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Dialogische Begegnungen

Minderheiten – Mehrheiten aus hybridologischer Sicht
Buch | Softcover
346 Seiten
2011
Waxmann (Verlag)
978-3-8309-2421-0 (ISBN)
CHF 48,85 inkl. MwSt
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Die Beiträge dieses Bandes richten ihren hybridologischen Blick ganz gezielt auf kulturelle Diversität im Musikleben und im Film, in der Presse, im Rundfunk, im Wohnraum, in der Schule sowie in der Bildungspolitik, und thematisieren dialogische Begegnungen wie auch Räume der Nichtbegegnung. Es wird sichtbar gemacht, wie Kontaktzonen und neue kulturelle Konfigurationen entstehen, aber auch, wo Beziehungen durch alte Vorurteile und neue Interessen blockiert werden.
Was ist eine hybridologische Sicht und was gewinnen wir dadurch in der Forschung, in der Politik und in der Praxis? Die einzelnen Beiträge geben darauf Antworten. Der Blick richtet sich ganz gezielt auf kulturelle Diversität im Musikleben und im Film, in der Presse, im Rundfunk, im Wohnraum, in der Schule sowie in der Bildungspolitik. Die Beiträge thematisieren dialogische Begegnungen wie auch Räume der Nichtbegegnung: Bollywood auf Wienerisch, Schule, Tracht und Rassenwahn, Time of the Gypsies – von der Lausitz über Dänemark bis zum Alpen-Adria-Raum. Es wird sichtbar gemacht, wie Kontaktzonen und neue kulturelle Konfigurationen entstehen, aber auch, wo Beziehungen durch alte Vorurteile und neue Interessen blockiert werden. Die hybridologische Forschungsperspektive ermöglicht über kulturelle Aspekte von Musik und Visuellem, über Gemeinschaften und ihre Institutionen, und nicht zuletzt über das alltägliche Beziehungsleben so nachzudenken, dass es zu einer Übung im Dialog wird.

Elka Tschernokoshewa, PD Dr., seit 1992 Leiterin der Abteilung Empirische Kulturforschung/Volkskunde (seit 2014 Kulturwissenschaften) am Sorbischen Institut Bautzen; geboren in Sofia; Studium der Kulturwissenschaft und Ästhetik an der Humboldt-Universität zu Berlin; Promotion in Berlin; Habilitation in Sofia; Forschungs- und Lehrtätigkeit an diversen Universitäten u. a. in Sofia, Basel, Tübingen, Leipzig, Berlin, Bremen, Bristol; Mitglied des Vorstands des Europäischen Instituts für Kulturforschung ECURES (zuvor ERICarts); Mutter von Sohn Hristio und Tochter Iva; Forschungsschwerpunkte: Kulturanthropologie, Minderheiten, Medien, Kulturelle Massenprozesse, Kulturelle Identität, Transkulturalität, Vergleichende Kulturforschung Ost- und Westeuropa, Kulturpolitik; Buchpublikationen: Unterhaltung und Kultur (1987), Das Reine und das Vermischte. Die deutschsprachige Presse über Andere und Anderssein am Beispiel der Sorben (2000), Herausgeberin des Bandes So langsam wird’s Zeit. Kulturelle Perspektiven der Sorben in Deutschland (1994), Mitherausgeberin der Bände Der alltägliche Umgang mit Differenz. Bildung – Medien – Politik (2001), Auf der Suche nach hybriden Lebensgeschichten. Theorie – Feldforschung – Praxis (2005), Beziehungsgeschichten. Minderheiten – Mehrheiten in europäischer Perspektive (2007), Beziehungsgeflecht Minderheit. Zum Paradigmenwechsel in der Kulturforschung/Ethnologie Europas (2009), Dialogische Begegnungen. Minderheiten – Mehrheiten aus hybridologischer Sicht (2011), Über Dualismen hinaus. Regionen – Menschen – Institutionen in hybridologischer Perspektive (2013).

Ines Keller / Ines Kellerowa, Dr. phil., geboren in Crostau bei Bautzen; 1983–1988 Studium der Ethnographie an der Humboldt-Universität Berlin; 1988–1991 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für sorbische Volksforschung der Akademie der Wissenschaften der DDR, Bautzen; seit 1992 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Empirische Kulturforschung/Volkskunde (ab 2014 Abteilung Kulturwissenschaften) am Sorbischen Institut in Bautzen; 1997 Promotion; Forschungsschwerpunkte: Kleider-, Migrations- und Brauchforschung, Fachgeschichte; Buchpublikationen: Sorbische und deutsch-sorbische Familien. Drei Generationen im Vergleich (2000); „Ich bin jetzt hier und das ist gut so.“ Lebenswelten von Flüchtlingen und Vertriebenen in der Lausitz (2005); Trachten als kulturelles Phänomen der Gegenwart (Hg. mit Leonore Scholze-Irrlitz 2009), Dialogische Begegnungen. Minderheiten – Mehrheiten aus hybridologischer Sicht (Hg. mit E. Tschernokoshewa 2011).

Im Zentrum stehen [...] mehrdeutige, transkulturelle und translokale Verschränkungen, ohne jedoch Dominanzverhältnisse und strukturelle Barrieren zu übersehen. Kenntnis- und Materialreich dokumentieren das die Aufsätze dieses Sammelbands. – Birgit Mattausch/Erol Yildiz in: Letopis, 1. 2012.

Reihe/Serie Hybride Welten ; 5
Zusatzinfo mit Grafiken von Maja Nagel
Sprache deutsch
Maße 165 x 235 mm
Gewicht 630 g
Themenwelt Sozialwissenschaften Ethnologie Volkskunde
Schlagworte Bikulturalität • Bollywood • Europa; Kultur • Europa; Volkskunde • Gypsies • hybride Identitäten • Hybridität • Hybridkultur • Hybridologie • Interkulturelle Kommunikation • Kulturtransfer • Lausitz • Migration und ethnische Minderheiten • Migration und Interkulturelle Kommunikation • Minderheit • Minderheiten • Minderheitenpolitik • Minderheit / Minoritäten • Musik • Oberschlesien • Österreich • Sorben • Stereotypen • Tracht • Vielvölkerstaat
ISBN-10 3-8309-2421-6 / 3830924216
ISBN-13 978-3-8309-2421-0 / 9783830924210
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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