vermitteln ein düsteres Bild. Das Land sei in einer Autokratie unter dem neuen-alten „Zaren“ Putin versunken, der willkürlich im Inneren herrsche und seine Nachbarstaaten nach Belieben drangsa¬liere. Russland sei unberechenbar, imperialistisch und zuweilen barbarisch, ein Land, dem man noch höchstens mit Misstrauen begegnen sollte.
Dieses Russlandbild ist keine reine Widerspiegelung aktuell-politischer Ereignisse. Die sprachliche und inhaltliche Zusammensetzung der medialen Darstellungen Russ-lands wird von vielen Faktoren be¬einflusst, die zum Teil unabhängig vom Betrach-tungsobjekt existieren. Welche Faktoren sind das? Wie ist das moderne Russlandbild beschaffen? Wie schlagen sich frühere Vor¬stellungen von Russland im Mediendiskurs im ersten Jahrzehnt des 21. Jahr¬hunderts nieder? Woher kommen diese Bilder, die wir heute als gegeben empfinden? Aus dem Blickwinkel der Neuen Kulturgeschichte, kombiniert mit den Ansätzen der Perzeptionsforschung und der medienwissenschaftli¬chen Nachrichtenwerttheorie, geht die vorliegende Untersuchung der Frage nach, wie unser Verständnis des östlichen Nachbarn durch die überlieferten Wahrnehmungsmus¬ter geprägt wird, die in ihren Ur¬sprüngen bis ins 16. Jahrhundert hinein reichen.
Dieses Russlandbild ist keine reine Widerspiegelung aktuell-politischer Ereignisse. Die sprachliche und inhaltliche Zusammensetzung der medialen Darstellungen Russ-lands wird von vielen Faktoren be¬einflusst, die zum Teil unabhängig vom Betrach-tungsobjekt existieren. Welche Faktoren sind das? Wie ist das moderne Russlandbild beschaffen? Wie schlagen sich frühere Vor¬stellungen von Russland im Mediendiskurs im ersten Jahrzehnt des 21. Jahr¬hunderts nieder? Woher kommen diese Bilder, die wir heute als gegeben empfinden? Aus dem Blickwinkel der Neuen Kulturgeschichte, kombiniert mit den Ansätzen der Perzeptionsforschung und der medienwissenschaftli¬chen Nachrichtenwerttheorie, geht die vorliegende Untersuchung der Frage nach, wie unser Verständnis des östlichen Nachbarn durch die überlieferten Wahrnehmungsmus¬ter geprägt wird, die in ihren Ur¬sprüngen bis ins 16. Jahrhundert hinein reichen.
| Erscheint lt. Verlag | 17.10.2014 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Studien zur Geschichte Ost- und Ostmitteleuropas ; 11 |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 145 x 205 mm |
| Einbandart | gebunden |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Kommunikation / Medien ► Journalistik |
| Schlagworte | Russland deutsche Presse |
| ISBN-10 | 3-944487-19-2 / 3944487192 |
| ISBN-13 | 978-3-944487-19-9 / 9783944487199 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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