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Selektion im Gymnasium

Eine Ursachenanalyse auf Grundlage amtlicher schulstatistischer Daten und einer Lehrerbefragung
Buch | Softcover
272 Seiten
2014
Waxmann (Verlag)
978-3-8309-3094-5 (ISBN)
CHF 48,85 inkl. MwSt
Bei unbefriedigenden Schülerleistungen machen deutsche Lehrkräfte vergleichsweise häufig Gebrauch von den Ausleseinstrumenten der Zurück- und Abstufung. In dieser Studie wird der Blick vorwiegend auf die frühzeitigen Abgänge aus dem Gymnasium in Bildungsgänge mit niedrigerem Anspruchsniveau in Nordrhein-Westfalen gerichtet. Mithilfe von Daten aus der amtlichen Schulstatistik und einer Lehrerbefragung wird der Zusammenhang zwischen schulischen Bedingungsfaktoren und dem Schulversagen im Gymnasium analysiert. Dazu werden strukturelle Rahmenbedingungen wie die Klassengröße oder der Migrationsanteil der Schulen sowie pädagogische Prozessmerkmale wie das Schulklima oder persönliche Einstellungen der Lehrkräfte in Verbindung zur Auslesepraxis gesetzt.
Bei unbefriedigenden Schülerleistungen machen deutsche Lehrkräfte vergleichsweise häufig Gebrauch von den Ausleseinstrumenten der Zurück- und Abstufung. In dieser Studie wird der Blick vorwiegend auf die frühzeitigen Abgänge aus dem Gymnasium in Bildungsgänge mit niedrigerem Anspruchsniveau in Nordrhein-Westfalen gerichtet. Zwar geht die zunehmende Öffnung des Gymnasiums im Kontext der Bildungsexpansion der letzten Jahrzehnte mit einer deutlichen Senkung der Abstufungs- und Wiederholerquoten einher, dennoch werfen die starken regionalen Unterschiede hinsichtlich der selektiven Praxis der Gymnasien die Frage nach den Ursachen auf und lassen Zweifel daran aufkommen, dass allein die Schulleistungen und individuelle Merkmale der Schülerinnen und Schüler ausschlaggebend für schulischen Misserfolg sind. Mithilfe von Daten aus der amtlichen Schulstatistik und einer Lehrerbefragung wird der Zusammenhang zwischen schulischen Bedingungsfaktoren und dem Schulversagen im Gymnasium analysiert. Dazu werden strukturelle Rahmenbedingungen wie die Klassengröße oder der Migrationsanteil der Schulen sowie pädagogische Prozessmerkmale wie das Schulklima oder persönliche Einstellungen der Lehrkräfte in Verbindung zur Auslesepraxis geSetzt.

Dr. phil. Annika Hillebrand ist seit 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) der TU Dortmund. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in der Bildungsberichterstattung, Schulentwicklungsplanung, Durchlässigkeit des Schulsystems und derAnalyse quantitativer Strukturdaten.

Eine gut nachvollziehbare, differenzierende Studie, die weitere Forschung anregen sollte. - Jörg Schlömerkemper in: PÄDAGOGIK, 1/2015

Eine gut nachvollziehbare, differenzierende Studie, die weitere Forschung anregen sollte.

Erscheint lt. Verlag 25.6.2014
Reihe/Serie Empirische Erziehungswissenschaft ; 49
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 399 g
Themenwelt Sozialwissenschaften Pädagogik Bildungstheorie
Schlagworte Abschulung • Ausleseinstrumente • Durchlässigkeit • Empirische Bildungsforschung • Gymnasium • Klassenwiederholung • Pädagogische Psychologie • Rational-Choice-Theorie • Schule und Unterricht • Schulformwechsel • Schulpädagogik • Schulsystem • Schulversagen • Sitzenbleiben • Sitzenbleiber • Wiederholerquote
ISBN-10 3-8309-3094-1 / 3830930941
ISBN-13 978-3-8309-3094-5 / 9783830930945
Zustand Neuware
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