Doping am Arbeitsplatz
Problembewältigung und Leistungssteigerung um jeden Preis?
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'Doping am Arbeitsplatz' greift um sich und ruft nach Vorbeugungsmaßnahmen. Die AutorInnen berichten über Handlungsmöglichkeiten in der betrieblichen Suchtprävention.
Der Leistungsdruck in der Arbeitswelt steigt konstant an. Viele Beschäftigte sind überarbeitet, mit den Aufgaben und der Menge an Arbeit überfordert und leiden unter permanentem Stress. Darum greifen sie einerseits immer häufiger zu Aufputschmitteln verschiedener Art, um eine Leistungssteigerung zu erreichen, und andererseits zu klassischen Suchtmitteln, wie z.B. Alkohol, um Probleme zu bewältigen.
Eine 2009 veröffentlichte DAK-Studie erbrachte ein erschreckendes Ergebnis: Jeder fünfte Beschäftigte hält es für vertretbar, die Arbeitsleistung mit verschreibungspfl ichtigen Medikamenten zu steigern. Die Einnahme folgt unterschiedlichen Mustern: Männer neigen dazu, aufputschende und konzentrationsfördernde Präparate zu nutzen. Frauen bevorzugen beruhigende Mittel gegen depressive Verstimmungen oder Ängste.
Dieser Band geht aus den 2. und 3. Starnberger Suchtgesprächen (2009/2010) des DGB Bildungswerks hervor. Die Autorinnen und Autoren legen darin präventive Strategien vor, die geeignet sind, in den Betrieben diesen Entwicklungen entgegenzuwirken. Dabei stellt sich die Frage, ob das Thema Problembewältigung und Leistungssteigerung zu einem neuen Aufgabenfeld in der betrieblichen Suchtarbeit und somit auch im Betrieblichen Gesundheitsmanagement wird.
Der Leistungsdruck in der Arbeitswelt steigt konstant an. Viele Beschäftigte sind überarbeitet, mit den Aufgaben und der Menge an Arbeit überfordert und leiden unter permanentem Stress. Darum greifen sie einerseits immer häufiger zu Aufputschmitteln verschiedener Art, um eine Leistungssteigerung zu erreichen, und andererseits zu klassischen Suchtmitteln, wie z.B. Alkohol, um Probleme zu bewältigen.
Eine 2009 veröffentlichte DAK-Studie erbrachte ein erschreckendes Ergebnis: Jeder fünfte Beschäftigte hält es für vertretbar, die Arbeitsleistung mit verschreibungspfl ichtigen Medikamenten zu steigern. Die Einnahme folgt unterschiedlichen Mustern: Männer neigen dazu, aufputschende und konzentrationsfördernde Präparate zu nutzen. Frauen bevorzugen beruhigende Mittel gegen depressive Verstimmungen oder Ängste.
Dieser Band geht aus den 2. und 3. Starnberger Suchtgesprächen (2009/2010) des DGB Bildungswerks hervor. Die Autorinnen und Autoren legen darin präventive Strategien vor, die geeignet sind, in den Betrieben diesen Entwicklungen entgegenzuwirken. Dabei stellt sich die Frage, ob das Thema Problembewältigung und Leistungssteigerung zu einem neuen Aufgabenfeld in der betrieblichen Suchtarbeit und somit auch im Betrieblichen Gesundheitsmanagement wird.
Marianne Giesert, Dipl. Betriebswirtin, Dipl. Sozialökonomin, ist Supervisorin und Coach sowie Kompetenzzentrumsleiterin für Arbeit und Gesundheit, Betrieblicher Umweltschutz beim DGB-Bildungswerk und der IQ-Consult gGmbH.
| Erscheint lt. Verlag | 30.12.2010 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 140 x 210 mm |
| Gewicht | 230 g |
| Einbandart | Paperback |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Beruf / Finanzen / Recht / Wirtschaft ► Wirtschaft |
| Recht / Steuern ► Arbeits- / Sozialrecht ► Arbeitsrecht | |
| Wirtschaft ► Betriebswirtschaft / Management | |
| Schlagworte | Arbeitsleistung • Arbeitsplatz • Doping • Gesundheitsmanagement |
| ISBN-10 | 3-89965-420-X / 389965420X |
| ISBN-13 | 978-3-89965-420-2 / 9783899654202 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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