Das Recht der Vergabe von Strom- und Gas-Konzessionsverträgen im EnWG
Legitimität und Anwendung eines Wettbewerbsinstruments im Kontext des Unions- und deutschen Verfassungsrechts
Seiten
- Titel ist leider vergriffen;
keine Neuauflage - Artikel merken
In dem Werk werden die verschiedenen Anwendungsfragen des Konzessionsvertragsrechts in Par. 46 EnWG, insbesondere das Vergabeverfahren und die Netzüberlassungspflicht, ausführlich behandelt. Darüber hinaus wird die ökonomische, unions- und verfassungsrechtliche Legitimität dieser Vorschriften vertieft untersucht.
Das Konzessionsvertragsrecht im EnWG (
46 EnWG) ist mit vielen streitigen Rechtsfragen verbunden. Die Studie untersucht zunächst die grundlegende Frage der ökonomischen, unions- und verfassungsrechtlichen Legitimität dieser Regelungen. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die Vorschriften eine ökonomische Berechtigung haben und auch verfassungsrechtlich gerechtfertigt sein können. In diesem Zusammenhang wird u.a. das Modell des "temporären Netzeigentums" herausgearbeitet. Nach Untersuchung des Unionsrechts wird festgestellt, dass die Laufzeitregelung und die eingeschränkte Bekanntmachung von unionsrechtlichen Vorgaben abweichen.In einem weiteren Abschnitt des Werkes werden die vielen Anwendungsfragen detailliert behandelt. Es wird das gesamte Vergabeszenario dargestellt und dabei die Zulässigkeit von Auswahlkriterien untersucht. Der Autor geht schließlich auch auf die Rechtsfragen der Netzüberlassung ein. Vertieft wird dabei die Höhe des gesetzlichen Netzkaufpreises diskutiert. Er kommt zu dem Ergebnis, dass diese Vergütung den kalkulatorischen Abschreibungsrestwert des Netzes nicht übersteigen darf und die Grundsätze der "Kaufering"-Entscheidung des BGH (das Ertragswertverfahren) überholt sind.
Das Konzessionsvertragsrecht im EnWG (
46 EnWG) ist mit vielen streitigen Rechtsfragen verbunden. Die Studie untersucht zunächst die grundlegende Frage der ökonomischen, unions- und verfassungsrechtlichen Legitimität dieser Regelungen. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die Vorschriften eine ökonomische Berechtigung haben und auch verfassungsrechtlich gerechtfertigt sein können. In diesem Zusammenhang wird u.a. das Modell des "temporären Netzeigentums" herausgearbeitet. Nach Untersuchung des Unionsrechts wird festgestellt, dass die Laufzeitregelung und die eingeschränkte Bekanntmachung von unionsrechtlichen Vorgaben abweichen.In einem weiteren Abschnitt des Werkes werden die vielen Anwendungsfragen detailliert behandelt. Es wird das gesamte Vergabeszenario dargestellt und dabei die Zulässigkeit von Auswahlkriterien untersucht. Der Autor geht schließlich auch auf die Rechtsfragen der Netzüberlassung ein. Vertieft wird dabei die Höhe des gesetzlichen Netzkaufpreises diskutiert. Er kommt zu dem Ergebnis, dass diese Vergütung den kalkulatorischen Abschreibungsrestwert des Netzes nicht übersteigen darf und die Grundsätze der "Kaufering"-Entscheidung des BGH (das Ertragswertverfahren) überholt sind.
| Erscheint lt. Verlag | 27.7.2012 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Schriftenreihe Institut für Energie- und Wettbewerbsrecht in der Kommunalen Wirtschaft e.V. (EWeRK) an der Humboldt-Universität zu Berlin ; 47 |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 153 x 227 mm |
| Gewicht | 1220 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Öffentliches Recht ► Umweltrecht |
| Schlagworte | Atomrecht • Energierecht • Energie- und Rohstoffrecht • Energiewirtschaft • Gasversorgung • Konzession • Öffentliches Recht • Stromversorgung |
| ISBN-10 | 3-8329-7767-8 / 3832977678 |
| ISBN-13 | 978-3-8329-7767-2 / 9783832977672 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Mehr entdecken
aus dem Bereich
aus dem Bereich
Erläuterungen - Änderungen - Rechtstexte
Buch | Softcover (2023)
Beuth (Verlag)
CHF 86,80