Frühe Schriften zum Naturrecht
Meiner, F (Verlag)
978-3-7873-1622-9 (ISBN)
- Titel erscheint in neuer Auflage
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Gottfried Wilhelm Leibniz wird 1646 in Leipzig als Sohn eines Juristen und Professors der Moralphilosophie geboren. Bereits als Achtjähriger eignet sich der Junge autodidaktisch die lateinische Sprache an und entwickelt die Anfänge einer mathematischen Zeichensprache. Nach dem Studium der Rechte und Philosophie an den Universitäten Leipzig, Jena und Altdorf wendet sich Leibniz außeruniversitären Aufgaben zu und lebt u.a. bis 1672 als Diplomat in Paris. Dort entwickelt er die Infinitesimalrechnung und eine Rechenmaschine für die vier Grundrechenarten, für die er in die Londoner Royal Society aufgenommen wird. Zu Lebzeiten erscheint nur ein philosophisches Werk Leibnizens, die Theodicée (1710), während die Neuen Abhandlungen über den menschlichen Verstand nach dem Tode Lockes von Leibniz aus dem Druck zurückgezogen werden. Sein System ist in einer Vielzahl kleinerer Untersuchungen aus den Jahren 1686-1716 enthalten. Das Zentrum bildet dabei die Monadologie, in der Leibniz in knapper Form seine Substanzmetaphysik zusammenfaßt. 1676 läßt sich Leibniz in Hannover nieder, wo er als Hofrat und Bibliothekar wirkt. Seinen intensiven Austausch mit nahezu allen Gelehrten und Monarchen Europas findet sich in über 15000 erhaltenen Briefen und führt nicht zuletzt 1700 zur Gründung der Berliner Akademie der Wissenschaften. Nicht unangefeindet stirbt Leibniz 1716 in Hannover.
Hubertus Busche ist ordentlicher Professor am Institut für Philosophie der Fern-Universität Hagen. Arbeitsschwerpunkte: Erkenntnistheorie, Metaphysik, Geschichte der Philosophie, Kulturphilosophie.
Eine hervorragend ausgewählte wie übersetzte Edition, geeignet, die Unterschätzung von Leibniz unter Rechtsphilosophen zu vermindern. Die Einleitung wie die Anmerkungen zeugen von bedeutender Sachkenntnis und großer Belesenheit. Das Ganze ist ein lückenfüllendes Unternehmen.
Prof. Dr. Hermann Klenner
... eine ganz vorzügliche Bearbeitung und Darreichung des Textes.
Prof. Dr. Karl-Heinz Nusser
Es bleibt zu hoffen, daß durch diesen in Satz und Druck vorzüglich gestalteten und klug konzipierten Band Leibniz' Gedanken zum Naturrecht über den Kreis der Leibniz-Forschung hinaus bekannt werden und seine marginale Stellung in der Geschichte der Rechtsphilosophie revidiert wird.
Phil. Jahrbuch, 114. Jg. / 1 (2007)
| Erscheint lt. Verlag | 1.5.2003 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Philosophische Bibliothek ; 543 |
| Übersetzer | Hubertus Busche |
| Vorwort | Hubertus Busche |
| Sprache | deutsch; lateinisch |
| Maße | 122 x 190 mm |
| Gewicht | 590 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Philosophie ► Geschichte der Philosophie |
| Geisteswissenschaften ► Philosophie ► Philosophie der Neuzeit | |
| Recht / Steuern ► Allgemeines / Lexika | |
| Schlagworte | Hardcover, Softcover / Philosophie/Renaissance, Aufklärung • HC/Philosophie/Renaissance, Aufklärung • Latein; Zweisprachige Lektüre • Latein; Zweisprach. Lektüre • Naturrecht • Rationalismus • Rechtsphilosophie |
| ISBN-10 | 3-7873-1622-1 / 3787316221 |
| ISBN-13 | 978-3-7873-1622-9 / 9783787316229 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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