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Selbstvertrauen. Erkenne deinen wahren Wert (eBook)

8 Schritte in ein neues Lebensgefühl - Der Weltbestseller von der Manifestations-Queen Roxie Nafousi

(Autor)

eBook Download: EPUB
2025
335 Seiten
Integral (Verlag)
978-3-641-33754-4 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Selbstvertrauen. Erkenne deinen wahren Wert - Roxie Nafousi
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6,99 inkl. MwSt
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Empowerment und Inspiration: Schritt für Schritt zu einem neuen Selbstwertgefühl

Das Vertrauen in uns selbst ist die unsichtbare Kraft, die uns antreibt, große Träume zu verwirklichen, mutig Risiken einzugehen und ein Leben zu führen, das wir wirklich lieben. Aber wie können wir diese Kraft in uns entfalten – gerade, wenn wir Selbstzweifel haben oder in einer schwierigen Lebenssituation stecken?
Bestsellerautorin Roxie Nafousi zeigt: Selbstvertrauen ist nicht nur ein Gefühl – es ist eine Lebenseinstellung, die wir wie einen Muskel aufbauen können. In acht einfachen Schritten und basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie Roxies persönlichen Erfahrungen, können wir unser stärkstes, authentisches Selbst zum Erblühen bringen – um unser Leben so zu gestalten, wie wir es uns erträumen.

  • Der Booster für unerschütterliches Selbstvertrauen: In die eigene Kraft finden, wahre Selbstliebe kultivieren und große Träume verwirklichen
  • Klare Anleitung, inspirierende Tipps und persönliche Einblicke in Roxie Nafousis Erfolgsgeschichte
  • Von der Autorin des Weltbestsellers »Manifestiere!«


Roxie Nafousi, die »Manifestations-Queen« (Forbes), ist Persönlichkeitscoach, Botschafterin für die Mental Health Foundation, Instagram-Kummerkastentante und Mitarbeiterin der Wellness-Plattform POOSH von Kourtney Kardashian. Mit ihren Webinaren und Workshops sowie dem Podcast The Moments That Made Me begeistert sie Zigtausende Menschen. Ihr erstes Buch Manifest erschien in 18 Ländern und stand monatelang auf den Bestsellerlisten in Großbritannien.

Der innere Kritiker


»Sobald die Leute dich richtig kennenlernen, werden sie dich verlassen – das weißt du doch, oder? Alle halten dich für eine Versagerin. Du wirst nie gut genug sein. Alle anderen sind besser als du. Warum kannst du nicht so sein wie sie?«

Solche vernichtenden Kommentare begleiteten mich fast mein ganzes Leben lang. Nein, sie stammten nicht von einem übergriffigen Partner oder einem Mobber aus der Schule. Es war eine Stimme in meinem Kopf. Und ich weiß, viele, die das hier lesen, kennen dieses Gefühl nur zu gut.

Der innere Kritiker ist einer der erbittertsten Feinde des Selbstvertrauens. Seine hartnäckige Stimme zählt dir alle deine vermeintlichen Fehler auf und hämmert dir ein, dass du nicht genügst. Sie hebt deine Schwächen hervor und verstärkt deine Selbstzweifel, bis du dich klein und wertlos fühlst. Diese Stimme nagt unaufhörlich an deinem Selbstvertrauen und nährt deine einschränkenden Überzeugungen.

Bevor wir diese innere Stimme zum Schweigen bringen können, müssen wir sie bewusst wahrnehmen. Selbsterkenntnis ist der erste Schritt jeder Veränderung. In der folgenden Übung kannst du deinen inneren Kritiker genauer unter die Lupe nehmen: Was sagt er? Wann spricht er? In welchen Situationen meldet er sich am lautesten zu Wort?

Übung: Den inneren Kritiker bewusst wahrnehmen

Zieh dich für zehn bis 15 Minuten an einen ruhigen Ort zurück, an dem du ungestört bist. Nimm dir bewusst Zeit, um über deinen Tag oder deine Woche nachzudenken. Schreib alle negativen Gedanken oder Sätze, die du über dich selbst gedacht oder gesagt hast und an die du dich erinnerst, in dein Journal.

Es ist völlig normal, dass dabei Gefühle aufkommen. Wenn du Traurigkeit oder Mitgefühl für dich selbst empfindest, erkennst du, wie hart du oft mit dir selbst umgegangen bist – und das ist ein wichtiger Schritt im Heilungsprozess. Warum? Weil du nur durch das bewusste Zulassen und Annehmen des Schmerzes, den dein innerer Kritiker verursacht hat, lernen kannst, ihn loszulassen.

Sei so konkret wie möglich und nutze die folgenden Fragen als Leitfaden:

  • Welche negativen Aussagen triffst du häufig über dich selbst?
  • In welchen Situationen oder bei welchen Erlebnissen tauchen diese Gedanken auf? Zum Beispiel bei der Arbeit, in Beziehungen, im Fitnessstudio oder wenn du dich im Spiegel betrachtest.
  • Wie fühlst du dich, wenn dein innerer Kritiker so zu dir spricht? Antworte möglichst präzise: Empfindest du Scham, Angst, Schuld, Traurigkeit oder fühlst du dich wertlos?

Großartig! Du hast dich deiner Verletzlichkeit gestellt und deinen inneren Kritiker erkannt. Das ist nicht immer leicht, aber ein wichtiger erster Schritt zur Veränderung.

Nachdem du die Gedanken identifiziert hast, die dein innerer Kritiker pausenlos äußert, lautet die nächste Aufgabe: Finde heraus, woher sie kommen. Diese kritische Stimme wurzelt fast immer in früheren Erfahrungen oder in alten Verletzungen. Um die Macht des inneren Kritikers zu brechen, musst du herausfinden, woher seine Gedanken stammen, und sie verändern.

In der Einzelarbeit mit Klientinnen und Klienten bitte ich sie an dieser Stelle, mir ihre Lebensgeschichte von Anfang an zu erzählen, so weit sie sich erinnern können. Ich ermutige sie, alles zu sagen, worüber sie sprechen möchten, und erkläre, dass auch scheinbar unwichtige Erinnerungen von Bedeutung sein können.

Ein Beispiel: Ein Klient kam zu mir, weil er in seiner neuen Beziehung Schwierigkeiten hatte, Gefühle zu zeigen. Obwohl er seine Partnerin liebte, konnte er ihr das kaum zeigen. Erst als er seine Geschichte erzählte, ließen sich die Gründe für sein Verhalten herausarbeiten. Während er über seine Vergangenheit sprach, wurden ihm selbst nämlich die Zusammenhänge bewusst: Er erinnerte sich daran, dass seine Mutter die Familie verließ, als er 13 war – eine Erfahrung, die ihn tief prägte und dazu führte, dass er unbewusst Liebe mit Verlust gleichsetzte.

Später trennte sich seine erste feste Freundin von ihm, kurz nachdem er ihr seine Liebe gestanden hatte. Diese Erfahrung verstärkte seine Überzeugung, dass emotionale Offenheit zu Ablehnung und Schmerz führt. Um sich vor weiteren Verletzungen zu schützen, baute er emotionale Schutzmauern auf, die ihn aber auch von seiner heutigen Partnerin entfernten.

Als er diese Zusammenhänge erkannt hatte, konnte er …

  1. … Mitgefühl für sich selbst und sein Verhalten entwickeln, weil er die Gründe dafür verstand.
  2. … seine aktuelle Beziehung objektiver betrachten, frei von den Einflüssen alter Verletzungen.
  3. … die Bereiche identifizieren, in denen tiefere Heilung notwendig war, um sich weiterzuentwickeln.

Genauso können wir unserem inneren Kritiker die Macht nehmen, indem wir seine Wurzeln erkennen. Wenn du verstehst, dass seine Stimme nur das Echo vergangener Erfahrungen ist, kannst du sie als das sehen, was sie wirklich ist: keine objektive Wahrheit, sondern eine Geschichte, die du irgendwann verinnerlicht hast.

Wenn wir die Ursprünge unserer einschränkenden Überzeugungen aufdecken, wird klar, wie lange sie unser Selbstbild geprägt haben und wie sehr sie unser Denken, Handeln und unsere Sicht auf die Welt beeinflussen.

Übung: Denk über dein Leben nach, um deinen inneren Kritiker zu verstehen

Diese effektive Übung wende ich auch mit meinen Klientinnen und Klienten an. Sie kann dir dabei helfen, tiefer in deine Vergangenheit einzutauchen und nachzuvollziehen, warum die Stimme der Angst und des Zweifels – der innere Kritiker – so hart zu dir ist.

Hinweis: Diese Selbstreflexion kann schmerzhafte und sogar traumatische Erinnerungen wachrufen. Deshalb ist es wichtig, sie voller Mitgefühl und Achtsamkeit für dich selbst anzugehen. Wenn du dich überfordert fühlst, gönn dir ruhig eine Pause. Lass dir Zeit. Du musst nicht alles auf einmal bewältigen. Geh in deinem Tempo vor, wenn du dich bereit und sicher fühlst. Sollte dich diese Reflexion zu sehr belasten, kann es hilfreich sein, dir therapeutische Unterstützung zu holen, die dich einfühlsam durch diesen Prozess begleitet.

Stufe 1: Hinterfrage deine Überzeugungen

Denk über die negativen Aussagen nach, die du in der ersten Übung notiert hast. Welche Überzeugungen könnten dahinterstecken? Sagt dein innerer Kritiker zum Beispiel oft: »Mein Partner liebt mich nicht«, dann könnte das auf Überzeugungen wie »Ich bin nicht liebenswert« oder »Ich verdiene keine Liebe« hindeuten.

Stufe 2: Erforsche die Ursachen

Gibt es bestimmte Erlebnisse, die deine Selbstzweifel ausgelöst haben könnten? Überlege, in welchen Situationen diese Überzeugungen entstanden sein könnten oder welche Erfahrungen sie später vielleicht noch verstärkt haben.

Geh tiefer: Erweiterte Reflexion


Wenn du bereit bist, weiter in die Tiefe zu gehen, kannst du mit der folgenden Übung deinen inneren Kritiker noch besser kennenlernen:

  • Notiere die wichtigsten Lebenserfahrungen, an die du dich erinnern kannst, und konzentriere dich auf besonders eindrückliche oder unvergessliche Momente. Versuche, mindestens zwei Schlüsselerlebnisse aus jeder Lebensphase (Kindheit, Jugend, frühes Erwachsenenalter) aufzuspüren. Das können Situationen gewesen sein, in denen du dich kritisiert, schwach oder unzulänglich gefühlt hast.
  • Achte auf wiederkehrende Muster oder Verbindungen zu deinem heutigen Leben – was haben diese Erfahrungen gemeinsam? Gibt es Aha-Erlebnisse, die dir helfen, die Stimme deines inneren Kritikers besser zu verstehen?

Diese Übung ist inzwischen ein fester Bestandteil meines Lebens. Immer wenn ich mich dabei ertappe, etwas Negatives sagen zu wollen, halte ich inne und frage mich nach der Ursache. Ein alter Glaubenssatz? Eine frühere Erfahrung? Diese Selbstreflexion hilft mir, alte Muster zu durchbrechen, Situationen objektiver zu betrachten und freundlicher und verständnisvoller mit mir selbst umzugehen. Mit der Zeit wird diese Praxis zur Gewohnheit und fördert einen positiven, unterstützenden inneren Dialog.

Den inneren Kritiker zu erkennen und seine Ursachen zu identifizieren, ist der erste Schritt zur Veränderung. Sobald dir das gelingt, kannst du beginnen, deine Gedanken umzuschreiben.

Für diesen Prozess möchte ich dir drei grundlegende Prinzipien mit auf den Weg geben:

Du bist nicht deine Gedanken


Vielleicht fühlst du dich manchmal von deinen negativen Gedanken überwältigt. Doch erinnere dich: Du bist nicht deine Gedanken, sondern ihr Beobachter. Nur weil ein bestimmter Gedanke auftaucht, heißt das nicht, dass er dich definiert. Sobald du erkennst, dass du deine Gedanken wahrnehmen kannst, ohne dass sie dich beherrschen, gewinnst du Abstand. Du kannst dann bewusst entscheiden, wie du auf diese Gedanken reagieren möchtest.

Diese innere Distanz gibt dir die Freiheit, gelassener, überlegter und effektiver auf Situationen zu reagieren, statt dich von spontanen oder irrationalen Gedanken zu impulsiven Handlungen verleiten zu lassen.

Nicht jeder Gedanke ist wahr


Gedanken spiegeln oft nicht die Realität wider. Es sind eher subjektive Interpretationen, beeinflusst von unseren Emotionen, Vorurteilen, früheren Erfahrungen und Wahrnehmungsverzerrungen.

Du musst nicht jeden Gedanken für wahr halten oder ihm folgen. Es ist wichtig, zwischen förderlichen und schädlichen oder falschen Gedanken zu unterscheiden, um nicht in...

Erscheint lt. Verlag 27.8.2025
Übersetzer Sabine Zürn
Sprache deutsch
Original-Titel Confidence
Themenwelt Sachbuch/Ratgeber Gesundheit / Leben / Psychologie Esoterik / Spiritualität
Sachbuch/Ratgeber Gesundheit / Leben / Psychologie Lebenshilfe / Lebensführung
Schlagworte eBooks • Empathie • Erfolg • Gefühle • Gesetz der Anziehung • Gewohnheiten ändern • Glücklich sein • inneres Potenzial • Lebensfreude • Leitfaden zur Persönlichkeitsentwicklung • Manifestieren • Mentaltraining • Mindset • Motivation • Persönlichkeitsentwicklung • Positives Denken • Ratgeber • selbstbewusstsein stärken • Selbstentwicklung • Selbstfindung • Selbstliebe • Selbstwert • Selbstwertgefühl • Träume verwirklichen • vertraue dir selbst • Vertrauen in eigene Fähigkeiten • Wünsche • Wunscherfüllung • Young Advice • Zuversicht
ISBN-10 3-641-33754-2 / 3641337542
ISBN-13 978-3-641-33754-4 / 9783641337544
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