Die europaeische Patientenrichtlinie aus vertragszahnaerztlicher Perspektive
Seiten
2015
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-66168-0 (ISBN)
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-66168-0 (ISBN)
Die Arbeit betrachtet die Folgen der europäischen Patientenrichtlinie für die Vertragszahnärzte. Darüber hinaus fragt sie nach Auswirkungen auf das Sachleistungsprinzip als dem fundamentalen Prinzip der gesetzlichen Krankenversicherung und stellt die Frage nach der Legitimation der Union zum Richtlinienerlass.
Der Europäische Gerichtshof hat mit seiner Rechtsprechung den Weg zur zahnärztlichen Behandlung gegen Kostenerstattung im europäischen Ausland geebnet. Jetzt hat der europäische Gesetzgeber die Patientenrichtlinie (2011/24/EU) erlassen, mit der er die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung regelt. Katja Brauße untersucht deren praktische Auswirkungen auf die Vertragszahnärzte. Daneben stellt sie die Frage, inwieweit die Patientenrichtlinie die Ablösung des - für die gesetzliche Krankenversicherung fundamentalen - Sachleistungsprinzips durch die Selbstzahlung des Patienten (ggf. mit späterer Kostenerstattung) begünstigt. Die Autorin widmet sich aber noch einem weiteren entscheidenden Problem. Denn die Richtlinie wirft die Frage nach der Legitimation europäischer gesundheitspolitischer Rechtsetzungskompetenz auf.
Der Europäische Gerichtshof hat mit seiner Rechtsprechung den Weg zur zahnärztlichen Behandlung gegen Kostenerstattung im europäischen Ausland geebnet. Jetzt hat der europäische Gesetzgeber die Patientenrichtlinie (2011/24/EU) erlassen, mit der er die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung regelt. Katja Brauße untersucht deren praktische Auswirkungen auf die Vertragszahnärzte. Daneben stellt sie die Frage, inwieweit die Patientenrichtlinie die Ablösung des - für die gesetzliche Krankenversicherung fundamentalen - Sachleistungsprinzips durch die Selbstzahlung des Patienten (ggf. mit späterer Kostenerstattung) begünstigt. Die Autorin widmet sich aber noch einem weiteren entscheidenden Problem. Denn die Richtlinie wirft die Frage nach der Legitimation europäischer gesundheitspolitischer Rechtsetzungskompetenz auf.
Katja Brauße studierte Rechtswissenschaften in Göttingen und Caen (Frankreich) und absolvierte ein LL.M.-Studium in Dresden und Exeter (England). Nach verschiedenen juristischen Tätigkeiten im Gesundheitswesen promovierte sie an der Goethe Universität in Frankfurt am Main.
Inhalt: Die Rechtsprechung zur grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung - Kompetenzfragen - Ausgewählte Aspekte aus vertragszahnärztlicher Perspektive - Kostenerstattung - Vorabgenehmigung - Referenznetzwerke - Seltene Erkrankungen - Zahnarzt-Patienten-Kontakt - Erbringer zahnärztlicher Leistungen - Vergütungsfragen.
| Erscheint lt. Verlag | 11.6.2015 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Schriften zur Gesundheitspolitik und zum Gesundheitsrecht ; 19 |
| Mitarbeit |
Herausgeber (Serie): Astrid Wallrabenstein |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 390 g |
| Themenwelt | Medizin / Pharmazie ► Allgemeines / Lexika |
| Recht / Steuern ► Allgemeines / Lexika | |
| Recht / Steuern ► Arbeits- / Sozialrecht ► Arbeitsrecht | |
| Schlagworte | Astrid • Brauße • Europäische • Europäische Gesundheitspolitik • Gesundheitswesen • Katja • Kostenerstattung • Patientenrichtlinie • Perspektive • Sabine • Sachleistung • vertragszahnärztlicher • Vertragszahnarztrecht • Wallrabenstein |
| ISBN-10 | 3-631-66168-1 / 3631661681 |
| ISBN-13 | 978-3-631-66168-0 / 9783631661680 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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