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Von Humanae vitae bis Amoris laetitia

Die Geschichte einer umstrittenen Lehre
Buch | Softcover
168 Seiten
2018
Tyrolia (Verlag)
978-3-7022-3721-9 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Von Humanae vitae bis Amoris laetitia - Martin M. Lintner
CHF 24,90 inkl. MwSt
Warum "Humanae vitae" nicht angenommen wurde Vor 50 Jahren, am 25. Juli, 1968, erschien die "Pillenenzyklika"Wie kein anderes päpstliches Lehrschreiben zuvor und danach löste dieses Dokument, meist nur "Pillenenzyklika" genannt, jahrzehntelange kontroverse Diskussionen aus. Viele Ehepaare, Theologinnen und Theologen, aber auch Bischöfe waren und sind weiterhin überzeugt, dass die Entscheidung von Papst Paul VI., künstliche Methoden der Empfängnisregelung als unsittlich zu bewerten, eine Fehlentscheidung war. Dabei hatte das II. Vatikanische Konzil die Ehe als personale Liebesgemeinschaft neu beurteilt und eine funktionalistische Sicht der Sexualität (erster Ehezweck ist die Zeugung von Nachkommen) überwunden. Doch Paul VI. entschied, die Frage der Geburtenregelung den Konzilsvätern zu entziehen und sich selbst vorzubehalten. Warum letztendlich der Papst dem Minderheitsvotum der bereits von Johannes XXIII. eingesetzten Studienkommission gefolgt ist, welche Reaktionen Humane vitae hervorgerufen hat und wie die nachfolgenden Päpste die Enzyklika rezipiert haben, wird in diesem Buch beschrieben. Der Autor reflektiert kritisch die Argumentationsformen gegen die künstliche Empfängnisregelung und geht - auf dem Hintergrund von Amoris laetitia, dem nachsynodalen Apostolischen Schreiben von Papst Franziskus aus dem Jahr 2016 - neuralgischen Fragen nach: der Gewissensbildung, dem Verhältnis zwischen Tradition und Lehre, dem Unterschied zwischen Glaubensgehorsam und Loyalität zur Kirche, damit letztendlich die Botschaft von Humanae vitae, nämlich die Ehelehre des Konzils zu vertiefen und vor den möglichen Folgen einer von der Zeugung vollkommen gelösten Sexualität zu warnen, wiederentdeckt werden kann. Tipp: Papst Paul VI. Heiligsprechung 2018 Buch erscheint gleichzeitig in italienischer Sprache

MARTIN M. LINTNER, geb. 1972, Professor für Theologische Ethik an der PTH Brixen und Mitglied des Servitenordens, Präsident der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie (2013–2015) und bei INSeCT (International Network of Societies for Catholic Theology, 2014–2017), seit Sept. 2017 1. Vorsitzender der Internationalen Vereinigung für Moraltheologie und Sozialethik. Bei Tyrolia erschienen das Tierethikbuch „Der Mensch und das liebe Vieh“ (2017) und das Sexualethikbuch „Den Eros entgiften“ (22011)

Erscheinungsdatum
Verlagsort Innsbruck
Sprache deutsch
Maße 135 x 205 mm
Gewicht 296 g
Themenwelt Geisteswissenschaften Religion / Theologie Christentum
Medizin / Pharmazie Medizinische Fachgebiete Gynäkologie / Geburtshilfe
Schlagworte Amoris Laetitia • Empfängnisregelung • Enzyklika • Geburtenregelung • Gewissen • Gewissensbildung • Humanae vitae • Kirche • Papst Paul VI. • Pillenenzyklika • Sexualität • Verhütung • Verhütungsmethoden • Zeugung
ISBN-10 3-7022-3721-6 / 3702237216
ISBN-13 978-3-7022-3721-9 / 9783702237219
Zustand Neuware
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