Der Übergang am Ende der Grundschulzeit
Waxmann (Verlag)
978-3-8309-2230-8 (ISBN)
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In dieser qualitativen Interviewstudie stehen die für die Genese der Übergangsempfehlung relevanten subjektiven Theorien der Lehrkräfte im Fokus. Die inhaltsanalytische Auswertung und die daran anschließende Typenbildung zeigen, dass dem Vorgehen der Lehrkräfte unterschiedliche Strategien und Zielsetzungen zugrunde liegen. Diese hängen unter anderem mit den selbstbezogenen Kognitionen und Emotionen sowie den wahrgenommenen Kosten- und Nutzenaspekten der Lehrkräfte zusammen.
Wie kommt die Übergangsempfehlung der Lehrkräfte zustande und welche subjektiven Entscheidungs- und Bewertungsgesichtspunkte spielen dabei eine Rolle?
In dieser qualitativen Interviewstudie stehen die für die Genese der Übergangsempfehlung relevanten Subjektiven Theorien der Lehrkräfte im Fokus. Die Datenbasis stützt sich auf 38 Experteninterviews, die mit Lehrkräften der vierten Klasse zu zwei Zeitpunkten durchgeführt wurden. Die inhaltsanalytische Auswertung und die daran anschließende Typenbildung zeigen, dass dem Vorgehen der Lehrkräfte unterschiedliche Strategien und Zielsetzungen zugrunde liegen (z.B. unterschiedliche Gewichtung der Empfehlungskriterien, flexibles vs. restriktives Empfehlungsverhalten). Diese hängen unter anderem mit den selbstbezogenen Kognitionen und Emotionen sowie den wahrgenommenen Kosten- und Nutzenaspekten der Lehrkräfte zusammen.
Die empirischen Befunde werden in ein Modell nach den Grundannahmen der Wert-Erwartungs-Theorie überführt. Die Diskussion der Ergebnisse mündet in eine Reihe von Hypothesen, die die Grundlage für weitere quantitativ vorgehende Untersuchungen bilden.
Sanna Pohlmann-Rother studierte Lehramt an Grundschulen und Deutsche Literaturwissenschaft (M.A.). Nach knapp zweijähriger Tätigkeit als Grundschullehrerin war sie von 2005 bis 2008 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt BiKS tätig. Seit 2009 ist sie Akademische Rätin auf Zeit am Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik der Universität Bamberg. Aktuelle Forschungsschwerpunkte: Empirische Bildungsforschung im Vor- und Grundschulalter, Übergange am Anfang und Ende der Grundschulzeit, Einschulungsentscheidungen von Eltern.
Am Ende [der Studie] werden mögliche Folgerungen genannt: Man sollte sich mit den Eltern austauschen, diagnostisch-psychometrische Daten einbeziehen, leistungsschwache Schüler(innen) gezielt und frühzeitig fördern. Strukturell sollten solche Entscheidungen frühestens nach dem 6. Schuljahr erforderlich sein. Und weitere Forschung ist nötig. – Jörg Schlömerkemper in: Pädagogik, 7–8. 2010.
| Reihe/Serie | Empirische Erziehungswissenschaft ; 17 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 364 g |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Pädagogik ► Bildungstheorie |
| Schlagworte | Empirische Bildungsforschung • Grundschule • Hardcover, Softcover / Pädagogik/Bildungswesen • Lehrerempfehlung • Lehrerkognitionen • Pädagogische Psychologie • Schulwechsel • Schulwechsel / Übertritt • Sekundarstufe • Wert-Erwartungs-Theorie |
| ISBN-10 | 3-8309-2230-2 / 3830922302 |
| ISBN-13 | 978-3-8309-2230-8 / 9783830922308 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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