Schule und Psychoanalyse
Verlag Barbara Budrich
978-3-934575-46-2 (ISBN)
PAUL VALERY
"Dass wir doch lernten, vor allem aushalten und nicht urteilen."
RAINER MARIA RILKE
Wie wichtig die Beziehungen im Unterricht sind und wie fruchtbar es sein kann, emotionale Irritationen mit Kindern und Adoleszenten in der Schule auszuhalten und zu verstehen - das zeigt der Autor an zahlreichen Fallbeispielen aus seiner Praxis. Dass die Schule den schöpferischen Kräften in der Entwicklung von Jugendlichen Raum geben kann, wird vielfach dokumentiert. Das Buch ist eine Zusammenschau und ein Plädoyer zur Frage: Wie lassen sich die Anregungen der Psychoanalyse für die Schulpädagogik im interdisziplinären Diskurs weiterentwickeln?
Heiner Hirblinger, Dr. phil., war von 1974 bis 2009 Lehrer am Gymnasium und Seminarlehrer für "Pädagogik und Allgemeine Didaktik" von 1985 bis 1989 und von 2000 bis 2009. Er ist Mitglied der "Kommission Psychoanalytische Pädagogik" und der "Kommission Professionsforschung und Lehrerbildung" in der DGfE. Zahlreiche Veröffentlichungen zur psychoanalytischen Pädagogik der Schule.
Heiner Hirblinger:
Schule und Psychoanalyse
Aufsätze zur psychoanalytischen Pädagogik
unterrichtlichen Handelns
Inhaltsverzeichnis
Vorwort7
Einleitung9
Theorie und Praxis
1. „… dann wäret ihr selbst Gleichnisse geworden …“
- Das Theorie-Praxis-Problem in der Pädagogik und die Rolle
des sprachlichen Handelns20
2. Pädagogische Wahrnehmung und sprachliches Handeln42
Methodische Aspekte
3. Die Gegenübertragungsreaktion im Unterricht63
4. „Unterricht ist doch kein Zirkus ...“ - Zur Frage der
psychoanalytischen Reflexion im schulischen Unterricht83
5. Übertragung und Gegenübertragung in therapeutischen und
pädagogischen Beziehungen - Über die Reinszenierung früherer
Beziehungserfahrungen in therapeutischen und
pädagogischen Kontexten103
Die Bildung des Subjekts und die Modi der Subjektivierung
6. Unterrichtswirklichkeit - Über dyadische und trianguläre Aspekte
des pädagogischen Bezugs in schulischen Lernprozessen.127
7. Wenn die toten Eltern im Unterricht lebendig werden - Warum das
systematische Training „emotionaler Intelligenz“ die situative
Auseinandersetzung mit emotional bedeutsamen Konflikten
im Unterricht nicht ersetzen kann146
8. „Stoffe, in denen das Ich sich selbst wieder findet …“
- Psychoanalytisch-pädagogische Aspekte der
Unterrichtsgestaltung166
9. Der „fruchtbare Moment“ in Bildungsprozessen der Schule -
Eine psychoanalytisch-pädagogische Interpretation
des Konzeptes von Friedrich Copei188
Lehrerbildung in psychoanalytisch-pädagogischer Sicht
10. Ein „Organ für das Unbewusste“ auch für Lehrer? - Der Beitrag
der psychoanalytischen Pädagogik zur Frage der
Professionalisierung in der Lehrerbildung213
11. Unterricht als Setting, Rahmen und Prozess -
Psychoanalytische Pädagogik und „innere Schulentwicklung“,
Probleme und Perspektiven231
12. „Wer heißt euch Domestiken werden, wenn ihr was gelernt habt?“
Die Grenzen der externen Evaluation und die Erfordernisse der
Lehrerbildung246
13. Überich-Fixierung und Störung der Mentalisierungsfähigkeit
in pädagogischen Praxisfeldern - Die Entwicklung des Selbst im
Unterricht und in der Lehrerbildung263
14. Diesseits und jenseits der Routine - Über Fallbesprechung und
Mentalisierung in der Lehrerbildung276
Quellennachweis ..……………………………………………………… 287
| Erscheint lt. Verlag | 21.8.2013 |
|---|---|
| Reihe/Serie | prolog – Theorie und Praxis der Schulpädagogik ; 21 |
| Verlagsort | Leverkusen-Opladen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 170 x 240 mm |
| Gewicht | 590 g |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Gesundheit / Leben / Psychologie |
| Sozialwissenschaften ► Pädagogik ► Schulpädagogik / Grundschule | |
| Sozialwissenschaften ► Pädagogik ► Schulpädagogik / Sekundarstufe I+II | |
| Schlagworte | Beziehungen • Psychoanalyse und Schulpädagogik • unterrichtliches Handeln |
| ISBN-10 | 3-934575-46-3 / 3934575463 |
| ISBN-13 | 978-3-934575-46-2 / 9783934575462 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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