Das Musikfestival rampenfiber
als Beispiel für queer-feministische Raumproduktion
Seiten
2012
Institut f. Musiksoziologie (Verlag)
978-3-9502987-1-0 (ISBN)
Institut f. Musiksoziologie (Verlag)
978-3-9502987-1-0 (ISBN)
- Titel leider nicht mehr lieferbar
- Artikel merken
Die Arbeit behandelt ein Thema, das zwar gesellschaftlich hoch aktuell ist, jedoch im bisherigen wissenschaftlichen Diskurs wenig behandelt wurde: die Frage der Konstitution von Räumen im Rahmen von Musikveranstaltungen. Besonders verdienstvoll ist hier die Thematisierung des Gender-Aspekts mit dem Fokus auf queer-feministische Raumproduktion.
Die Thematik ist theoretisch hoch anspruchsvoll und wird umfassend behandelt: von machttheoretischen Ideen zu den konkreten Forderungen der internationalen Frauenbewegung bis zu den Besonderheiten in Österreich und Wien. Historische Zusammenhänge ebenso wie Spannungen zwischen unterschiedlichen theoretischen Ansätzen bzw. ProtagonistInnen werden beleuchtet und politisch eingeordnet.
Ein empirischer Teil gibt einen guten Einblick in die Denk- und Handelsweisen dieser Szene und deckt u.a. auch die vorhandenen Unstimmigkeiten, Brüche und Paradoxien auf. Ferner wird hier deutlich, wie empfindlich, gebrechlich und eigentlich schutzbedürftig diese Szene ist. Der Verweis darauf, dass es sich um eine soziale Utopie handelt, deren Überführung in die Praxis sich allerdings als problematisch erweist, ist von hohem Erkenntnisgewinn.
Die Thematik ist theoretisch hoch anspruchsvoll und wird umfassend behandelt: von machttheoretischen Ideen zu den konkreten Forderungen der internationalen Frauenbewegung bis zu den Besonderheiten in Österreich und Wien. Historische Zusammenhänge ebenso wie Spannungen zwischen unterschiedlichen theoretischen Ansätzen bzw. ProtagonistInnen werden beleuchtet und politisch eingeordnet.
Ein empirischer Teil gibt einen guten Einblick in die Denk- und Handelsweisen dieser Szene und deckt u.a. auch die vorhandenen Unstimmigkeiten, Brüche und Paradoxien auf. Ferner wird hier deutlich, wie empfindlich, gebrechlich und eigentlich schutzbedürftig diese Szene ist. Der Verweis darauf, dass es sich um eine soziale Utopie handelt, deren Überführung in die Praxis sich allerdings als problematisch erweist, ist von hohem Erkenntnisgewinn.
| Reihe/Serie | extempore ; 10 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 210 x 210 mm |
| Einbandart | Paperback |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Gender Studies |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Spezielle Soziologien | |
| Schlagworte | festivalqueer-feministische • Musik • rampenfiber |
| ISBN-10 | 3-9502987-1-1 / 3950298711 |
| ISBN-13 | 978-3-9502987-1-0 / 9783950298710 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Mehr entdecken
aus dem Bereich
aus dem Bereich
eine Geschichte des IfS aus feministischer Perspektive
Buch | Softcover (2025)
Bertz und Fischer (Verlag)
CHF 25,20
Buch | Hardcover (2025)
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (Verlag)
CHF 139,95