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Der Sphärenwanderer (eBook)

Reisen, Begegnungen und Offenbarungen in anderen Dimensionen * Überarbeitet und erweitert

(Autor)

Uwe Laubach (Herausgeber)

eBook Download: EPUB
2024 | 1. Auflage
504 Seiten
Books on Demand (Verlag)
978-3-7597-0002-5 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Der Sphärenwanderer -  Herbert H. G. Engel
Systemvoraussetzungen
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Erlebnisse und Begegnungen in unbekannten Jenseitswelten... Im Sommer des Jahres 1945, kurz nach Beendigung des 2. Weltkrieges, wurde dem Autor, als einem heimkehrenden deutschen Soldaten - fernab von den fast allgegenwärtigen Trümmerstätten jener Zeit -, eine große Vision zuteil, welche seine quälenden Fragen nach dem Erden- und Menschenschicksal mit einem Schlag beantwortete. In der Folge durfte Herbert Engel wunderbare Erfahrungen sammeln, die er im Ersten Teil des Buches, des wahren Lebensberichtes eines Suchers nach Welten-Erkenntnis, per farbiger Schilderungen der verschiedensten astralen Landschaften, dem Leser authentisch beschreibt. Immer öfter geschah es nämlich nun, dass er, meist zu nachtschlafender Zeit, bei vollem und klarem Bewusstsein, aus seinem Körper geholt und von Botschaftern, bzw. Geistführern erhabener Welten durch diverse Schattierungen der jenseitigen Sphären geleitet wurde. Im Kontakt mit unzähligen Jenseitsbewohnern erfuhr er alles über das neue Leben der Abgeschiedenen und ihre unermüdliche Arbeit zur seelisch-geistigen Entwicklung. Im Zweiten Teil des Buches lassen uns seine transzendenten Mentoren, aus einem Universum des Lichts und der Liebe, an den großen Geheimnissen des kosmischen Wirkens teilhaben. Ergänzt wird sein Werk, in dieser Neufassung, durch einen Nachspann, der dem forschenden Leser viele nützliche Querverweise und interessante Fingerzeige zum Text, in kurz gefassten Anmerkungen des Überarbeiters/Co-Autoren, liefert.

Herbert Heinrich Georg Engel wurde am 26. Januar 1914 in Berlin geboren. Der Sohn des in spirituellen Kreisen recht bekannten Leopold Engel verstarb im hohen Alter von 92 Jahren, am 14. August 2006, in Enkenbach-Alsenborn (bei Kaiserslautern).

8 - Helfender Eingriff aus der Transzendenz


Auf meiner Wanderung, oder besser gesagt Flucht, nach Westen im Jahre 1945, war mir mit aller Deutlichkeit von der anderen, der kosmischen, Seite unseres Lebens (welches nur gar zu oft, und ganz irrtümlich, allein auf das irdische Dasein bezogen wird), gründlichst beigebracht worden, dass der Mensch nicht nur auf der Basis materieller Grundlagen lebt und sich glücklich fühlen kann!

Anscheinend kam jetzt, mit aller Gewalt, eine Phase der Erinnerung an diese existenzielle Tatsache auf mich zu.

Meine Besuche bei dem Ehepaar in Köln hatte ich weiter fortgesetzt. Durch meine Mitgliedschaft in der "Gesellschaft für wissenschaftlichen Spiritismus" war ich in deren Mitteilungsblatt auf Berichte gestoßen, die mir die Echtheit meiner Erlebnisse mit der Transzendenz bestätigten.

Man konnte nun, da ich, wie alle Menschen in der neuen Bundesrepublik, am Aufbau der deutschen Wirtschaft teilnahm, eigentlich recht froh und klaglos sein. Aber: Je mehr die Zufriedenheit mit den materiellen Gütern wuchs, umso mehr wurde mir bewusst gemacht, dass wir Menschen alle - und ich anscheinend besonders reichlich - auf der Erde zwecks Belehrung leben!

Mein Gesundheitszustand, der sich, rein irdisch beurteilt, natürlich leichthin von den Kriegsnachwirkungen ableiten ließ, nahm immer kritischere Ausmaße an. Der Blutdruck sank erheblich. Besuche beim Arzt, schon in Honnef, samt Verschreibung von Medikamenten, hatten kaum oder gar keinen Erfolg. Ich wurde sozusagen aus Angst vor dem Versagen meines Körpers auf die Seite der wirklichen Stütze und Ursache allen Lebens getrieben. Der einzige Unterschied in meinem Verhalten, zu dem, was, in Notsituationen, die meisten Menschen tun, war bei mir wohl eine gewisse Freiwilligkeit, welche sich aus meinen Erfahrungen mit der, hinter dem "Schleier" verborgenen, Realität speiste.

Keinen Abend ließ ich vergehen, ohne mich der anderen Seite, der uns irdischen Menschen unsichtbaren, universalen Welt, zuzuwenden. Um Fragen und Missdeutungen zu vermeiden, geschah dies meist nach dem Zubettgehen.

Eines späten Abends, nach langem Ringen um spürbaren Kontakt (ein Vorgang, der nur zu umschreiben, aber kaum zu erklären ist), kam ich in einen Zustand, als sei ich, aus dem Körper heraus, gegen eine unüberwindliche Barriere bugsiert und stünde nun mit dem Rücken zur Wand - ohne Ausweichmöglichkeit!

Vor mir baute sich, zeitgleich, eine mattschwarze Fläche auf...

Die dunkle Silhouette eines großen, hochgewachsenen, von einer grellweißen Aura umrahmten, Mannes kristallisierte sich aus dieser heraus. Mir würgte es in der Kehle, der Atem schien zu stocken; das Phänomen, welches an Deutlichkeit zunahm, ähnelte in etwa einer totalen Sonnenfinsternis, wenn sich der Mond vor unser Zentralgestirn schiebt und nur noch die gleißende Korona sichtbar bleibt.

Reaktiv brach in mir eine, bisher unbewusst gebliebene, innere Abwehr zusammen und ich verstand: "Ja, schaue mich nur an! Vielleicht darf ich hoffen angenommen zu werden? Vielleicht... Bitte helfe mir, mein Herr, mein Christus!"

An meinem körperlichen Zustand änderte sich nichts; ich war so weit am Ende meiner Kräfte, zum zweiten Mal in meinem Leben, für alle Fälle, wie schon im Kriege, für den Fall der Nichtwiederkehr (damals für meine Mutter), eine testamentarische Verfügung für das geringe Eigentum zu verfassen.

In der Nacht vom 27. auf den 28. Juli 1951 hatte ich einen Traum, der mir, wegen seines unlogisch erscheinenden Inhaltes, zunächst nicht bedeutsam erschien. Mein verstorbener Vater, der 1931 in die Jenseitswelt ging [1], stand in diesem Nachtgesicht vor mir und hielt ein Pergamentpäckchen in den Händen, das er, mit Blick auf mich, öffnete. Es enthielt - ein menschliches Herz!

Ich fragte ihn daraufhin, ob ich mit meinem Herzen noch länger leben könne.

Mein Vater schüttelte bedauernd den Kopf: "Nein, mit Deinem Herzen nicht!" Aufmunternd schaute er indes auf das Herz in dem geöffneten Päckchen, lächelte mir zu und sagte: "Jener würde ein berühmter Arzt auf der Welt werden, der ein krankes Herz gegen ein gesundes in der Menschenbrust austauschen könnte!" [2]

Der Traumhergang entschwand mir im Getriebe des folgenden Tages - bis mir seine Tragweite für mich, erst 24 Stunden später, enthüllt und klar, wie Schuppen von den Augen fiel..:

Josy fuhr an diesem Tag mit unserem kleinen Leonhard nach Königswinter. Auf den 26. Juli war in der Familie ihres Bruders ein Namenstag und ein Geburtstag gleichzeitig gefallen - und heute, also am 28., wollte man dies feierlich begehen.

Ich kam wenig später, gegen 10 Uhr vormittags, mit dem Fahrrad in Königswinter an. Trotzdem mir dabei wie einem Schwerkranken zumute war, denn mein Kreislauf befand sich überaus schwach, wollte ich mich keinesfalls hängenlassen und hatte die sportive Variante (wenngleich auch im "Schneckentempo") der Fortbewegung gewählt.

Bei Josy und der Familie ihres Bruders angekommen, stellte ich mein Fahrrad ab und wanderte, nach kurzer Begrüßung und Gratulation, langsam das Siebengebirge hinauf; immer in der Hoffnung, dass die unmittelbare Nähe der kraftspendenden Natur mir mehr, als die unwirksamen Medikamente helfen könnte.

Schließlich kam ich in die Nähe der Löwenburg und wechselte, in träumerischer Verfassung, auf einen Seitenausleger des Berges, in halber Höhe besagter mittelalterlicher Ruine. Kein Fußweg führte zu diesem Teilstück des Berges, der von hohem Gras und Büschen bewachsen war. Man hatte aber, von dieser Stelle aus, einen wunderschönen freien Blick auf den Rhein, die gegenüberliegenden Höhen des Rodderberges und den Rolandsbogen.

Verschnaufend setzte ich mich in einem Polster warmen Waldgrases nieder. Von diesem Moment an entglitt mir der Zeitablauf, wurde ich im Innersten still, gedankenleer...

Es durchschüttelte mich eine fremde Kraft, die mir Anweisung zum Beten gab und mich in wechselnde Körperstellungen beorderte, welche ich jeweils auszuführen hatte. Ich folgte, halb abwesend und dennoch bis ins Mark erschüttert, diesen Direktiven und nahm zwei nebelhafte Gestalten neben mir wahr, die sich um mich bemühten.

Ich wurde "magnetisiert", wie ich es früher, als Knabe, bei meinem Vater beobachtet hatte, wenn er Kranke behandelte. Dann, als ich in Richtung nach Süden, also etwa zum Rolandsbogen, kniete, bildete sich, stabil in der leeren Luft stehend, zuerst diffus und ätherisch-flüchtig, bald jedoch immer deutlicher sichtbar, ein gewaltiges, etwa zehn Meter hohes, Kreuz aus. Darüber wurde das, einen satten Steinwurf entfernt vor mir entstehende, Phänomen beständig strahlender!

Durch die Sperre meines, der Hingabe nur schwer sich öffnenden, Verstandes, mag es wohl bedingt gewesen sein, dass ich während dieses unglaublichen Vorganges noch Sorge trug, von gegebenenfalls zufälligen Wanderern gesehen werden zu können. Als ich deshalb, während eines Momentes kritischer Selbstwahrnehmung, meine nebelhaften Helfer fragte, ob auch kein neugieriger, menschlicher Beobachter in der Nähe sei, beschwichtigte mich einer von ihnen, mit unterschwelliger Ironie in der Stimme, laut und vernehmlich: "Keine Angst, Du bist mutterseelenallein!"

Mein Körper erweckte mir den Eindruck der zeitweisen physischen Auflösung. Ich empfand mich als minderwertiges Subjekt einer hohen, erhabenen Kraft übergeben; es war schließlich nichts mehr an gesteigertem Selbstwert und innerem Stolz vorhanden, welchen ich zu erhalten trachtete. Im Gefolge dieser Ergebung strahlte das Kreuz, wie hochglänzendes Silber, auf und im gleichen Moment erschien, an die Balken geheftet, die Gestalt des gemarterten Gottessohnes in sonnenhaft-leuchtendem Gold.

Darüber brach mein trennendes Ego gänzlich zusammen..! Als ich meine Stirn wieder vom Boden erheben konnte, schlug mein Herz regelmäßig und kräftig wie seit Jahren nicht mehr! Die Nebelgestalten beteten mit mir gemeinsam das "Vater-unser". Es vergingen noch einige Minuten - so kam es mir zumindest vor - bis die Aufforderung an mich gerichtet wurde, mich zu erheben und prüfend zu bewegen. Das Blut pulste kraftvoll durch meine Adern. Sich auf meine offensichtliche, neu gewonnene, Gesundheit beziehend, empfahl mir einer der Helfer - sollte es mir in Zukunft irgendwann wieder einmal schlechter gehen - einen bestimmten, mantra-ähnlichen, Glaubenssatz zu repetieren, der in Verbindung mit meinem Verhältnis zum Gotteslicht stünde. Ich solle dies aber für mich behalten. So habe ich es später auch tatsächlich regelmäßig mit Erfolg angewendet.

Die Geisthelfer begleiteten mich noch ein Stück des Weges - bis sie mich, allein und glücklich, zurückließen.

»

Kein schriftlicher Bericht könnte je angemessen wiedergeben, was für ein gehobenes Empfinden eine Menschenseele bei solchen Ereignissen verspürt!

Erkenntnisse werden vermittelt, die sich auf das eigene Ich, den persönlichen Wert (oder...

Erscheint lt. Verlag 14.5.2024
Sprache deutsch
Themenwelt Sachbuch/Ratgeber Gesundheit / Leben / Psychologie Esoterik / Spiritualität
Geisteswissenschaften
Schlagworte Astralreisen • Brückenschlag Diesseits <···> Jenseits • Erfahrungswissen • Geistführer • Offenbarungen
ISBN-10 3-7597-0002-0 / 3759700020
ISBN-13 978-3-7597-0002-5 / 9783759700025
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