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Doppelt gefordert, wenig gefördert

Alleinerziehende Frauen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende
Buch | Softcover
88 Seiten
2009
edition sigma (Verlag)
978-3-8360-1102-0 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Doppelt gefordert, wenig gefördert - Manuela Schwarzkopf
CHF 41,85 inkl. MwSt
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Für Alleinerziehende wirft die jüngste Arbeitsmarktreform ( Hartz IV ) ganz besondere Probleme auf und betroffen sind vor allem Frauen: Sie stellen fast 95% der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen. Manuela Schwarzkopf stellt diese Gruppe in den Mittelpunkt ihrer Untersuchung. Trägt das Gesetz zu einer verbesserten Förderung und Arbeitsmarktintegration dieser doppelt Geforderten wirksam bei? Wird die Praxis den gleichstellungspolitischen Zielen, wie sie im Sozialgesetzbuch II ausdrücklich formuliert sind, tatsächlich gerecht? Und wie ist Hartz IV zu bewerten, wenn man Kriterien aus der internationalen feministischen Wohlfahrtsstaatsforschung heranzieht und den Maßstab einer echten Wahlfreiheit zwischen Erwerbsteilhabe und Ausübung von Sorgeverantwortung im Sinne einer sozial inklusiven Staatsbürgerschaft anlegt? Die Autorin untersucht diese Fragen, indem sie die gesetzlichen und institutionellen Rahmenbedingungen aufarbeitet und die sozial- und gleichstellungspolitischen Ziele mit aktuellen empirischen Befunden zur Förderung alleinerziehender Frauen konfrontiert. Die Analyse führt zu einem kritischen Fazit, das Mängel und Widersprüche resümiert und Anforderungen an eine gleichstellungsorientierte Arbeitsmarktpolitik benennt.
Für Alleinerziehende wirft die jüngste Arbeitsmarktreform ("Hartz IV") ganz besondere Probleme auf - und betroffen sind vor allem Frauen: Sie stellen fast 95% der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen. Manuela Schwarzkopf stellt diese Gruppe in den Mittelpunkt ihrer Untersuchung. Trägt das Gesetz zu einer verbesserten Förderung und Arbeitsmarktintegration dieser "doppelt Geforderten" wirksam bei? Wird die Praxis den gleichstellungspolitischen Zielen, wie sie im Sozialgesetzbuch II ausdrücklich formuliert sind, tatsächlich gerecht? Und wie ist "Hartz IV" zu bewerten, wenn man Kriterien aus der internationalen feministischen Wohlfahrtsstaatsforschung heranzieht und den Maßstab einer echten Wahlfreiheit zwischen Erwerbsteilhabe und Ausübung von Sorgeverantwortung im Sinne einer sozial inklusiven Staatsbürgerschaft anlegt? Die Autorin untersucht diese Fragen, indem sie die gesetzlichen und institutionellen Rahmenbedingungen aufarbeitet und die sozial- und gleichstellungspolitischen Ziele mit aktuellen empirischen Befunden zur Förderung alleinerziehender Frauen konfrontiert. Die Analyse führt zu einem kritischen Fazit, das Mängel und Widersprüche resümiert und Anforderungen an eine gleichstellungsorientierte Arbeitsmarktpolitik benennt. - Auch als E-Book zum sofortigen Download erhältlich (ISBN 978-3-8360-0102-1).

Manuela Schwarzkopf arbeitet am Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen.

Erscheint lt. Verlag 1.9.2009
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 120 g
Themenwelt Sozialwissenschaften Soziologie Gender Studies
Sozialwissenschaften Soziologie Spezielle Soziologien
Schlagworte Alleinerziehende • Alleinerziehung • Arbeitsmarktpolitik • Arbeitsmarktreform • Beschäftigungsförderung • Frauenarbeit • Geschlechterverhältnis • Grundsicherung • Hardcover, Softcover / Soziologie/Frauenforschung, Geschlechterforschung • Sozialwissenschaft • Soziologie • Wirtschaftssoziologie
ISBN-10 3-8360-1102-6 / 3836011026
ISBN-13 978-3-8360-1102-0 / 9783836011020
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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