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Ewige Reise (eBook)

Über das Leben und das Leben danach

(Autor)

eBook Download: EPUB
2024 | 4. Auflage
276 Seiten
BoD - Books on Demand (Verlag)
9783769359770 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Ewige Reise - Jo Haber
Systemvoraussetzungen
8,99 inkl. MwSt
(CHF 8,75)
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Gibt es ein Leben nach dem Tod - oder nur das große schwarze Nichts? Die größten Fragen der Menschheit lauten: Was passiert nach dem Tod? Ist unser Bewusstsein mehr als bloße Materie? Der Autor verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Quantenphysik mit spirituellen Erfahrungen und zeigt eine faszinierende Perspektive auf das Leben nach dem Tod. Mit leicht verständlichen Erklärungen und inspirierenden Denkanstößen wird deutlich, dass Geburt und Tod nur Stationen auf einer langen Reise sind - und das vermeintliche Dunkel sich in strahlendes Licht verwandeln kann. Ein Buch für alle, die mehr über den Sinn des Lebens, Nahtoderfahrungen und die Verbindung zwischen Wissenschaft und Spiritualität erfahren möchten.

Der Autor wurde 1956 in Dortmund geboren. Er studierte Wirtschaftswissenschaften, Germanistik und Pädagogik und leitete als Studiendirektor viele Jahre den Bereich Erwachsenenbildung an einem Berufskolleg. Zeit seines Lebens interessieren ihn allerdings auch philosophische, theologische und esoterische Fragestellungen. Warum? Vielleicht weil er selbst schon einmal an einem tiefen Abgrund stand oder weil es einfach auch nur unendlich spannend ist. Seit seiner Pensionierung arbeitet er als ehrenamtlicher Mitarbeiter in einem ambulanten Hospizdienst.

Kapitel I


Von der Wirklichkeit und anderen Wirklichkeiten


Abb. 1

Wie auch immer Sie die Frage nach einem Leben nach dem Tod beantworten, egal! Fragen Sie sich doch bitte zuerst einmal, ob Sie sich überhaupt schon einmal eingehender mit dieser Frage beschäftigt haben. Welche Vorstellungen haben Sie vom Tod? Oder beschleicht Sie sofort ein eher mulmiges Gefühl, wenn Sie daran denken? Verbinden wir mit dem Tod doch zumeist so Negatives wie Verlust, Trauer, Beerdigungen im Nieselregen, Angst vor dem Unbekannten und anderes Unschöne! Ja, das sind Begleiterscheinungen, die wahrlich auf der Beliebtheitsskala nicht ganz oben stehen. Vielen treibt es gar Schweißperlen auf die Stirn, glauben der Tod klopfe einem persönlich auf die Schultern, würde man sich mit ihm zu sehr befassen. Also, dann doch lieber verdrängen! Das Leben ist schließlich anstrengend genug. Eigentlich nur zu verständlich eine solche Sichtweise.

Und doch, die Medaille unseres Lebens, unseres Seins hat nun einmal diese zwei Seiten, die des Lebens und die des Todes. Blende ich die eine Seite aus, verdränge ich sie, so ist sie ja nicht weg, sondern bleibt nur unbeachtet, unbeleuchtet. Bleibt sie aber unbeleuchtet, so kann dies nur, nein, so muss dies zu all jenen diffusen und bedrohlichen Ängsten vor dem Unbekannten, vor dem Tod führen, die uns nur zu oft den Schlaf rauben.

Nach einer Umfrage in Deutschland glauben nur 38 Prozent der Befragten an ein Leben nach dem Tod (1). Ja, unsere westliche Welt wird immer nüchterner, entzaubert sich auf eine geradezu atemberaubende Weise und verliert dadurch natürlich immer mehr auch den Bezug zu spirituellen Fragen. Schließlich ist der nächste Tripp nach Mallorca oder auch das neue Auto doch so viel wichtiger.

Versuchen wir also diesen, sagen wir einmal eingeschränkten, wesentliche Dinge aussparenden Blick auf unser Sein zu erweitern, versuchen wir jene angstbesetzte Dunkelheit durch Lichtstrahlen zu erhellen, um nicht nur der einen, sondern auch der anderen Seite der Medaille, auch diesem so wichtigen Baustein unseres Seins, gerechter zu werden. Verschaffen wir einer neuen Sichtweise Raum, die Ängste in vertrauende Zuversicht wandeln kann.

Eigentlich dürfte die Antwort auf meine Frage ja gar nicht so schwierig sein. Alle Religionen gehen schließlich davon aus, dass da noch etwas kommt nach dem Tod. Doch, wie wir alle wissen, Glaube und Wissen sind eben zwei Paar Schuhe. Wie also der Pfarrer von nebenan antworten würde, dürfte relativ klar sein. Wie aber würden wohl Menschen antworten, die es aufgrund ihrer Ausbildung und Profession eigentlich besser wissen müssten? Ich denke da insbesondere an Wissenschaftler, an Mediziner, die sich ja auch auf das immer größer werdende naturwissenschaftliche Wissen, auf Erkenntnisse der Biologie, Chemie oder auch Physik, stützen können. Was sagen sie zur Endlichkeit unseres Seins?

Die Antwort ist relativ eindeutig und sehr nüchtern: Wenn der Mensch stirbt und damit auch die Schaltzentrale im Kopf, unser Gehirn, dann bedeutet das das absolute Ende. Dann kann nichts mehr kommen. Ein Leben nach dem Tod ist wissenschaftlich betrachtet unmöglich. Unsere Reise endet also hier endgültig. Unser Bewusstsein, sprich unsere Individualität, unser Ich-Empfinden, also all das, was Sie zum Beispiel auch bewogen hat, dieses Buch zu lesen, das geht unter, erlischt unwiderruflich mit dem Absterben des Gehirns. Diese scheinbar nicht mehr anzuzweifelnde, unumstößliche Auffassung spiegelt die offizielle wissenschaftliche Lehrmeinung wider und wird auch mit dem Begriff Gehirnbewusstsein umschrieben. Das bedeutet im Klartext, unser Gehirn produziert Bewusstseinsprozesse quasi aus sich selbst heraus, und wenn es abstirbt, dann ist Schluss. Punkt!

Wissen sollte man hierbei allerdings, dass diese Sichtweise lediglich eine Hypothese, eine Annahme ist, die wissenschaftlich in keiner Weise belegt ist. Man unterstellt also nur dieses Gehirnbewusstsein. Damit steht diese Annahme in einem eindeutigen Gegensatz zu bewiesenen, nicht mehr anzuzweifelnden medizinischen Fakten wie etwa, dass das Herz Blut durch die Adern pumpt. Für den amerikanischen Neurochirurgen und Harvard-Dozenten Eben Alexander steht außer Frage, dass Neurowissenschaftler (Neurowissenschaften befassen sich mit dem Aufbau und der Funktionsweise des menschlichen Gehirns.) zwar wüssten, welche Areale im Gehirn wann aktiviert sind, zum Beispiel welche Bereiche aktiv sind, wenn Sie dieses Buch lesen, nicht aber, wie aus diesem unfassbaren Wirrwarr von Neuronen und Synapsen so etwas wie Bewusstsein entstehen könnte. So auch der deutsche Hirnforscher Gerhard Roth, dass es nämlich den Neurowissenschaften nicht möglich sei, die Eigenschaften des Bewusstseins aus Eigenschaften der Gehirnaktivitäten logisch zwingend abzuleiten. Punktum, es gibt auch nicht ansatzweise eine fundierte wissenschaftliche Erklärung dafür, wie das Gehirn Bewusstsein erschaffen könnte. Es existiere keinerlei theoretischer Rahmen, der Gehirn und Bewusstsein miteinander verbindet, so noch einmal Eben Alexander. Merkwürdig! Und dennoch behaupten nach wie vor maßgebliche Wissenschaftler, dass es sich nur so verhalten könne, dass allein das Gehirn Bewusstsein produziere, ganz in Analogie zu einem Fernsehgerät, das ja schließlich auch Filme und Serien produziert. Noch gestern habe ich mir eine neue Netflix-Serie angeschaut. Wie bitte, was meinen Sie? Der Fernseher produziert gar keine Serien? Habe ich da etwas falsch verstanden? Ist es dann aber nicht genauso gut möglich, dass unser Gehirn auch nur so etwas wie eine Vermittlungsstation für das Programm Bewusstsein ist, ganz in Analogie zu der ureigenen Funktion eines Fernsehgerätes? Ohne Frage, ganz schön gewagte Gedanken. Aber sind sie wirklich so abwegig? Und genau das werden wir genauer untersuchen müssen.

Warum man in den Naturwissenschaften für solcherart Gedanken zumeist nur ein müdes Lächeln übrighat, dafür müssen wir die Zeit ein wenig, so rund 500 Jahre, zurückdrehen. Ausgelöst, man könnte fast sagen verbockt, hat dies nämlich in erster Linie die katholische Kirche mit ihrer geradezu manischen Wissenschaftsfeindlichkeit. Die Kirche allein bestimmte damals, was zu glauben ist und was nicht. Wissen dürfe allein dem Glauben dienen, quasi als ergänzende Bestätigung der kirchlichen Glaubensvorstellungen. Nur ein Beispiel von vielen: Die Erde ist Mittelpunkt des Universums und die Sonne dreht sich um die Erde. Logisch! Die Sonne geht ja schließlich auf und unter. Und dass wir Menschen als Krönung göttlicher Schöpfung der Mittelpunkt des Universums sein müssen, ist ja auch klar. Aber die Menschen waren zum Glück nicht alle nur obrigkeits- und damit auch kirchenhörig. Johannes Kepler (1571 – 1630) und Nikolaus Kopernikus (1473 – 1543) waren zum Beispiel so kluge Köpfe, die selber nachdachten und erkannten, dass da etwas nicht stimmen konnte: Die Sonne dreht sich gar nicht um die Erde, sondern umgekehrt, die Erde dreht sich um die Sonne wie auch alle anderen Planeten. So ist es richtig. Das italienische Allroundgenie Galileo Galilei (1564 – 1641) hat diese geradezu revolutionäre Sichtweise durch eigene Untersuchungen bestätigt und dies auch öffentlich vertreten. Das war nun aber etwas zu viel für die Kirche. Nein, nein, man kann doch nicht so einfach das kirchliche Weltbild auf den Kopf stellen. Galilei sollte widerrufen. Sonst würde ihm der Scheiterhaufen drohen. Das machte man früher so. Ich weiß nicht, was Sie gemacht hätten? Ich kann durchaus nachvollziehen, dass er sich für die weniger heiße Variante entschieden hat. Er wurde übrigens erst im Jahre 1992 von Papst Johannes Paul II. rehabilitiert. Ja, manche Dinge brauchen halt etwas länger.

Mit der kopernikanischen Wende, sprich der Abkehr vom geozentrischen Weltbild, nach dem sich die Sonne um die Erde dreht, hin zum heliozentrischen, begann vor rund 500 Jahren sozusagen auch der Siegeszug der Naturwissenschaften. Wir Menschen wollen halt die Welt verstehen, zur Not auch ohne Gott. Isaac Newton (1643 – 1727), um nur einen bedeutenden Physiker zu nennen, hat fraglos epochale naturwissenschaftliche Entdeckungen gemacht, die bis heute gelten. Die bedeutendste war zweifelsohne seine Theorie von der Schwerkraft. Mit dem Gravitationsgesetz bewies er, dass sich Körper gegenseitig anziehen und mit ihrer Schwerkraft aufeinander einwirken. Deshalb wird die Erde auch von der Sonne angezogen und der Apfel, der zu Boden fällt, von der Erde. Nach Newton funktioniert die Welt, das ganze Universum quasi wie ein Uhrwerk, ist also so etwas wie eine Maschine, die nach klaren berechenbaren Gesetzmäßigkeiten arbeitet. Würde man all diese Gesetzmäßigkeiten kennen, wüsste man, warum etwas passierte, heute passiert und morgen passieren wird. Und dieses Uhrwerk-Universum besteht aus Materie, aus kleinen Teilchen, aus kleinsten, massiven, festen, harten, undurchdringlichen, unteilbaren und beweglichen Kügelchen (Partikeln), wie sich Newton sicher war und auch schon die alten Griechen vor über 2500 Jahren. Sie bezeichneten diese kleinsten nicht mehr teilbaren Kügelchen als Atome. Und so begründeten die alten Griechen den sogenannten Materialismus, nach...

Erscheint lt. Verlag 16.12.2024
Sprache deutsch
Themenwelt Sachbuch/Ratgeber Gesundheit / Leben / Psychologie Esoterik / Spiritualität
Schlagworte Bewusstsein & Wahrnehmung • Bewusstsein und multidimensionales Leben • Bücher für Wahrheitssuchende • Die Reise der Seele • Glaubensfragen und Wissenschaft • Gott • Hat das Bewusstsein eine höhere Ebene? • Kosmische Energie • Leben nach dem Tod • Leben nach dem Tod buch • Metaphysik & Esoterik • Mystik und Metaphysik Bücher • Nahtoderfahrungen • Nahtoderfahrungen berichten • Philosophie & Ethik • Philosophie des Lebens • Quantenphysik • quantenphysik spiritualität • Quantenphysik und Wiedergeburt • Reinkarnation • Seele und Energie • Seele und Quantenphysik • Selbstfindung und Bewusstsein • Sinn des Lebens • sinn des lebens buch • Spiritualität • Spiritualität und Wissenschaft • Sterben und was danach kommt Buch • Tod & Jenseits • Tod und Jenseits Bücher • Tod und Wiedergeburt spirituell • Was passiert nach dem Tod? Buch • Wiedergeburt
ISBN-13 9783769359770 / 9783769359770
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