Klimarisiken im Bankenaufsichtsrecht
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Elisabeth Larissa Schemmer befasst sich mit den besonderen Herausforderungen von Klimarisiken für Finanzinstitute. Sie fragt, ob und inwieweit die mikro- und makroprudenziellen Instrumente des Bankenaufsichtsrechts genutzt bzw. fortentwickelt werden können, um einen adäquaten Umgang mit Klimarisiken sicherzustellen.
Obwohl Klimarisiken sich mittelbar in Risiken niederschlagen, die als Risikokategorien im (Banken-)Aufsichtsrecht etabliert sind und Klimarisiken dadurch in der Regelungsstruktur im Prinzip berücksichtigt sind, bringt der Umgang mit ihnen besondere Herausforderungen mit sich. Elisabeth Larissa Schemmer analysiert diese Herausforderungen und untersucht, wie die mikro- und makroprudenziellen Instrumente des Aufsichtsrechts genutzt bzw. fortentwickelt werden können, um Klimarisiken adäquat zu begegnen. Dies erfordert es nicht nur, Wissen kontinuierlich auszubauen, sondern auch verbleibende Ungewissheit anzuerkennen. Letzterer kann mit Strukturen des Risikoverwaltungsrechts begegnet werden. Soweit möglich differenzierende, im Übrigen heuristische Vorsorgemaßnahmen können in Kombination mit steuernden Effekten, Plänen für den Notfall und Reaktionen auf unvorhersehbare bzw. unvermeidbare Krisen einen umfassenden Ansatz im Umgang mit Klimarisiken bieten. Abschließend erörtert sie, wie die Ergebnisse der Arbeit auf Nachhaltigkeitsrisiken im weiteren Sinne übertragen werden können.
Obwohl Klimarisiken sich mittelbar in Risiken niederschlagen, die als Risikokategorien im (Banken-)Aufsichtsrecht etabliert sind und Klimarisiken dadurch in der Regelungsstruktur im Prinzip berücksichtigt sind, bringt der Umgang mit ihnen besondere Herausforderungen mit sich. Elisabeth Larissa Schemmer analysiert diese Herausforderungen und untersucht, wie die mikro- und makroprudenziellen Instrumente des Aufsichtsrechts genutzt bzw. fortentwickelt werden können, um Klimarisiken adäquat zu begegnen. Dies erfordert es nicht nur, Wissen kontinuierlich auszubauen, sondern auch verbleibende Ungewissheit anzuerkennen. Letzterer kann mit Strukturen des Risikoverwaltungsrechts begegnet werden. Soweit möglich differenzierende, im Übrigen heuristische Vorsorgemaßnahmen können in Kombination mit steuernden Effekten, Plänen für den Notfall und Reaktionen auf unvorhersehbare bzw. unvermeidbare Krisen einen umfassenden Ansatz im Umgang mit Klimarisiken bieten. Abschließend erörtert sie, wie die Ergebnisse der Arbeit auf Nachhaltigkeitsrisiken im weiteren Sinne übertragen werden können.
Studium der Rechtswissenschaft in Regensburg; 2017 Erstes Staatsexamen; Rechtsreferendariat beim Oberlandesgericht Frankfurt am Main; 2020 Zweites Staatsexamen; 2021/2022 Forschungsaufenthalt an der University of Oxford (Sustainable Law Programme); 2023 Promotion; Rechtsanwältin in Frankfurt/Main.
| Erscheinungsdatum | 09.03.2024 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Studien zum Regulierungsrecht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 157 x 232 mm |
| Gewicht | 236 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Öffentliches Recht |
| Schlagworte | Bankenaufsicht • Finanzmarktregulierung • good companies • imarisiken • Klimarisiken • Nachhaltigkeit • Prävention • Risikoverwaltung • Stresstests |
| ISBN-10 | 3-16-162823-3 / 3161628233 |
| ISBN-13 | 978-3-16-162823-8 / 9783161628238 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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