Auswirkungen des Öko-Audits auf das Umweltstrafrecht
Umweltstraftaten werden besonders häufig in Unternehmen begangen. Deren strafrechtliche Ahndung bereitet den Strafverfolgungsbehörden erhebliche Schwierigkeiten, zugleich ist die Gefahr eines erhöhten Strafbarkeitsrisikos der Unternehmensangehörigen gegeben. Für beide Seiten könnte im sogenannten Öko-Audit eine hilfreiche Lösung liegen. Wesentlicher Inhalt ist die freiwillige Beteiligung von Unternehmen an einem Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung.Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Frage, ob und in welchem Ausmaß dem Öko-Audit das Potenzial für eine umweltstrafrechtliche Entlastung des Unternehmens zuzusprechen ist. Darüber hinaus werden weitere positive, aber auch negative strafrechtliche Auswirkungen des Öko-Audits thematisiert.
Dr. Katharina Hölzen studierte bis 2007 Rechtswissenschaften und bis 2008 Wirtschaftsstrafrecht (Magisterabschluss) an der Universität Osnabrück. 2010 folgte die Promotion. Seit September 2009 ist sie Rechtsreferendarin im OLG-Bezirk Oldenburg.
Prof. Dr. Hans Achenbach ist emeritierter Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Strafprozessrecht der Universität Osnabrück.
Prof. Dr. Ralf Krack ist Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Strafprozessrecht der Universität Osnabrück.
Prof. Dr. Hero Schall war Professor für Strafrecht und Nebengebiete an der Universität Osnabrück (emeritiert seit 2008). Er ist Mitglied im Vorstand des Instituts für Wirtschaftsstrafrecht.
Prof. Dr. Roland Schmitz ist Lehrstuhlinhaber für Strafrecht, Wirtschafts- und Steuerstrafrecht der Universität Osnabrück.
Prof. Dr. Prof. h.c. Arndt Sinn ist Gründer und Direktor des Zentrums für Europäische und Internationale Strafrechtsstudien und lehrt Deutsches und Europäisches Straf- und Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht sowie Strafrechtsvergleichung an der Universität Osnabrück. Er ist Verfasser zahlreicher Aufsätze und Bücher zur Organisierten Kriminalität sowie Mitglied im wissenschaftlichen Beirat zum SOCTA Bericht Europols.
The dissertation deals with a lot of questions, which are relevant as well for the environmental criminal law as for the establishment criminal law.Often environmental criminal actions are commited by companies. To prosecute these companies it is difficult for the enforcement authorities, but at the same time there is an increasing risk of criminal liability for the company members. A good solution for both parties could be a transfer of the EMAS-system. A fundamental element of this system is a voluntairy co-operation of companies for a community system for environmental management and an environmental management check.In the centre of this dissertation is the question, if and in which dimention the EMAS-System will be a relief for the environmental law for companies. Beyond that the issue of further possitive as well as negative penal impacts of EMAS will be treated.
| Erscheint lt. Verlag | 16.6.2011 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Osnabrücker Abhandlungen zum gesamten Wirtschaftsstrafrecht (OAGW) ; Band 009 |
| Mitarbeit |
Herausgeber (Serie): Hans Achenbach, Ralf Krack, Hero Schall, Roland Schmitz, Arndt Sinn |
| Verlagsort | Göttingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 163 x 245 mm |
| Gewicht | 635 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern |
| Schlagworte | EMAS • EMAS-Verordnung • EMAS–Verordnung • Öko-Audit • Öko–Audit • Öko-Audit-Verordnung • Öko-Audit-Verordnung (EMAS) • Strafrecht • Strafrechtliche Verantwortung von Verbänden • Umweltmanagement • Umweltrecht • Umweltstrafrecht • Zertifizierung |
| ISBN-10 | 3-89971-832-1 / 3899718321 |
| ISBN-13 | 978-3-89971-832-4 / 9783899718324 |
| Zustand | Neuware |
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