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Rechnungsstellung im Umsatzsteuerrecht

Tipps für die Praxis
Buch | Softcover
88 Seiten
2020 | 5. Auflage
dbv-Verlag (Österreich)
978-3-7041-0765-7 (ISBN)
CHF 15,40 inkl. MwSt
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Wie muss eine korrekte Rechnung aussehen? – Ein Dauerthema in der Beratungstätigkeit! Die Broschüre bietet einen guten Überblick im handlichen Format über den aktuellen Stand der rechtlichen Grundlagen zur Rechnungsstellung.
Zielgruppe: alle Unternehmer, im Rechnungswesen Tätige, Kanzleien zur kompakten Eigeninformation und Weitergabe an Klienten
Die muss eine korrekte Rechnung aussehen? – Ein Dauerthema in der Beratungstätigkeit!
Top aktuell bietet die Broschüre wieder einen guten Überblick im handlichen Format über die rechtlichen Grundlagen der Rechnungsstellung. Alle Themenkreise werden kurz & bündig und mit konkreten Beispielen besprochen:
Berechtigung und Verpflichtung zur Rechnungsstellung
Rechnungsstellung durch Dritte
Rechnungsmerkmale
Besonderheiten bei Lieferungen/Leistungen innerhalb Österreichs
Besonderheiten bei grenzüberschreitenden Lieferungen/Leistungen
Gutschriften
Unrichtiger Steuerausweis
Unberechtigter Steuerausweis und Steuerschuld kraft Rechnungsstellung
Rechnungsberichtigung
Elektronische Rechnung
Archivierung
In der aktuellen Neuauflage wurden die Neuerungen durch das Steuerreformgesetz 2020 und neue Voraussetzungen für die Steuerbefreiung von innergemeinschaftlichen Lieferungen ebenso eingearbeitet wie die Anhebung der Kleinunternehmergrenze und neue Erkenntnisse aus EuGH-Urteilen.
Auf dem aktuellsten Stand der Gesetzgebung und Judikatur ist diese Broschüre somit die ideale Arbeitsunterlage, um für die umsatzsteuerliche Zukunft gerüstet zu sein.

Vorwort

Kap 1Einleitung

1.1Was ist eine Rechnung?
1.2Wofür brauche ich eine Rechnung?
1.2.1Vorsteuerabzug

Kap 2Allgemeines

2.1Berechtigung und Verpflichtung zur Rech-nungsstellung
2.1.1Anspruch auf Ausstellung einer Rechnung
2.1.2Konsequenzen bei fehlender/mangelhafter Rechnungsstellung
2.2Frist zur Rechnungsausstellung
2.2.1Verkürzte Rechnungsstellungsfrist
2.3Rechnungsstellung durch Dritte
2.4Verschiebung der Steuerschuld
2.4.1Spätere Rechnungsstellung
2.4.2Steuerschuld bei Dauerleistungen

Kap 3Rechnungsmerkmale

3.1Name und Anschrift
3.1.1Leistungsempfänger
3.1.2Leistender Unternehmer
3.2Gelieferter Gegenstand/erbrachte Dienstleistung
3.3Entgelt, Steuersatz und Steuerbetrag
3.3.1Rechnungen mit verschiedenen Steuersätzen
3.3.2Rechnungen in fremder Währung
3.4Rechnungsdatum und Liefer- bzw Leistungsdatum
3.4.1Ausstellungsdatum
3.4.2Liefer- bzw Leistungsdatum
3.5Rechnungsnummer
3.6Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
3.6.1Wofür brauche ich eine UID?
3.6.2Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des leistenden Unternehmers
3.6.3Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Leistungsempfängers
3.6.4Wie überprüfe ich eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer?
3.6.5Wie beantrage ich eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer?

Kap 4Rechnungen in Sonderfällen

4.1Rechnungen über Lieferungen bzw Dienstleistungen innerhalb Österreichs
4.1.1Kleinbetragsrechnungen
4.1.2Maschinelle automatisch erstellte Rechnungen
4.1.3Rechnungen über Sachgesamtheiten
4.1.4Fahrausweise für Personenbeförderung im Inland
4.1.5Rechnungen über Mautgebühren
4.1.6Anzahlungs- und Endrechnungen
4.1.7Dauerrechnungen
4.1.8Sammelrechnungen
4.1.9Rechnungen über steuerfreie Lieferungen oder Dienstleistungen
4.1.10Reiserechnungen
4.1.11Rechnungen bei Differenzbesteuerung
4.1.12Rechnungen von Kleinunternehmern
4.1.13Rechnungen über Innenumsätze
4.2Rechnungen über grenzüberschreitende Lieferungen bzw Dienstleistungen
4.2.1Rechnungen für Reverse-Charge Leistungen
4.2.2Rechnungen für innergemeinschaftliche Lieferungen
4.2.3Rechnungen über innergemeinschaftliche Lieferungen neuer Fahrzeuge
4.2.4Rechnungen im Versandhandel
4.2.5Rechnungen bei Dreiecksgeschäften
4.2.6Rechnungen über grenzüberschreitende Personenbeförderung

Kap 5Gutschriften

5.1Was ist eine Gutschrift?
5.2Voraussetzungen für eine Gutschrift
5.3Zugang der Gutschrift
5.4Einverständnis über die Abrechnung mittels Gutschriftsverfahren
5.5Widerspruch des leistenden Unternehmers

Kap 6Die elektronische Rechnung

6.1Was ist eine elektronische Rechnung?
6.2Voraussetzungen
6.3Zustimmung des Rechnungsempfängers
6.4Echtheit der Herkunft, der Unversehrtheit des Inhalts sowie der Lesbarkeit der Rechnung
6.4.1Elektronische Signatur
6.4.2EDI-Verfahren
6.4.3Andere technische Verfahren
6.4.4Innerbetriebliches Steuerungsverfahren

Kap 7Steuerschuld kraft Rechnungsstellung

7.1Unrichtiger Steuerausweis
7.1.1Erhöhter Steuerausweis
7.1.2Verminderter Steuerausweis
7.2Unberechtigter Steuerausweis
7.3Duplikate

Kap 8Berichtigung von Rechnungen

8.1Belastungsnoten
8.2Möglichkeiten der Berichtigung
8.3Wirkung der Berichtigung
8.4Sammelberichtigung
8.5Notwendigkeit bzw Verpflichtung zur Berichtigung

Kap 9Aktuelle Rechtsprechung des EuGH

9.1Rückwirkende Rechnungsberichtigung (Rs Senatex)
9.2Fehlende Rechnungsmerkmale (Rs Barlis 06)
9.3Vorsteuerabzug ohne Rechnung (Rs Vădan)
9.4Vorsteuerabzug ohne Rechnung (Rs Cussens)

Kap 10Aufbewahrung von Rechnungen

10.1Aufbewahrungsfrist
10.2Art der Aufbewahrung
10.2.1Elektronische Aufbewahrung von Papierrechnungen
10.2.2Aufbewahrung von elektronischen Rechnungen
10.3Aufzubewahrende Dokumente
10.3.1Kleinbetragsrechnungen
10.3.2Buchnachweis
10.3.3Ausfuhrdokumente
10.3.4Zolldokumente
10.3.5Rechnungen mit ausländischer Vorsteuer
10.3.6Barbelege

Anhang

Beispielrechnung 1: Rechnung durch Dritten
Beispielrechnung 2: Rechnung mit unterschiedlichen Steuersätzen
Beispielrechnung 3: Fremdwährungsrechnung
Beispielrechnung 4: Kleinbetragsrechnung
Beispielrechnung 5: Fahrausweis als Rechnung
Beispielrechnung 6: Anzahlungsrechnung
Beispielrechnung 7: Endrechnung nach Anzahlungsrechnung
Beispielrechnung 8: Dauerrechnung
Beispielrechnung 9: Rechnung über steuerfreie Leistung
Beispielrechnung 10: Rechnung über Nächtigungsleistung an Dienstnehmer
Beispielrechnung 11: Rechnung bei Differenzbesteuerung
Beispielrechnung 12: Rechnung über Reverse-Charge-Umsatz
Beispielrechnung 13: Rechnung über inner-gemeinschaftliche Lieferung
Beispielrechnung 14: Rechnung über Lieferung eines neuen Fahrzeugs an Privaten
Beispielrechnung 15: Rechnung bei Versandhandel
Beispielrechnung 16: Rechnung über Dreiecksgeschäft
Beispielrechnung 17: Gutschrift
Beispielrechnung 18: Barzahlungsbeleg

Die Rechnung ist die wichtigste Visitenkarte jedes Unternehmens, weshalb ihre Fehlerfreiheit gewährleistet sein sollte. Das Umsatzsteuerrecht ist ein äußerst komplexer und formalistischer Bereich. Das gilt auch für die Vorschriften zur Rechnungserstellung, da je nachdem, welche Leistung erbracht wurde, andere Rechnungsstellungsvorschriften heranzuziehen sind. In der Beratungspraxis drehen sich viele Fragen um die korrekte Rechnungsstellung, sei es in Papierform oder auf elektronischem Wege. Die vorliegende Broschüre soll Unternehmer dabei unterstützen, für jeden Geschäftsfall eine umsatzsteuerrechtlich korrekte Rechnung auszustellen. Wir haben die wesentlichen gesetzlichen Regelungen sowie die Interpretation der Finanzverwaltung kurz und kompakt zusammengefasst und stellen Tipps und Hinweise für die korrekte Rechnungsstellung in der Praxis zur Verfügung. Neue Voraussetzungen für die Steuerbefreiung von innergemeinschaftlichen Lieferungen wurden ebenso eingearbeitet, wie neue Erkenntnisse aus Urteilen des EuGH. Wir hoffen, dem Leser mit dieser Broschüre ein nützliches Nachschlagewerk zur Hand gegeben zu haben, das die wesentlichsten Fragen zur Rechnungsstellung kurz und prägnant beantwortet. Die gesetzlichen Änderungen im Rahmen der COVID-19 Krise wurden in dieser Auflage nicht berücksichtigt, weil zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses nicht absehbar war, inwieweit diese aufrecht bleiben. Die Autoren, Juni 2020

Kap 5Gutschriften 5.1Was ist eine Gutschrift? Rechnet der Empfänger einer steuerpflichtigen Lieferung bzw Dienstleistung an Stelle des leistenden Unternehmers über diese ab, liegt aus umsatzsteuerrechtlicher Sicht eine Gutschrift vor. Damit eine Gutschrift wie eine Rechnung zum Vorsteuerabzug des Lieferungs- bzw Leistungsempfängers berechtigt, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Das Gutschriftsverfahren ist nur bei Abrechnung über steuerpflichtige Lieferungen und Dienstleistungen anwendbar. 5.2Voraussetzungen für eine Gutschrift Eine Gutschrift entfaltet nur dann dieselbe Wirkung wie eine Rechnung, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: - Angabe aller allgemeinen Rechnungsmerkmale; - Berechtigung des leistenden Unternehmers (Empfänger der Gutschrift) zum Ausweis von Umsatzsteuer; - die Gutschrift muss dem leistenden Unternehmer tatsächlich zugegangen sein; - der leistende Unternehmer widerspricht dem in der Gutschrift enthaltenen Steuerbetrag nicht; - Einverständnis zwischen leistendem Unternehmer und Leistungsempfänger über die Abrechnung per Gutschrift; - Gutschriften über Umsätze müssen ausdrücklich als „Gutschrift“ bezeichnet werden. Neben der Bezeichnung „Gutschrift“ ist auch jede andere in den geltenden Sprachfassungen der MwSt-RL genannte Bezeichnung zulässig (zB englisch: „self billing“, französisch: „Autofacturation“, italienisch: „Autofatturazione“). ----- Kap 6Die elektronische Rechnung 6.1Was ist eine elektronische Rechnung? Neben Rechnungen in Papierform sind in Österreich auch elektronische Rechnungen zulässig. Zur Aufbewahrung der elektronischen Rechnung siehe Pkt 10.2.2. Eine elektronische Rechnung ist eine Rechnung, die - in einem elektronischen Format ausgestellt und - elektronisch empfangen wird. Gesetzlich ist keine besondere Form der elektronischen Übermittlung vorgesehen (zB als E-Mail Anhang oder Web-Download). Das Einscannen von Papierrechnungen und Versenden per E-Mail wird als „Ausstellung in einem elektronischen Format“ angesehen. Per Fax übermittelte Rechnungen gelten in Österreich als elektronisch übermittelt, unabhängig davon, ob für die Übertragung ein Standard-Fax oder ein Computer-Fax verwendet wird. 6.2Voraussetzungen Elektronische Rechnungen müssen folgende Voraussetzungen erfüllen: - Zustimmung des Rechnungsempfängers zur elektronischen Übermittlung der Rechnung; - Gewährleistung der Echtheit der Herkunft und der Unversehrtheit des Inhalts der Rechnung; - Gewährleistung der Lesbarkeit der Rechnung. 6.3Zustimmung des Rechnungsempfängers Die Zustimmung des Rechnungsempfängers über die Ausstellung einer elektronischen Rechnung ist an keine besondere Form gebunden. Sie kann daher auch beispielsweise in einer Rahmenvereinbarung oder den AGB erklärt werden. Die stillschweigende Billigung der tatsächlichen Ausübung der elektronischen Rechnungsstellung durch den Rechnungsempfänger soll ebenfalls als Zustimmung gelten.

Erscheinungsdatum
Sprache deutsch
Maße 105 x 210 mm
Gewicht 87 g
Themenwelt Recht / Steuern Steuern / Steuerrecht
Schlagworte Archivierung • dbv • Elektronische Rechnung • E-Rechnung • Grenzüberschreitend • Gutschrift • Gutschriften • Leistungen • Lieferung • Österreich • Rechnungsmerkmale • Rechnungsstellung • Steuerausweis • Steuerbefreiung • Steuerschuld • Umsatzsteuerrecht • Vorsteuerabzug
ISBN-10 3-7041-0765-4 / 3704107654
ISBN-13 978-3-7041-0765-7 / 9783704107657
Zustand Neuware
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