Woran ich lieber nicht denke
Als Erstes denkt sie immer an ihren Zwillingsbruder: Wenn sie einen neuen Pullover für ihre Sammlung entdeckt. Wenn sie nicht weiß, wie sie ein schlecht laufendes Date elegant beenden kann. Wenn sie Sylvia Plath liest und Virginia Woolf. Oder als sie die einstürzenden Twin Towers in den Fernsehnachrichten sieht. Ihr Zwillingsbruder ist der Mensch, der immer da ist - erst im gemeinsamen Kinderzimmer, dann in der Wohnung auf der anderen Seite des Parks in Amsterdam. Doch plötzlich kommt der Tag, an dem er nicht mehr da ist.»Auch Virginia Woolf hatte einen Pelzmantel angezogen, wusste ich. Sie füllte die Taschen mit Steinen und ertränkte sich in einem Fluss. Wie mein Bruder, aber das wusste ich damals noch nicht.«Jente Posthuma schreibt in präzisen Miniaturen, voll sanfter Melancholie und überraschendem Humor von einer Trauer, die nicht weichen will und in jeder Faser des Körpers spürbar ist. Und sie erzählt, wie das Ringen um Verständnis die Nähe zum verlorenen Menschen noch vertiefen kann.
Jente Posthuma, geboren 1974, ist eine niederländische Schriftstellerin, die für ihre oft scharfzüngige und lakonische, komische Prosa von Presse und Publikum gefeiert wird. Der Roman »Woran ich lieber nicht denke« war für den Literaturpreis der Europäischen Union nominiert und stand auf der Shortlist des International Booker Prize 2024. Jente Posthuma lebt in Amsterdam.
Andreas Ecke studierte Germanistik, Niederlandistik und Musikwissenschaft. Er übersetzt Literatur aus dem Niederländischen u.a. von Gerbrand Bakker, Ernest van der Kwast, Anne-Gine Goemans und Cees Nooteboom. 2016 erhielt er den Europäischen Übersetzerpreis.
»Diese Geschichte verarbeitet den Schmerz so unkonventionell, dass hier alles gleichzeitig echt und wunderbar überdreht wirkt.« Paul Jandl / Neue Zürcher Zeitung
»Diese Geschichte verarbeitet den Schmerz so unkonventionell, dass hier alles gleichzeitig echt und wunderbar überdreht wirkt.«
»›Woran ich lieber nicht denke‹ heißt der [...] eindringliche Roman von Jente Posthuma.«
»Ein Roman über geschwisterliche Verbundenheit. Darin erweist er sich als feinfühliges, sogar poetisches Werk mit überraschend harten Kanten.«
»Ganz beiläufig entfaltet sich bei Jente Posthuma die Erzählung einer Geschwisterbeziehung, die von intensiven Momenten der Nähe, aber auch von Missverständnissen gekennzeichnet ist.«
»Die niederländische Autorin Jente Posthuma skizziert in einem feinen Ton die Beziehung zwischen den Zwillingen, die bis zu einem gewissen Zeitpunkt extrem eng gewesen ist.«
»Ein fantastisches Buch, humorvoll und melancholisch zugleich.«
| Erscheinungsdatum | 17.02.2025 |
|---|---|
| Übersetzer | Andreas Ecke |
| Verlagsort | München |
| Sprache | deutsch |
| Original-Titel | WAAR IK LIEVER NIET AAN DENK |
| Maße | 142 x 221 mm |
| Gewicht | 397 g |
| Themenwelt | Literatur ► Romane / Erzählungen |
| Schlagworte | Amsterdam • Buch • Bücher • Geschwister • Humor • kurze Kapitel • lakonisch • Literatur • lustig • lustige • New York • Roman • Romane • Selbstmord • shortlist international booker prize 2024 • Suizid • Trauer • Umgang mit Trauer • Verlust • Zwillinge • Zwillingsbruder • Zwillingsschwester |
| ISBN-10 | 3-630-87799-0 / 3630877990 |
| ISBN-13 | 978-3-630-87799-0 / 9783630877990 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
aus dem Bereich