Handbuch Geschlechterforschung und Fachdidaktik (eBook)
XIV, 512 Seiten
VS Verlag für Sozialwissenschaften
978-3-531-18984-0 (ISBN)
Dr. Marita Kampshoff ist Professorin am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch-Gmünd.
Dr. Claudia Wiepcke ist Professorin für Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Weingarten.
Dr. Marita Kampshoff ist Professorin am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch-Gmünd.Dr. Claudia Wiepcke ist Professorin für Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Weingarten.
Inhalt 5
Autoren- und Autorinnenverzeichnis 8
Kapitel-1 14
Einleitung: Zur Bedeutung der Geschlechterforschung in der Fachdidaktik 14
1.1 Wandel und Aktualität der Geschlechterforschung 14
1.2 Fachdidaktisches Grundverständnis 15
1.3 Aufbau des Bandes und der Beiträge 18
1.3.1 Aufbau der Beiträge 18
Literatur 20
Teil I 22
Grundlagen 22
Kapitel-2 23
Grundlagen der Allgemeinen Didaktik und der Fachdidaktiken 23
2.1 Einleitung 23
2.2 Allgemeine Didaktik 23
2.3 Fachdidaktiken 25
2.4 Zum Verhältnis von Allgemeiner Didaktik und Fachdidaktik 26
2.4.1 Systematisierung des Verhältnisses von Allgemeiner Didaktik und Fachdidaktiken 26
2.4.2 Fachdidaktiken und Fachwissenschaften 27
2.4.3 Perspektiven 27
2.5 Das Verhältnis von Allgemeiner Didaktik und Fachdidaktiken im Rahmen der Lehramtsausbildung 28
2.5.1 Entwicklungstendenzen in der Lehramtsausbildung 28
2.5.2 Praxisphasen in der universitären Lehrerbildung 29
2.5.3 Die Stellung des Praktikums im Lehrplan der Lehrerinnen- und Lehrerbildung 30
2.5.4 Zum Verhältnis von Allgemeiner Didaktik und Fachdidaktiken im Rahmen der Lehrerbildung 31
Literatur 31
Kapitel-3 36
Schule und Genderforschung 36
3.1 Die Geschlechterfrage als Thema von Unterrichts- und Schulforschung 36
3.2 Geschlechterdifferenzen sichtbar machen 37
3.2.1 Mädchen und Jungen 37
3.2.1.1 Bildungsabschlüsse und Schulerfolg 38
3.2.1.2 Unterschiedliche Sozialisationswirkungen von Schule 38
3.2.2 Lehrerinnen und Lehrer 39
3.2.2.1 Geschlechtersegregation bei den Lehrkräften 40
3.2.2.2 Geschlechtstypische Interpretationen des Lehrberufs 40
3.2.3 Zwischenbilanz: Erträge und Probleme defizitorientierter und differenztheoretischer Zugänge 40
3.3 Perspektivwechsel: Geschlecht als soziale Konstruktion 41
3.3.1 Schule als Ort der Herstellung von Geschlecht 41
3.3.2 Wie werden Geschlechterdifferenzen hergestellt? 43
3.3.3 Koedukationskritik und die Suche nach einer geschlechtergerechten Pädagogik 44
3.4 Wiederaufleben der Differenzannahmen: Forderungen nach Jungenförderung 45
3.5 Bilanz und Perspektive 47
Literatur 47
Kapitel-4 50
Feministische- und Geschlechtertheorien 50
4.1 Was – und wie? Womit beschäftigen sich feministische Theorien? 50
4.2 Konstitution 51
4.2.1 Mit Nichtigkeiten ist wohl Staat zu machen – zur Theoretisierung von Geschlechter-Verhältnissen 51
4.3 De/Konstruktionen 54
4.3.1 Wie wird Geschlecht gemacht? 54
4.3.2 Dekonstruktion – Geschlecht ist nicht 56
4.3.3 Ist Frau gleich Frau? Dezentrierungen und Subjektivierungen 58
Literatur 61
Teil II 64
Schulfächer 64
Kapitel-5 65
Didaktik der Arbeitslehre und Geschlechterforschung 65
5.1 Reformprojekt Arbeitslehre: Systematische und historische Eckpunkte 66
5.1.1 Arbeit, Beruf und Geschlecht in der Reformpädagogik und Arbeitslehre 66
5.1.2 Entwicklungen der Arbeitslehre seit der Bildungsreform der 1960er Jahre und Rezeption der Geschlechterforschung 68
5.2 Neue Konzepte einer geschlechtersensiblen Arbeitslehre 70
5.2.1 Berufswahlkonzepte für veränderte Lebens- und Bildungsentwürfe 70
5.2.2 Kompetenzförderung für neue Ausbildungs- und Berufsstrukturen 71
5.2.3 Förderansätze für heterogene Zielgruppen 72
5.3 Universitäre Lehramtsausbildung: Profile und Entwicklungsperspektiven einer geschlechterreflektierten Arbeitslehre 74
5.4 Schlussbetrachtung 76
Literatur 76
Kapitel-6 79
Grundlagen und Visionen einer genderreflexiven Biologiedidaktik 79
6.1 Einleitung 79
6.2 Die kritische Geschlechterforschung in und zu Biologie 80
6.2.1 Kritische Geschlechterforschung in der Biologie 80
6.2.2 Genderforschung zu Biologie 83
6.3 Epistemologische Herausforderungen einer gendertheoretisch informierten Fachdidaktik 84
6.4 Vorschläge für eine genderinformierte Fachdidaktik der Biologie 86
Literatur 89
Kapitel-7 93
Genderforschung in der Chemie- und Physikdidaktik 93
7.1 Stand der Geschlechterforschung in der Fachdidaktik 93
7.1.1 Bedeutung der Entwicklung der Geschlechterforschung für die Chemie- und Physikdidaktik 93
7.1.2 Ansatzpunkte der Geschlechterforschung in der Physik- und Chemiedidaktik 94
7.2 Aspekte der Geschlechterkonstruktion in der Physik- und Chemiedidaktik und Ansatzpunkte zu ihrer Dekonstruktion 96
7.2.1 Geschlechterkonstruktionen in der Chemie und Physikdidaktik 97
7.2.1.1 Ziele von Chemie- und Physikunterricht 98
7.2.1.2 Inhalte von Chemie- und Physikunterricht 98
7.2.1.3 Methodische Gestaltung von Chemie- und Physikunterricht 99
7.2.1.4 Monoedukativer Unterricht 100
7.2.1.5 Leistungsbewertung im Chemie- und Physikunterricht 101
7.2.2 Ansatzpunkte zur Geschlechterdekonstruktionen und Öffnung für Geschlechterdifferenzierungen 101
7.2.3 Facetten geschlechtergerechter Fachdidaktik 101
7.3 Ergebnisse der aktuellen Bildungsforschung 102
7.3.1 Ergebnisse der Schul- und Unterrichtsforschung 102
7.3.2 Forschungsperspektiven und Transfer in die Schule 103
Literatur 104
Kapitel-8 108
Didaktik des Deutschunterrichts: Literaturdidaktik und Geschlechterforschung 108
8.1 Zum aktuellen Stand der Geschlechterforschung in der Literaturdidaktik 108
8.2 Lesen 112
8.3 Gegenstände und Methoden des Literaturunterrichts 115
Literatur 118
Kapitel-9 122
Didaktik des Deutschunterrichts: Geschlechterforschung und Schriftsprachdidaktik 122
9.1 Stand der Geschlechterforschung in der Schriftsprachdidaktik 122
9.1.1 Begriffsbestimmung von Schriftsprachdidaktik 122
9.1.2 Berücksichtigung der Geschlechterforschung in der Schriftsprachdidaktik 123
9.2 Geschlechterdifferenzen in Schriftsprachleistungen: Empirische Befunde und Erklärungsmodelle 124
9.2.1 Untersuchungsergebnisse über Geschlechterdifferenzen in schriftsprachlichen Kompetenzen 124
9.2.2 Bisher übliche Erklärungsmodelle für Geschlechterdifferenzen im schriftsprachlichen Bereich 127
9.2.2.1 Anlageorientierte Erklärungsansätze 127
9.2.2.2 Sozialisationstheoretische Erklärungsmodelle 128
9.2.3 Unbeantwortete Fragen und Widersprüche 129
9.3 Transfer in die Schule und Forschungsperspektiven 130
Literatur 131
Kapitel-10 135
Zur Situation der Geschlechterforschung in der Fachdidaktik Ethik 135
10.1 Stand der Geschlechterforschung in der Fachdidaktik Ethik 135
10.1.1 Die historische und soziokulturelle Entwicklung der Geschlechterforschung und ihrer Bedeutung für die Fachdidaktik Ethik 135
10.1.2 Möglicher Ansatzpunkt der Geschlechterforschung in der Fachdidaktik Ethik 141
10.2 Eine geschlechtergerechte Fachdidaktik für den Ethikunterricht unter besonderer Berücksichtigung des Aspekts der Geschlechterkonstruktion und -dekonstruktion sowie der Geschlechtergerechtigkeit 141
Literatur 147
Kapitel-11 149
Geschlechterforschung und Englisch-Literaturdidaktik 149
11.1 Stand der Geschlechterforschung in der Englisch-Literaturdidaktik 149
11.1.1 Historische und soziokulturelle Entwicklung der Geschlechterforschung und ihrer Bedeutung für die Englisch-Literaturdidaktik 149
11.1.2 Mögliche Ansatzpunkte der Geschlechterforschung in der Englisch-Literaturdidaktik 151
11.2 Geschlechtergerechte Englisch-Literaturdidaktik unter besonderer Berücksichtigung des Aspekts der Geschlechterkonstruktion und -dekonstruktion 152
11.2.1 Geschlechterkonstruktionen 152
11.2.1.1 Lehrkräfte 153
11.2.1.2 Schülerinnen und Schüler 154
11.2.1.3 Lernziele 155
11.2.1.4 Lerninhalte 156
11.2.1.5 Medien, Methoden und Leistungsbewertung 157
11.2.2 Geschlechterdekonstruktionen 157
11.2.3 Geschlechtergerechtigkeit in der Englisch-Literaturdidaktik 159
11.3 Ausblick 161
Literatur 161
Kapitel-12 163
Geschlechterforschung und Fachdidaktik: Sprachdidaktik Englisch 163
12.1 Stand der Geschlechterforschung in der Didaktik der englischen Sprache 163
12.1.1 Historische Entwicklung der Geschlechterforschung und ihrer Bedeutung 163
12.1.2 Gegenwärtiger Stand und mögliche Ansatzpunkte der Geschlechterforschung 165
12.2 Geschlechtergerechte Englischdidaktik 168
12.2.1 Geschlechterkonstruktion und -dekonstruktion, Dramatisierung und Entdramatisierung in der Sprachdidaktik Englisch 168
12.2.2 Lernziele 169
12.2.3 Lerninhalte, Methoden und Medien 170
12.3 Umsetzung der Vorgaben und Ausblick 172
Literatur 173
Kapitel-13 176
Geschlechterforschung und Fachdidaktik Französisch (mit Hinweisen auf Fachdidaktik Spanisch) 176
13.1 Stand der Geschlechterforschung in der Fachdidaktik 177
13.1.1 Entwicklung der Geschlechterforschung und ihrer Bedeutung für die Französisch- und Spanischdidaktik 177
13.1.2 Mögliche Ansatzpunkte der Geschlechterforschung in der Fachdidaktik Französisch und Spanisch 177
13.1.2.1 Internationale Forschung 178
13.2 Geschlechtergerechte Französisch- und Spanischdidaktik unter besonderer Berücksichtigung des Aspekts der Geschlechterkonstruktion und -dekonstruktion 179
13.2.1 Geschlechterkonstruktionen in Hinblick auf die Zielgruppe, Rahmenbedingungen, Inhalte, Methoden und Medien 179
13.2.1.1 Die Schülerinnen und Schüler 180
13.2.1.2 Rahmenbedingungen 182
13.2.1.3 Lehrbücher und Inhalte 182
13.2.2 Mögliche Geschlechterdekonstruktionen in der Französischdidaktik und ihre Auswirkungen auf das Fach 183
13.2.3 Geschlechtergerechtigkeit in der Französischdidaktik – Fachdidaktische Konsequenzen aus dem Zusammenspiel von Konstruktion und Dekonstruktion 185
13.3 Ergebnisse der aktuellen Bildungsforschung 185
13.3.1 Geschlechterverhältnisse bei Lehrpersonen 185
13.3.2 Forschungsperspektiven und Transfer in die Schule 187
Literatur 187
Kapitel-14 191
Didaktik der Geschichte – Geschlechterkonstruktionen historisch erzählen 191
14.1 Klagen – Zur Position von Gender in der Geschichtsdidaktik 191
14.2 Geschlechterdekonstruktionen in der Didaktik der Geschichte: Definitionen und Defizite 193
14.3 Der systematische Ort einer historischen Genderkompetenz im System von Geschichtsbewusstsein 197
14.4 Perspektiven für Pragmatik und empirische Forschung 199
Literatur 201
Kapitel-15 204
Haushaltslehre – Vom Emanzipations- zum Kompetenzdiskurs 204
15.1 Stand der Geschlechterforschung in der Disziplin 204
15.1.1 Entwicklung der Geschlechterforschung in der Haushaltslehre 204
15.1.2 Stand, Stillstand und Potenziale der Genderforschung in der haushaltsbezogenen Bildung 206
15.2 Geschlechtergerechte Fachdidaktik unter besonderer Berücksichtigung des Aspekts der Geschlechterkonstruktion und -dekonstruktion 208
15.2.1 Haushaltslehre – noch immer ein Frauenfach 208
15.2.1.1 Haushaltslehre im Fächerkanon 208
15.2.1.2 Wahl des Studienfaches in der Lehramtsausbildung 209
15.2.2 Aufgaben und Potenziale der Haushaltslehre zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit 209
15.2.2.1 Reflexion und Dekonstruktion der Geschlechterstereotypen 210
15.2.2.2 Reflexion der eigenen Bedingungen, Bedürfnisse und Ziele als Basis der Differenzierung 211
15.2.2.3 Interaktion, Konstruktion und Dekonstruktion 212
15.2.3 Geschlechtergerechtigkeit in der Fachdidaktik 212
15.3 Herausforderungen der zukünftigen Geschlechterforschung in der haushaltsbezogenen Bildung 214
15.3.1 Grundorientierungen und Leitbilder – nicht überall, nicht differenziert, aber zunehmend selbstverständlich 214
15.3.2 Forschungsperspektiven und Transfer 214
Literatur 216
Kapitel-16 218
Gender im naturwissenschaftlichen Unterricht 218
16.1 Einleitung 218
16.2 Stand der Geschlechterforschung in der Didaktik der Naturwissenschaften 219
16.3 Ausgangslage und Fragestellungen für eine geschlechtergerechte Fachdidaktik 220
16.4 Geschlechtergerechte Fachdidaktik 223
16.4.1 Lernziele 224
16.4.2 Auswahl der Inhalte und Methoden 224
16.4.3 Überprüfung und Feedback 225
16.4.4 Empirische Ergebnisse zu Geschlechtsunterschieden in den Naturwissenschaften 226
16.4.4.1 Leistungen in den Naturwissenschaften 227
16.4.4.2 Einstellungen 228
16.4.4.3 Unterrichtspraxis 228
16.5 Forschungsperspektiven und Transfer in die Schule 228
Literatur 229
Kapitel-17 233
Geschlechterforschung und Politikdidaktik 233
17.1 Frauen und Politik – Status Quo 234
17.2 Als Frau in der Politik – typische Zumutungen 235
17.3 Wege von Frauen in die Politik 236
17.4 Ermutigung als Aufgabe politischer Bildung? 237
17.5 Schülerinnen und Politik: Weniger oder anders interessiert? 240
Engagierst Du Dich irgendwo politisch? 240
Was ist das zum Beispiel? 241
17.6 Geschlechtstypische Fachkulturen 241
17.7 Geschlechtstypische Lernbedürfnisse 242
17.8 Gender thematisieren? 243
17.9 Fazit 245
Literatur 245
Kapitel-18 248
Perspektiven einer geschlechterbewussten Religionsdidaktik 248
18.1 Zu aktuellen Ausgangspunkten der Geschlechterforschung in der christlichen (katholischen und evangelischen) Religionsdidaktik 248
18.2 Erträge der Bildungsforschung 251
18.3 Perspektiven einer geschlechterbewussten Religionsdidaktik 253
18.4 Schlussbetrachtung 256
Literatur 257
Kapitel-19 261
Genderforschung in der Sachunterrichtsdidaktik 261
19.1 Stand der Geschlechterforschung in der Sachunterrichtsdidaktik 261
19.1.1 Historische und soziokulturelle Entwicklung der Geschlechterforschung und ihre Bedeutung für die Didaktik des Sachunterrichts 261
19.1.2 Ergebnisse der Geschlechterforschung in ihrer Bedeutung für die Didaktik des Sachunterrichts 263
19.2 Barrieren einer geschlechtergerechten Sachunterrichtsdidaktik 266
19.2.1 Bedingungen und Möglichkeiten geschlechtergerechten Sachunterrichts 267
19.2.2 Didaktisch-methodische Prinzipen geschlechtsbewussten Sachunterrichts 269
Literatur 272
Kapitel-20 275
Geschlechterforschung und Sportdidaktik 275
20.1 Die Bedeutung von Geschlecht in der Sportdidaktik 275
20.1.1 Historische Entwicklung der Geschlechterforschung in der Sportwissenschaft 275
20.1.2 Ansatzpunkte der Geschlechterforschung in der Sportdidaktik 276
20.2 Geschlechtergerechte Sportdidaktik unter besonderer Berücksichtigung des Aspekts der Geschlechterkonstruktion und -dekonstruktion 278
20.2.1 Geschlechterkonstruktionen 278
20.2.2 Alltagswissen über Sport und Geschlecht 279
20.2.3 Geschlechterziele und Schulsport 280
20.2.4 Gemeinsam oder getrennt? Geschlechterkonstruktion durch Organisationsformen 280
20.2.5 Lehrkräfte 281
20.3 Möglichkeiten der Geschlechterdekonstruktion im Schulsport 282
20.3.1 Voraussetzungen geschlechtergerechten Unterrichtens 282
20.3.2 Standortbestimmung zu gendergerechtem Unterrichten im Sportunterricht 283
20.4 Ausblick und Forschungsperspektiven 285
Literatur 285
Kapitel-21 289
Geschlechtergerechte Technikdidaktik 289
21.1 Einleitung 289
21.2 Hintergrund: Technikbildung und Geschlecht 290
21.3 Hintergrund: Interdisziplinäre Technikbildung 292
21.4 Interdisziplinärer Technikunterricht: Zielgruppe und Lernziele 293
21.5 Interdisziplinärer Technikunterricht: Lerninhalte 293
21.6 Interdisziplinärer Technikunterricht: Methoden, Medien und Monitoring 294
21.7 Schlussbetrachtung 296
Literatur 297
Kapitel-22 300
Wirtschaftsdidaktik und Geschlechterforschung 300
22.1 Einführung – Stand der Geschlechterforschung in der Wirtschaftsdidaktik 300
22.1.1 Wirtschaftsdidaktik – Relevanz und begriffliche Eingrenzung 300
22.1.2 Geschlechterbezogene Determinanten in ökonomischen geprägten Anwendungsfeldern von Individuen und ihre Konsequenzen für die ökonomische Bildung 301
22.1.2.1 Berufsorientierung, Erwerbstätigkeit und Gründungsaktivitäten 301
22.1.2.2 Finanzmarktaktivitäten und Konsumverhalten 304
22.1.2.3 Wirtschaftspolitische Teilhabe 306
22.1.2.4 Konsequenzen für die ökonomische Bildung 306
22.2 Geschlechtergerechte Wirtschaftsdidaktik unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechterkonstruktion und -dekonstruktion 307
22.2.1 Zielgruppe, Rahmenbedingungen und Leitungshandeln 307
22.2.2 Ziele, Inhalte und Messung Lernerfolg 308
22.2.3 Methodische und mediale Ausrichtung 309
22.2.4 Kontroversen einer geschlechtergerechten Wirtschaftsdidaktik 310
22.3 Zukünftige Herausforderungen für eine geschlechtergerechte Wirtschaftsdidaktik 311
Literatur 312
Teil III 315
Wissenschaftsdisziplinen 315
Kapitel-23 316
Genderdimensionen in der Hochschuldidaktik-Forschung 316
23.1 Kompetenz- und genderorientierte Hochschullehre 316
23.2 Konzepte einer geschlechtersensiblen Hochschuldidaktik – Veränderungspotenzial und Praxisrelevanz 317
23.3 Hochschulische Interaktionen als Vergeschlechtlichungsprozesse – Genderaspekte in Lehr-Lern-Interaktionen 320
23.3.1 Die Heterogenität der Studierenden als flexible Differenzkonstruktion 320
23.3.2 Zum Aufforderungscharakter der Studieninhalte und geschlechterdifferente Präferenzen 321
23.3.3 Kontextuelle atmosphärische Faktoren und ihre Wahrnehmung 322
23.4 Forschungsergebnisse zur genderorientierten Hochschullehre 323
23.5 Genderorientierung in der hochschuldidaktischen Weiterbildung 324
23.6 Zusammenfassung 325
Literatur 326
Kapitel-24 330
Geschlechtergerechte Informatik-Ausbildung an Universitäten 330
24.1 Einleitung – Informatik Geschlechterforschung zu ‚Women in Science‘ 330
24.2 Forschungsergebnisse zu Geschlechter-Konstruktionen und -Dekonstruktion 332
24.2.1 Symbolische Barrieren 332
24.2.1.1 Symbolische Zuordnungen 332
24.2.1.2 Leitbilder 333
24.2.1.3 Habitus und Weltbilder 333
24.2.2 Strukturelle Barrieren 334
24.2.2.1 Weibliche Vorbilder 334
24.2.2.2 Folgen: Einstellungen und Selbstkonzepte 335
24.2.2.3 Die implizite Studierendennorm 335
24.2.2.4 Sprache und Gespräche 335
24.2.2.5 Veraltetes bipolares Geschlechterwissen 336
24.2.2.6 Entmutigung und geringe Integration 336
24.2.3 Fachkultur 336
24.3 Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils im Informatik-Studium 337
24.3.1 Informationen über das Studium 337
24.3.2 Strukturelle Maßnahmen an den Universitäten 338
24.3.2.1 Genderforschung und forschungsgeleitete Prozesssteuerung 338
24.3.2.2 Mentoring 338
24.3.2.3 Fachkultur und Sprache 338
24.3.3 Studienorganisation 338
24.3.3.1 Transparenz 338
24.3.3.2 Lehrformen 339
24.3.3.3 Inhalte 339
24.3.3.4 Anerkennung von interdisziplinären Kompetenzen als fachliche Qualifikation 340
24.3.3.5 Fazit 341
Literatur 342
Kapitel-25 344
Geschlechterorientierte Didaktik in den Ingenieurwissenschaften 344
25.1 Einleitung 344
25.2 Stand der Geschlechterforschung in den Ingenieurwissenschaften 345
25.2.1 Historische und soziokulturelle Entwicklung der Geschlechterforschung und ihre Bedeutung in den Ingenieurwissenschaften 345
25.2.2 Mögliche Ansatzpunkte der Geschlechterforschung 347
25.3 Geschlechtergerechtigkeit unter besonderer Berücksichtigung des Aspekts der Geschlechterkonstruktion und -dekonstruktion 348
25.3.1 Geschlechterkonstruktionen, ihre Wirkungen und Konsequenzen daraus 349
25.3.2 Geschlechtergerechtigkeit in den Ingenieurwissenschaften – didaktische Konsequenzen 351
25.4 Ausblick 353
Literatur 353
Kapitel-26 356
Geschlechterforschung in der Schulpädagogik 356
26.1 Stand der Geschlechterforschung in der Schulpädagogik 356
26.1.1 Historische und soziokulturelle Entwicklung der Geschlechterforschung in der Schulpädagogik 356
26.1.2 Ansatzpunkte der Geschlechterforschung in der Schulpädagogik 359
26.1.2.1 Fokus 1: Geschlechterdifferenzen: Die geschlechterspezifischen Analysen der nationalen und internationalen Schulleistungsstudien 359
26.1.2.2 Fokus 2: Schulische Jungenforschung 360
26.1.2.3 Fokus 3: Geschlechterdifferenzierung: Die Analysen der sozialen Konstruktionsprozesse von gender – doing gender – in der Schule 361
26.1.2.4 Fokus 4: Diversität und Intersektionalität 363
26.2 Geschlechtergerechtigkeit in der Schul- und Unterrichtsforschung 365
26.3 Fazit und Forschungsperspektiven 366
Literatur 367
Kapitel-27 370
Geschlechterforschung, Psychologie und ihre Didaktik 370
27.1 Einleitung 370
27.2 Ist eine geschlechtergerechte Didaktik notwendig? 371
27.3 Geschlechtergerechte Didaktik: Erkenntnisse aus der Psychologie für Lehr-Lern-Prozesse 373
27.3.1 Geschlechterkompetenz der Lehrenden 373
27.3.2 Gestaltung sozialer Situationen 373
27.3.3 Fähigkeitseinschätzungen 374
27.3.4 Positive Modelle 374
27.4 Geschlechtergerechte Didaktik in der Psychologie als Wissenschaftsdisziplin 375
27.4.1 Fachinhalte 376
27.4.2 Geschlechtergerechte Sprache 377
27.4.3 Hochschuldidaktische Lehrwerke 378
27.4.4 Lehrumgebung 378
27.4.5 Die Verankerung von Gender als Thema im Studienverlauf 379
27.5 Schlussbetrachtungen 379
Literatur 380
Teil IV 384
Querschnittsdisziplinen 384
Kapitel-28 385
Geschlechtergerechtigkeit im Anfangsunterricht? 385
28.1 Geschlechtsspezifische Leistungsunterschiede im Primarbereich: Facetten eines vielschichtigen Forschungsstandes 385
28.1.1 Begründungsmuster für unterschiedliche Fähigkeiten und Präferenzen von Jungen und Mädchen 388
28.1.2 Zur Persistenz geschlechtsspezifischer Leistungsdifferenzen in der neuen Schuleingangsstufe 391
28.2 Strategien einer geschlechtersensiblen Förderung im Anfangsunterricht 392
28.3 Fazit 393
Literatur 394
Kapitel-29 398
Ästhetische Bildung: Differenz und sinnliche Wahrnehmung 398
Der vorliegende Artikel verknüpft über queere und feministische Begriffe von sinnlicher Wahrnehmung und Differenz ästhetische Bildung mit Geschlecht. In dieser Perspektive verbinden sich unbequem ästhetische Bildung und Feminismus, da sie der Ästhetik die 398
29.2 Sinnliche Wahrnehmung als Provokation – Ästhetik und Ästhetische Bildung 399
29.3 Geschlecht in Ästhetik und ästhetischer Bildung 401
29.3.1 Ästhetik und Geschlecht – Differente Entwürfe 402
29.3.2 Fachdidaktische Konsequenzen 406
29.4 Ergebnisse der aktuellen Bildungsforschung 408
Literatur 409
Kapitel-30 412
Querschnitt – Gender in der Didaktik der Beruflichen Bildung 412
30.1 Stand der Geschlechterforschung in der Disziplin 412
30.1.1 Historische Entwicklung der genderbezogenen Berufsbildung 412
30.1.2 Mögliche Ansatzpunkte für eine Geschlechterperspektive in der Beruflichen Bildung 414
30.2 Geschlechtergerechtigkeit unter besonderer Berücksichtigung des Aspekts der Geschlechterkonstruktion und -dekonstruktion 415
30.2.1 Zur Geschlechterkonstruktion der Berufsarbeit 415
30.2.2 Zum Ansatz des ‚doing gender‘ und dessen Dekonstruktion 416
30.2.3 Berufliche Fachrichtungen und ihre Spezifika zur Geschlechterdekonstruktion 417
30.2.3.1 Zur allgemeinen Lernzielformulierung 419
30.2.3.2 Methodisches Vorgehen zur Dekonstruktion von Gender in der Berufsbildung 420
30.3 Perspektiven der beruflichen Bildung 421
30.3.1 Zu den Chancen der (vor-)beruflichen Bildung 421
30.3.2 Forschungsperspektiven und Transfer 422
Literatur 423
Kapitel-31 425
Erwachsenenbildung, Gender und Didaktik 425
31.1 Einleitung 425
31.2 Stand der Forschung in der Erwachsenenbildung zu Gender und Didaktik 426
31.2.1 Historische und soziokulturelle Entwicklung der Geschlechterforschung und ihre Bedeutung für die Erwachsenenbildung 427
31.2.2 Ansatzpunkte der Geschlechterforschung in der Erwachsenenbildung 428
31.3 Geschlechtergerechtigkeit unter besonderer Berücksichtigung des Aspekts der Geschlechterkonstruktion und -dekonstruktion 429
31.3.1 Handlungsfelder und Zielgruppen in der Erwachsenenbildung 430
31.3.2 Entwicklungen hinsichtlich einer Öffnung für Geschlechterdifferenzierungen durch Diversity, Intersektionalität, Heterogenität 431
31.3.3 Geschlechtergerechtigkeit in der Erwachsenenbildung – fachdidaktische Konsequenzen aus dem Zusammenspiel von Konstruktion und Dekonstruktion 433
31.4 Ergebnisse der aktuellen Bildungsforschung 433
31.4.1 Forschungsergebnisse und ihre Einflüsse auf die Disziplin 433
31.4.2 Forschungen in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit 434
31.5 Ausblick 435
Literatur 435
Kapitel-32 438
Geschlechtertrennung ja oder nein?! 438
32.1 Versuch einer Begriffsklärung – Umsetzungsmöglichkeiten, Ziele, historische und soziokulturelle Entwicklung und theoretische Erklärungsansätze 439
32.2 Aktuelle Debatten um Geschlechtertrennung 442
32.2.1 Überblicksaufsätze zum Forschungsstand 442
32.2.2 Erfüllt geschlechtergetrennter Unterricht die in ihn gestellten Erwartungen? Auswertung aktueller Studien 444
32.3 Geschlechtergerechtigkeit durch Geschlechtertrennung?! 446
Literatur 447
Kapitel-33 450
Geschlechterforschung und Gesundheitsförderung: Anforderungen an die Fachdidaktik 450
33.1 Einleitung 450
33.2 Stand der Geschlechterforschung in der Gesundheitsförderung 452
33.3 Geschlechtergerechte Fachdidaktik 457
33.3.1 Geschlechtergerechte Fachdidaktik 458
33.3.2 Beispiele einer geschlechtergerechten Fachdidaktik 459
33.4 Ausblick 460
Literatur 461
Kapitel-34 465
Geschlecht(erforschung) in der Interkulturellen Pädagogik 465
34.1 Entwicklung der Interkulturellen Pädagogik nach 1945 466
34.2 Die Geschlechterforschung in der Interkulturellen Pädagogik 467
34.2.1 Geschlecht und Ethnizität in der Geschlechter- und Migrationsforschung 467
34.2.2 Ansatzpunkte der Geschlechterforschung in der Interkulturellen Pädagogik: Interaktive Herstellung von ethnisierenden Geschlechterkonstruktionen 468
34.3 Ergebnisse der Forschung zu Geschlecht und Ethnizität in Schule und Bildungssystem 469
34.3.1 Quantitative Studien 469
34.3.2 Ethnisierende Geschlechtskonstruktionen in Interaktionen zwischen Lehrkräften und Schülerinnen 470
34.4 Interkulturelle Pädagogik in der Schule unter besonderer Berücksichtigung der Kategorie Geschlecht 472
34.4.1 Interkulturelle Genderkompetenz von Lehrkräften 473
34.4.2 Interkulturelle Didaktik und Geschlecht 474
34.4.3 Sprachbildung: durchgängige Sprachförderung in allen Fächern 475
34.5 Forschungsperspektiven und Transfer 476
Literatur 476
Kapitel-35 479
Die Kategorie Geschlecht in Umwelt-/Nachhaltigkeitswissenschaften und -bildung 479
35.1 Einleitung: Bezüge und Synergien zwischen Umwelt-/Nachhaltigkeitswissenschaften und Geschlechterstudien 479
35.2 Geschlechterforschung in den Umwelt- und Nachhaltigkeitswissenschaften 481
35.2.1 Von der feministischen Umweltforschung zur Nachhaltigkeitsforschung 481
35.2.2 Analyseperspektiven im Querschnittfeld Geschlechter-, Umwelt- und Nachhaltigkeitswissenschaften 482
35.3 Lernziele und -inhalte im Querschnittfeld Geschlechter-, Umwelt- und Nachhaltigkeitswissenschaften 484
35.3.1 Lehr- und Studienziele 484
35.3.2 Lehrinhalte 485
35.3.3 Methoden 486
35.4 Bildungsaufgaben im Querschnittfeld Geschlechter-, Umwelt- und Nachhaltigkeitswissenschaften 487
Literatur 489
Kapitel-36 493
Schulische Mobilitätserziehung aus der Geschlechterperspektive 493
36.1 Geschlechtsspezifische Aspekte des menschlichen Mobilitätsverhaltens als Grundlage für eine geschlechtergerechte Mobilitätserziehung in der Schule 493
36.1.1 Mobilitätsverhalten und Verkehrsmittelnutzung 494
36.1.2 Räumliche Aktionsräume, kognitive Landkarten und räumliches Vorstellungsvermögen 495
36.1.3 Verkehrsunfallgefährdung 496
36.1.4 Mobilitätsbezogenes Risikoverhalten 496
36.1.5 Delinquenz im Straßenverkehr 498
36.2 Historische Entwicklung der schulischen Mobilitätserziehung aus einer geschlechtsspezifischen Perspektive 498
36.3 Ziele und Inhalte der schulischen Mobilitätserziehung 500
36.3.1 Schulstufenspezifische Ziele und Inhalte in der KMK-Empfehlung 1994 502
36.4 Schwerpunkte einer geschlechterorientierten Mobilitätserziehung in der Schule 502
36.5 Schlussbetrachtung 504
Literatur 504
| Erscheint lt. Verlag | 29.10.2012 |
|---|---|
| Zusatzinfo | XIV, 512 S. |
| Verlagsort | Wiesbaden |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften |
| Sozialwissenschaften ► Pädagogik | |
| Sozialwissenschaften ► Politik / Verwaltung | |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Gender Studies | |
| Schlagworte | Bildungsforschung • Erziehungswissenschaft • Geschlechtergerechtigkeit • Schulpädagogik • Schulpädagogik • Unterrichtsforschung |
| ISBN-10 | 3-531-18984-0 / 3531189840 |
| ISBN-13 | 978-3-531-18984-0 / 9783531189840 |
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