Es ist ein Bedürfnis, dem alle Menschen folgen müssen. Es dient nicht ausschließlich der
Energiezufuhr, sondern erfüllt auch andere wichtige, u.a. gesellschaftliche, kommunikative, oder
psychologische Zwecke. Seit Beginn der Menschheit gehört das gemeinsame Essen zum
Zusammenleben. Es ist ein Ritual mit langer Tradition und Regeln. Heute, in unserer modernen
Industriegesellschaft, gehen aber viele Traditionen verloren. Dies betrifft unser Essen in
besonderem Maße. Es zunehmend ungesund und unregelmäßig gegessen. Dies führt zu
Störungen des Essverhaltens und im Laufe der Zeit zu Essstörungen. Nicht zu vergessen ist das
Streben nach dem Schönheitsideal unserer Zeit. Schlanksein ist für die meisten Frauen
gleichbedeutend mit Schönheit, Attraktivität und Erfolgreich sein. Darüber hinaus vergessen die
meisten den Sinn der Ernährung, nämlich Genuss und Erhaltung des Lebens.
Gerät unsere Ernährung ins Schwanken, macht uns das krank und kann sogar unser Leben
gefährden. Dies ist keine Seltenheit mehr. In den letzten Jahren ist die Zahl der Erkrankten,
vorwiegend Frauen, immer mehr gestiegen. Ungefähr zwei Drittel aller weiblichen Jugendlichen
bis zum 18. Lebensjahr haben, nach Angaben der Ärztekammer Niedersachsen, mindestens
einmal eine Diät zur Gewichtsreduzierung gemacht. Nach Angaben des Deutschen Instituts für
Ernährungsmedizin und Diätetik (DIET) in Aachen leiden über 100.000 Menschen, insbesondere
Frauen zwischen 15 und 35 Jahren, an Magersucht, 600.000 Frauen und Männer an Bulimie.
Auch Männer sind immer mehr betroffen. Die Zahl der magersüchtigen Männer liegt im Moment
bei fünf bis zehn Prozent, mit deutlich steigender Tendenz. Die Universität Ulm veröffentlichte
Zahlen, nach denen etwa 0,5-1%, der weiblichen Bevölkerung, zwischen 15 und 35 Jahren, an
Magersucht, 3-4% an Bulimie und ca. 6% an Esssucht erkrankt sind.1
In meiner Hausarbeit werde ich zunächst allgemeine Aspekte beleuchten und mich im Folgenden
näher mit den Erkrankungen Magersucht und Bulimie beschäftigen.
Ich werde mich mit ihren Ursachen, Symptomen und Therapiemöglichkeiten auseinandersetzen.
Außerdem ist mir wichtig, dass deutlich wird wie gefährlich diese Störungen sind und wie jeder
etwas dagegen tun kann.
1 Hungrig-Online e.V. Zahlen und Fakten zu Essstörungen. http://www.hungrigonline.
de/presse/presseinformationen/Zahlen_und_Fakten_Essstoerungen.pdf 21.09.2003.
| Erscheint lt. Verlag | 14.4.2004 |
|---|---|
| Verlagsort | München |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften |
| Sozialwissenschaften ► Pädagogik ► Bildungstheorie | |
| Schlagworte | essstoerungen • Essstörungen |
| ISBN-10 | 3-638-26796-2 / 3638267962 |
| ISBN-13 | 978-3-638-26796-0 / 9783638267960 |
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