Zum Hauptinhalt springen
Nicht aus der Schweiz? Besuchen Sie lehmanns.de

In der Krise?

Männlichkeiten im 21. Jahrhundert
Buch
194 Seiten
2011
Westfälisches Dampfboot (Verlag)
978-3-89691-231-2 (ISBN)

Lese- und Medienproben

In der Krise? -
CHF 34,85 inkl. MwSt
  • Titel ist leider vergriffen;
    keine Neuauflage
  • Artikel merken
Seit den 1990er Jahren hat die Diagnose einer in die Krise geratenen Männlichkeit sowohl in populären als auch in wissenschaftlichen Diskursen an Prominenz gewonnen. Historisch steht sie in der Tradition wiederkehrender Befürchtungen der Bedrohung und Gefährdung von Männern und Männlichkeit. Neu ist gegenwärtig die intensive und ausdifferenzierte Reflexion auf die Krise selbst: Was ist eine Krise? Worin genau besteht die Krise von Männlichkeit und welche gesellschaftlichen Entwicklungen spiegeln sich in einer möglichen Krisendynamik? Landläufige Antworten auf solche Fragen beziehen sich auf den tief greifenden Wandel von Erwerbsarbeit, das Reflexivwerden von Geschlechterdifferenz – genauer Seit den 1990er Jahren hat die Diagnose einer in die Krise geratenen Männlichkeit sowohl in populären als auch in wissenschaftlichen Diskursen an Prominenz gewonnen. Historisch steht sie in der Tradition wiederkehrender Befürchtungen der Bedrohung und Gefährdung von Männern und Männlichkeit. Neu ist gegenwärtig die intensive und ausdifferenzierte Reflexion auf die Krise selbst: Was ist eine Krise? Worin genau besteht die Krise von Männlichkeit und welche gesellschaftlichen Entwicklungen spiegeln sich in einer möglichen Krisendynamik? Landläufige Antworten auf solche Fragen beziehen sich auf den tief greifenden Wandel von Erwerbsarbeit, das Reflexivwerden von Geschlechterdifferenz – genauer Männlichkeit – im Prozess der gesellschaftlichen Modernisierung oder auf die (vermeintliche) Aufwertung von Weiblichkeit und weiblichen Werten in kulturellen Repräsentationen. Hier schließt die kritische Frage an, ob und welche neuen Entwürfe von Männlichkeit und männlicher Identität erkennbar sind. Was macht sie aus, wo und wie werden sie produziert? Die skizzierten Fragen verweisen über Konstruktionslogiken von Männlichkeit hinaus auf Konstellationen von Wandel in den Geschlechterverhältnissen, deren ungleichzeitige Dynamik im Widerspruch zum zeitdiagnostischen Krisendiskurs steht.

Mechthild Bereswill, geboren 1961, Dr. phil. habil., ist seit 2007 Professorin für Soziologie sozialer Differenzierung und Soziokultur am Fachbereich Humanwissenschaften der Universität Kassel. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Soziologie und Sozialpsychologie der Geschlechterverhältnisse, soziale Ungleichheit, soziale Probleme und soziale Kontrolle sowie Methodologien qualitativer Sozialforschung.

Erscheint lt. Verlag 6.5.2011
Reihe/Serie Forum Frauen- und Geschlechterforschung ; 31
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 315 g
Einbandart Paperback
Themenwelt Sozialwissenschaften Soziologie Gender Studies
Sozialwissenschaften Soziologie Spezielle Soziologien
Schlagworte Geschlechterverhältnisse • , Krisendiskurs • Mann • Männlichkeit • Männlichkeitstheorien • Männlichkeitstheorien, Krisendiskurs, Geschlechterverhältnisse • Mann / Männer
ISBN-10 3-89691-231-3 / 3896912313
ISBN-13 978-3-89691-231-2 / 9783896912312
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
Haben Sie eine Frage zum Produkt?
Mehr entdecken
aus dem Bereich
Taschenkalender

von Florence Hervé; Melanie Stitz

Buch | Hardcover (2025)
Papyrossa Verlag
CHF 20,85
eine Geschichte des IfS aus feministischer Perspektive

von Christina Engelmann; Lena Reichardt; Bea S. Ricke

Buch | Softcover (2025)
Bertz und Fischer (Verlag)
CHF 25,20