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Selbstermächtigung -  Sharon MCErlane

Selbstermächtigung (eBook)

Die Offenbarung des zutiefst Weiblichen
eBook Download: EPUB
2020 | 1. Auflage
240 Seiten
Neue Erde (Verlag)
978-3-89060-341-4 (ISBN)
Systemvoraussetzungen
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(CHF 16,60)
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Wenn die Weisheit der Großmütter vernommen wird, wird die Welt heilen Sharon McErlane hat viele Jahre als Therapeutin gearbeitet und unmittelbar erfahren, wie sehr unsere männlich dominierte Sicht- und Lebensweise viele Menschen traurig, krank und unglücklich macht. In einer inneren Schau begegnet ihr eines Tages der 'Große Rat der Großmütter', der ihr ein energetisches Gewand schenkt. Anschließend lernt sie schamanisch zu reisen und immer wieder mit den Großmüttern Verbindung aufzunehmen. Dieses Buch erzählt von diesen Reisen und vermittelt die Lehren der Großmütter. Es möchte die Frau wieder in ihre eigene Macht führen, die so ganz anders ist als männliche Macht. Auch die Männer leiden, wenn Yin und Yang nicht im Gleichgewicht sind. Wenn ein Baum nur in den Himmel wächst und die Wurzeln verdorren, weil das Tiefe, Dunkle, Weiche und Feuchte geringgeschätzt wird, dann wird er bald sterben. Was wir heute in unserer Welt erleben, ist die Raserei des Yang, das sich immer mehr erschöpft und die Lebenswelt bedroht. Es ist an den Frauen, das Yin wieder stark zu machen, damit sich der Urgrund des Seins, in dem alles Leben wurzelt, wieder regenerieren kann.

Sharon McErlane war mehr als drei Jahrzehnte Lehrerin und Ehe- und Familienberaterin. Ihre Arbeit konzentriert sich darauf, Klienten und Schülern Techniken zur spirituellen und emotionalen Integration zu vermitteln, die sie auf ihrem Weg durchs Leben begleiten. Sie unterrichtet Schamanisches Reisen und reist durch die Welt, um mit Gruppen zu sprechen und die Botschaft der Großmütter zu verbreiten. Sie ist auch eine versierte Künstlerin und Gärtnerin und hat in ihrem Haus und Garten eine anmutige Umgebung geschaffen, die viele ihrer Schüler als einen heiligen Raum und eine nährende Umgebung für ihre Workshops betrachten. Sie ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Mann und einem Golden Retriever in Laguna Beach, Kalifornien.

Sharon McErlane war mehr als drei Jahrzehnte Lehrerin und Ehe- und Familienberaterin. Ihre Arbeit konzentriert sich darauf, Klienten und Schülern Techniken zur spirituellen und emotionalen Integration zu vermitteln, die sie auf ihrem Weg durchs Leben begleiten. Sie unterrichtet Schamanisches Reisen und reist durch die Welt, um mit Gruppen zu sprechen und die Botschaft der Großmütter zu verbreiten. Sie ist auch eine versierte Künstlerin und Gärtnerin und hat in ihrem Haus und Garten eine anmutige Umgebung geschaffen, die viele ihrer Schüler als einen heiligen Raum und eine nährende Umgebung für ihre Workshops betrachten. Sie ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Mann und einem Golden Retriever in Laguna Beach, Kalifornien.

Danksagungen
Vorwort: Ein Ruf nach Veränderung

Kapitel 1: Besuch von den Großmüttern
"Der Große Rat der Großmütter erschien, um der Frau ihre Selbstgewissheit wiederzugeben."

Kapitel 2: Wir bringen der Erde etwas vom Himmel Alltägliche und nicht-alltägliche Realität

Kapitel 3: Schönheit und Macht sind ein und dasselbe "Die Macht liegt in den Flügeln"

Kapitel 4: Eine andere Ebene "Wer an seinem Platz ist, tut immer etwas Bedeutsames."

Kapitel 5: Des Tuns zu viel
Zu Besuch in der Kindheit – und einer anderen Welt

Kapitel 6: Wir erfüllen dich ganz
Weitergabe der Ermächtigung der Großmütter

Kapitel 7: Weibliche Macht ist eine furchterregende Sache
Die Kraft der Würde

Kapitel 8: Du musst in deinen Geist hineinwachsen
"Die Yang-Kraft ist völlig außer Kontrolle."

Kapitel 9: Das Netz aus Licht
Stärkung von Yin

Kapitel 10: Es ist Zeit für Yin und Yang, sich zu bewegen
Die Wolke der Angst

Kapitel 11: Die Neuordnung von Yin und Yang
Das weibliche Prinzip verstehen

Kapitel 12: Das Gewebe des Seins
"Realität" ist nicht real; die große Leere

Kapitel 13: Unsere Ermächtigung festigt unsere Lehre
Yin die Erde durchdringen lassen

Kapitel 14: Die Kraft des zutiefst Weiblichen
Mutter Erde will ihr Eigenes zurück

Kapitel 15: Die Rolle der Männer
Die Rolle der Männer und die Frauen, das Reservoir von Yin

Kapitel 16: Der Baum des Lebens
Für den Baum sorgen – der Schmerz der Männer

Kapitel 17: Macht euer Leben heilig
Das Leben mit und ohne Zeremonien

Kapitel 18: Es ist Zeit
Wir warten auf deinen Ruf

Kapitel 19: Das Arbeitsbuch der Großmütter

Über die Autorin
Anmerkungen zum Schluss

KAPITEL 1


Besuch von den Großmüttern


»Der Große Rat der Großmütter erschien,
um der Frau ihre Selbstgewissheit wiederzugeben.«

Es schien ein normaler Herbsttag zu sein. Ich wollte einen Spaziergang machen. Wieder so ein klarer Septembermorgen; es war früh, gegen sieben Uhr, und ich hatte den Hund dabei. Nun, da die Sommertouristen weg waren, war die Stadt wieder ruhig und friedlich.

Die Stille, die über der Stadt lag, war genauso nachdenklich wie ich. Seit Tagen überlegte ich, wie es mit meinem Leben weitergehen sollte, und als mir dies so durch den Kopf ging, zog der Hund wieder einmal an der Leine und zerrte mich über den Pacific Coast Highway zum Strand. Wir näherten uns dem Fußweg unterhalb der Klippen, als plötzlich eine Gruppe älterer Frauen vor uns auftauchte. Es war ganz seltsam. Sie waren einfach da.

Die Frauen scharten sich um mich und den Hund; dabei sprachen und gestikulierten sie lebhaft, und wie sie so miteinander lachten und sich zulächelten, winkten sie mir, mich zu ihnen zu gesellen. Ihre Stimmen waren um mich; sie riefen sich etwas zu, und kurz vernahm ich Fetzen eines Liedes, das sie sangen. Mit fröhlichem, mädchenhaftem Gelächter umringten sie mich.

Sie waren reizend, freundlich und so glücklich; ich bemerkte sofort ihre hübschen, offenen Gesichter. Aber aus der Nähe sah ich, dass sie Kleider trugen, die aus fernen Zeiten und von fremden Orten stammten. Ich starrte mit offenem Mund und versuchte zu verstehen, was los war, aber eine der Frauen mit langen grauen Haaren betrachtete mich mit einem so einladenden Lächeln, dass ich für einen Moment ihre Seltsamkeit vergaß.

Dann bemerkte ich, dass ich durch sie hindurchschaute. Ich konnte die Bäume sehen, den Weg zum Strand und die Wellen des Ozeans, einfach durch ihre Körper hindurch. Ich schüttelte den Kopf, um wieder klar zu sehen, aber sie waren immer noch durchscheinend. Träumte ich?

Ich starrte sie weiter an und merkte, dass ich die Luft vom Meer riechen und das nasse Gras spüren konnte und die Risse des Bürgersteigs unter meinen Sandalen. In dem Moment winkte mir ein Nachbar zu, der jeden Morgen zur gleichen Zeit wie ich spazieren geht, und er sprach mich an, und ganz automatisch antwortete ich. »Oh, mein Gott«, dachte ich. Ich befand mich in zwei Wirklichkeiten. Das war eine spirituelle Erfahrung, eine Vision. Ich hatte eine Vision!

Mein Mund wurde trocken, mir brach der Schweiß aus, und schnell versuchte ich, diese alten Frauen loszuwerden. Das muss ein Hirngespinst sein, nicht wahr? Was denn sonst? Ich muss es mir einbilden, sie werden gleich wieder weg sein. Ich hätte nie gedacht, dass ich verrückt sein könnte, aber das hier…

Als die Vision, oder was immer es war, anhielt, wurde mein Mund noch trockener und ich merkte, dass ich vergessen hatte zu atmen. Was mir geschah, ging weit über mein Verständnis, und obgleich ich mich dieser Absonderlichkeit entziehen wollte, war ich zugleich gefesselt. Ich konnte meinen Blick nicht von diesen Frauen lassen. Und ihr mildes Lächeln sagte mir, dass sie mein Dilemma verstanden. Dieses Lächeln und die Geduld, die sie ausstrahlten, halfen mir, bei mir zu bleiben. Als sie sahen, wie ich mit meiner Angst zu tun hatte, nickten sie, lächelten noch strahlender und warteten einfach ab; und weil sie sich so verhielten, konnte ich meine Angst im Zaum halten.

Dann kam mir der Gedanke, dass das, was ich sah, echt war. Visionen werden nicht vom Verstand hervorgerufen. Visionen sind lediglich eine andere Art Wirklichkeit, Emanationen von Energie, wie alles andere auch. Diese Gedanken schossen mir durch den Kopf, und sie überraschten mich. Aber die Emanation von Energie, die vor mir stand, war nicht die gewohnte, und ich hatte Angst.

Ich versuchte, von den Frauen wegzukommen, aber sie waren beharrlich und wichen mir nicht von der Seite, als ich meinen Weg fortsetzte: eine Gruppe großmütterlich aussehender Frauen, die mich trotz meiner Versuche, sie zu ignorieren, umringten und redeten. Ich musste sie beachten, denn auch wenn ihre Gegenwart keine physische war, war sie nicht zu leugnen. Und sie würden nicht einfach verschwinden.

Schließlich hörte ich auf, mich gegen die Erfahrung zu wehren, und schenkte ihnen meine volle Aufmerksamkeit. Da bemerkte ich, dass zwei von ihnen in Hirschlederkleider und Leggings gekleidet waren. Indianerinnen in vollem Ornat!

Eine andere Frau hob sich besonders von der Gruppe ab. Sie war etwas größer als die anderen; ihre negroide Gestalt und ihr anmutiger Kopf überragte sie, und um ihren langen Hals hingen Ketten aus Bronze. Sie sah aus wie ein Bild aus einer alten National Geographic-Ausgabe, die ich als Kind gesehen hatte. Ihr gemeißeltes Gesicht und ihre königliche Haltung ließen erkennen, dass sie eine Königin aus einer alten afrikanischen Zivilisation war.

Einige der Frauen waren weniger als fünf Fuß groß und beinahe ebenso breit. Mit brauner Haut und langem graubraunem Haar, das sie lose über die Schultern trugen, steckten sie in einfachen, wie Jutesäcke aussehenden Kleidern. Aus faserigem Material bestehend, hingen diese wie ein Sack an ihnen. Weil ihre Haut und ihre Kleider die gleiche Farbe hatten, waren das einzige, was ihr Aussehen belebte, Stränge von hell gefärbten Perlen und Muscheln, die um ihren Hals hingen. Sie sahen aus wie Stammesfrauen aus dem Süden Mexikos oder Guatemalas. Ich starrte sie an und fragte mich, was sie hier taten; aber sie lächelten mich an, so nett und vertrauenerweckend, und bevor ich wusste, wie mir geschah, lächelte ich zurück. Meine Angst schmolz dahin.

Drei oder vier waren in Gewänder in gedämpften Grau-, Blau- und Malventönen gehüllt, die einen »biblischen« Anblick boten. Ihr Haar war von einer Haube oder einem Tuch verhüllt, aber ich konnte an ihrer hellen Haut erkennen, dass sie europäischen Ursprungs waren. Es gab auch andere.

Wie sie mich so anlächelten, mir zuriefen, ihre Arme ausbreiteten und mich in ihrer Mitte willkommen hießen, spürte ich, dass sie sich freuten, mich zu sehen. Sie streichelten mein Gesicht und klopften mir auf die Schultern und den Rücken, legten mir ihre Arme auf und bildeten einen Kreis um mich.

Ich zählte etwa ein Dutzend, die mich umringten, und irgendwie wusste ich, dass sie zusammen alle Rassen der Menschheit vertraten. Sie waren königlich, und als mir dieser Gedanke kam, sprach eine von ihnen: »Jede Frau ist auf ihre Art schön und weise«, sagte sie. »Und obwohl jede von uns einzigartig ist in ihrer Macht und ihrem Wesen, vereint uns alle eine Absicht.« Gemeinsam verkündeten sie: »Wir sind der Große Rat der Großmütter…« Ich war eingeschüchtert, nicht nur von ihrer Erhabenheit, sondern auch von ihrem Namen: »Der Rat der Großmütter« passte vollkommen zu ihnen, so beeindruckend und würdevoll waren sie.

So erscheinen sie mir manchmal noch heute. Aber ich würde ihnen in den folgenden Jahren Hunderte Male in verschiedenen Erscheinungen begegnen.

Nun nahmen sie mich in ihre Mitte, und mit sanften Berührungen und mir durchdringend in die Augen schauend hielten und umarmten sie mich. Während dieses ganzen Schauspiels ging ich noch immer mit dem Hund spazieren und grüßte meine Nachbarn. Irgendwie überlappte sich mein Bewusstsein nahtlos. Ich war in zwei Wirklichkeiten zugleich. Ich ging, und die Großmütter sprachen mit mir, meine Nachbarn grüßten mich wie jeden Morgen, während der Hund an der Leine zerrte. Ich ging auf sie alle ein.

Es war ein komisches Gefühl, mich in zwei scheinbar getrennten Wirklichkeiten zu befinden, aber überraschenderweise fiel es mir nicht schwer, mich zurechtzufinden. Einmal musste ich fast laut auflachen angesichts der Absurdität meiner Lage. Doch seltsamerweise fühlte ich mich zugleich ruhig und irgendwie von der Energie dieser Großmütter getragen.

Sie hielten mich fest und sagten: »Pflanze deine Füße fest in den weichen, staubigen Boden von Mutter Erde.« Ihre Wortwahl und ihr unverwechselbarer Ton erregten meine Aufmerksamkeit. Ich blieb stehen und dachte an meine Füße, nicht auf dem Bürgersteig, sondern auf der Erde, und sofort kam von oben über meinem Kopf ein Kokon aus leuchtender Seide, der sich um mich ausbreitete. Viele Meter lang, mindestens zwei Meter breit, vibrierte er in der Farbe eines herrlichen Sonnenuntergangs, einer samtenen Rose gleich, die aus sich heraus zu leuchten schien.

Ich holte tief Luft, als diese Kaskade mich umgab. Es fühlte sich so tröstend und geborgen an. Als die Großmütter mich darin einhüllten, verkündeten sie: »Das ist eine Glückshaube. Diese Umhüllung besteht aus einer Art Licht, das aber mehr ist als Licht.« Das Seidenweiche auf meiner Haut ließ mich verstehen: Ja, es war Licht, Licht mit Substanz, mit Körper.

Es bedeckte mich...

Erscheint lt. Verlag 18.5.2020
Reihe/Serie Die Lehren der Großmütter
Die Lehren der Großmütter
Verlagsort Saarbrücken
Sprache deutsch
Themenwelt Sachbuch/Ratgeber Gesundheit / Leben / Psychologie Esoterik / Spiritualität
Schlagworte Bewusstwerdung • Erwachen • Frauen • Gleichgewicht • Großmütter • Neues Zeitalter • Schamanismus • Verwurzelung • Weiblichkeit • Yin
ISBN-10 3-89060-341-6 / 3890603416
ISBN-13 978-3-89060-341-4 / 9783890603414
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