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Zum Selbstverständnis der letzten deutschen Monarchen

Normverletzungen und Legitimationsstrategien der Bundesfürsten zwischen Gottesgnadentum und Medienrevolution

(Autor)

Buch | Hardcover
422 Seiten
2013
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-62964-2 (ISBN)
CHF 128,15 inkl. MwSt
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Im Zeitalter von Massenpresse und gesellschaftlicher Individualisierung agierten die letzten deutschen Monarchen zwischen Traditionsbeständen und persönlichen Lebensvorstellungen. Die Arbeit rekonstruiert Kommunikations- und Verhaltensmuster bundesfürstlicher Familien und zeichnet ein Bild des monarchischen Selbstverständnisses im zweiten deutschen Kaiserreich.
Die Regentschaft der letzten deutschen Bundesfürsten basierte auf der Erbmonarchie, die durch eine standesgemäße dynastische Eheschließung gewährleistet wurde. Im Zeitalter von Massenpresse und gesellschaftlicher Individualisierung agierten die Monarchen zwischen Traditionsbeständen und sehr persönlichen Lebensvorstellungen. Oftmals schadeten der monarchischen Basislegitimation nicht die Normverletzungen selbst, sondern ihre mangelhafte Kommunikation nach außen und ihre Sanktionierung durch hierarchisch höher gestellte Monarchen: die "Menschlichkeit" der Krone, die die Bevölkerung unterstellend einforderte, zeigte sich nicht nur in der Erfüllung des bürgerlichen Liebesideals durch abtrünnige Hochadlige, sondern ebenso in den oftmals persönlich motivierten Sanktionen ihrer Standesgenossen.

Martina Fetting, Studium der Geschichte, Anglistik und Politikwissenschaften in Oldenburg, Bremen und Maynooth (Irland); Promotionsstipendiatin am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien an der Universität Erfurt.

Inhalt: Legitimation - Gottesgnadentum - Massenpresse - Fundamentalpolitisierung - Dynastische Ehe - Erbmonarchie - Monarchische Binnenkommunikation - Skandalgeschichte - Hochadel als Sozialformation.

«Fetting's study delivers more than an illustration of the continued existence of anachronistic belief systems among Germany's monarchies. Her engagingly written account of princely crises and the frenzied activities they triggered also provides insights into the cultural and social history of the ruling houses and their networks in Wilhelmine Germany.» (Frank Lorenz Müller, German History 32, 2014/2)

Erscheint lt. Verlag 29.5.2013
Reihe/Serie Mainzer Studien zur Neueren Geschichte ; 30
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 670 g
Themenwelt Geschichte Allgemeine Geschichte 1918 bis 1945
Geisteswissenschaften Geschichte Regional- / Ländergeschichte
Geschichte Teilgebiete der Geschichte Kulturgeschichte
Sozialwissenschaften Kommunikation / Medien Kommunikationswissenschaft
Sozialwissenschaften Soziologie Gender Studies
Schlagworte Bundesfürsten • deutschen • Fetting • Gottesgnadentum • Hartmann • Hochadelige Conduite • Inklusions- und Exklusionsmechanismen • Legitimationsstrategien • Legitimation von Herrschaft • Legitimation von Herrschaft • letzten • Martina • Medienrevolution • Monarchen • monarchische Binnenkommunikation • Normverletzungen • Peter • Repräsentation • Selbstverständnis • Skandalfoschung • zwischen
ISBN-10 3-631-62964-8 / 3631629648
ISBN-13 978-3-631-62964-2 / 9783631629642
Zustand Neuware
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