Schwarz-Weiß-Symbolik
transcript (Verlag)
978-3-8376-1349-0 (ISBN)
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Bilder in schwarz und weiß - diese originelle Studie zeigt die verborgenen kulturhistorischen Linien zwischen symbolischen Traditionen von dualistischen Schwarz-Weiß-Unterscheidungen und dem Rassismus.
Was haben abendländische Traditionen der Schwarz-Weiß-Symbolik mit Rassentheorie und Rassismus zu tun? Jana Husmann spürt dualistischen Denktraditionen im 'wissenschaftlichen' und okkultistischen Rassediskurs nach. Der imaginäre Gehalt rassentheoretischer Kategorienbildung wird dabei als Säkularisierung, Naturalisierung und Respiritualisierung des Symbolischen lesbar. In Zusammenführung von Kultur-, Religions-, Wissenschafts- und Geschlechtergeschichte zeigt das Buch die komplexen Zusammenhänge von Wissens- und Geschlechterordnung, dualistischen Denktraditionen und der Geschichte des Rassismus auf.
Ein Buch voller Impulse für die Geschlechter- und Rassismusforschung sowie für die Anthroposophie-Kritik.
Jana Husmann (Dr. phil.), Kulturwissenschaftlerin und Genderforscherin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Graduiertenkolleg »Geschlecht als Wissenskategorie« der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Geschlechter- und Rassismusforschung, religiöse Weltanschauungen, Trans- und Interdisziplinarität.
»Mit Gewinn wird [das Buch] jede_r lesen, der oder die sich mit den geistesgeschichtlichen, mythischen und philosophischen Motiven auseinandersetzen will, die zu den großen rassistischen und sexistischen Vorstellungen auch unserer Tage beitrugen.«
Ansgar Martins, www.waldorfblog.wordpress.com, 19.05.2011 20110519»Mit Gewinn wird [das Buch] jede_r lesen, der oder die sich mit den geistesgeschichtlichen, mythischen und philosophischen Motiven auseinandersetzen will, die zu den großen rassistischen und sexistischen Vorstellungen auch unserer Tage beitrugen.«
»Eine lohnenswerte Lektüre, nicht zuletzt, weil sie [...] nachweisen kann, dass rassistische Konnotationen aufgrund der Schwarz-Weiß-Symbolik bereits in der Antike begründet sind.«
»Es ist einigermaßen unverständlich, dass in der Pädagogik noch immer eine dermaßene Begeisterung für die von Rudolf Steiner begründete Waldorf-Pädagogik und ihre Grundierung in der Anthroposophie besteht, wo doch in den vergangenen Jahren der dualistisch-rassistische Grundtenor in der Lehre Rudolf Steiners immer deutlicher herausgearbeitet worden ist. Diese Darstellung wirft ein weiteres entsprechendes Licht auf die Lehre Rudolf Steiners und verstärkt die Anthroposophie-Kritik durch eine umfassende Einbettung in dualistische Denktraditionen und Schwarz-Weiß-Symboliken des Abendlandes.«
Besprochen in: GMK-Newsletter, 5 (2011)www.waldorfblog.wordpress.com, 19.05.2011, Ansgar MartinsAnthropos, 107 (2012), Godula KosackFeministische Studien, 1 (2012), Friederike ReherTheologische Literaturzeitung, 137/11 (2012)Archiv für Sozialgeschichte, 52 (2012), Wulf D. Hund
| Erscheint lt. Verlag | 27.11.2010 |
|---|---|
| Reihe/Serie | GenderCodes - Transkriptionen zwischen Wissen und Geschlecht ; 13 |
| Verlagsort | Bielefeld |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 225 mm |
| Gewicht | 588 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Kulturgeschichte |
| Sozialwissenschaften ► Ethnologie | |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Gender Studies | |
| Schlagworte | Anthroposophie • Cultural Studies • Culture • Dualismus • Farbsymbolik • Gender • Gender Studies • Geschlecht • History of Religion • Kultur • Kultur / kulturell • Kulturwissenschaft • Postcolonialism • Postkolonialismus • Racism • Rassismus • Religion • Religionsgeschichte • Rudolf Steiner |
| ISBN-10 | 3-8376-1349-6 / 3837613496 |
| ISBN-13 | 978-3-8376-1349-0 / 9783837613490 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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