Zeitschrift für Ideengeschichte Heft II/2 Sommer 2008: Letzte Worte
Seiten
2008
C.H.Beck (Verlag)
978-3-406-57265-4 (ISBN)
C.H.Beck (Verlag)
978-3-406-57265-4 (ISBN)
Den Anstoß zum Schwerpunktthema des Heftes der "Zeitschrift für Ideengeschichte" gab Ernst Jüngers Sammlung letzter Worte, die sich in seinem Nachlass in Marbach befindet. Hunderte von Karteikarten in vier Schubern, auf denen sich die angeblich letzten Äußerungen von Vergessenen wie von Berühmten, von der Hamburger Kiezgröße bis zu Hannibal verzeichnet finden.
Letzten Worten haftet etwas Grenzgängerisches und Vermächtnishaftes an, sie beanspruchen Dignität und tragen gleichzeitig ein hohes Risiko: Wird es den letzten Worten des Angeklagten vor Gericht gelingen, ein günstiges Urteil zu erwirken? Werden die Worte der Seherin Kassandra Gehör finden? Welches Bild der Wissenschaft wird in Lobreden auf verstorbene Akademiker gezeichnet? Um schließlich in der einen Frage zu münden: Hat wirklich der Tod das letzte Wort? Das Heft versammelt kultur- und literaturwissenschaftliche, rechtshistorische und theologische Antworten darauf.
In der Rubrik "Archiv" untersucht der Politik- und Kulturwissenschaftler David Kettler "Erste Briefe" von Exilanten, mit denen sie an alte Kontakte zu Personen anknüpfen, die in Deutschland zurückgeblieben waren.
Letzten Worten haftet etwas Grenzgängerisches und Vermächtnishaftes an, sie beanspruchen Dignität und tragen gleichzeitig ein hohes Risiko: Wird es den letzten Worten des Angeklagten vor Gericht gelingen, ein günstiges Urteil zu erwirken? Werden die Worte der Seherin Kassandra Gehör finden? Welches Bild der Wissenschaft wird in Lobreden auf verstorbene Akademiker gezeichnet? Um schließlich in der einen Frage zu münden: Hat wirklich der Tod das letzte Wort? Das Heft versammelt kultur- und literaturwissenschaftliche, rechtshistorische und theologische Antworten darauf.
In der Rubrik "Archiv" untersucht der Politik- und Kulturwissenschaftler David Kettler "Erste Briefe" von Exilanten, mit denen sie an alte Kontakte zu Personen anknüpfen, die in Deutschland zurückgeblieben waren.
Ulrich Raulff ist Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach am Neckar. Zuvor war er u. a. Feuilletonchef der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und Leitender Redakteur der "Süddeutschen Zeitung".
Helwig Schmidt-Glintzer, geboren 1948, ist Direktor der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel und Professor an der Universität Göttingen. Arbeitsschwerpunkt: Buddhismus und seine Geschichte.
Hellmut Th. Seemann, geb. 1953, ist seit 2001 Präsident der Klassik Stiftung Weimar. Zuvor war er in Frankfurt am Main u.a. als Verwaltungsdirektor der Kulturgesellschaft als deren Geschäftsführer und Direktor der Schirn Kunsthalle tätig.
| Erscheint lt. Verlag | 20.5.2008 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Zeitschrift für Ideengeschichte ; 2008/2 |
| Zusatzinfo | mit zahlreichen Abbildungen |
| Sprache | deutsch |
| Gewicht | 336 g |
| Themenwelt | Schulbuch / Wörterbuch ► Lexikon / Chroniken |
| Geisteswissenschaften | |
| Schlagworte | Geschichte • Ideen • Ideengeschichte • Kultur • Philosophie • Politik • Religion • Zeitschrift • Zeitschrift/Magazin |
| ISBN-10 | 3-406-57265-0 / 3406572650 |
| ISBN-13 | 978-3-406-57265-4 / 9783406572654 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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